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The Queen Is Dead

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The Queen Is Dead
Studioalbum von The Smiths

Veröffent-
lichung

16. Juni 1986

Label(s)

Rough Trade Records

Format(e)

CD, DVD-A, LP, MC

Genre(s)

Indie-Pop, Indie-Rock, Post-Punk

Titel (Anzahl)

10

Länge

36:47

Besetzung

Produktion

  • Johnny Marr
  • Steven Morrissey

Studio(s)

  • Jacob Studios, Farnham
  • RAK Studios, London
  • Wessex Studios, London
Chronologie
Meat Is Murder
(1985)
The Queen Is Dead The World Won’t Listen
(1987)
Singleauskopplungen
16. September 1985 The Boy with the Thorn in His Side
22. Mai 1986 Bigmouth Strikes Again
Juni 1986 There Is a Light That Never Goes Out
Oktober 1986 Some Girls Are Bigger Than Others

The Queen Is Dead ist das dritte Studioalbum der britischen Rockband The Smiths, das im Juni 1986 erschien.

Entstehung und Veröffentlichung

Die Erstveröffentlichung von The Queen Is Dead erfolgte am 16. Juni 1986 bei Rough Trade Records. Das Album erschien in seiner Originalausführung als LP mit zehn Titeln (Katalognummer: Rough 96). Am 19. November 1993 erschien es bei Warner Music erstmals als CD-Ausführung (Katalognummer: 4509-91896-2). Am 20. Oktober 2017 erschien eine physische Deluxeversion mit den CDs 2017 Master, Additional Recordings und Live in Boston – Recorded at Great Woods, 5th August, 1986 sowie der DVD The Queen Is Dead – A Film by Derek Jarman (Katalognummer: 9029578337). Am gleichen Tag erschien auch ein Boxset das auch 5 LPs besteht (Katalognummer: 9029578562).<ref name="Austrian">The Smiths – The Queen Is Dead. In: austriancharts.at. Hung Medien, abgerufen am 18. Dezember 2024.</ref>

Geschrieben wurden alle Lieder gemeinsam von den Smiths-Mitgliedern Johnny Marr und Steven Morrissey, lediglich bei der Produktion zu Vicar in a Tutu bekamen die beiden Unterstützung durch John Porter.<ref name="Austrian" /> Während Morrissey für das Texten verantwortlich war, stammen die Kompositionen von Marr. Das Album wurde im Winter 1985 in Farnham und London aufgenommen.

Inhalt und Stil

Auf The Queen Is Dead verbanden The Smiths verschiedene Musikstile, wie Rockabilly, Pop und Post-Punk, und prägten damit die Musik der späten 1980er in England.

Dass Leadsänger Morrissey Fan von britischen Filmen der Stilrichtung des „Kitchen Sink Realism“ aus den 1960er Jahren ist, wird an mehreren Stellen des Albums deutlich. So verwendet er für The Queen Is Dead Teile der Filmmusik von The L-Shaped Room aus dem Jahr 1962. Das von ihm gestaltete Albumcover zeigt den französischen Schauspieler Alain Delon aus dem französischen Film noir Die Hölle von Algier von 1964.

Titelliste

Seite A

  1. The Queen Is Dead<templatestyles src="FN/styles.css" /> a – 6:24
  2. Frankly, Mr Shankly – 2:17
  3. I Know It’s Over – 5:48
  4. Never Had No One Ever – 3:36
  5. Cemetry Gates – 2:39

Seite B

  1. Bigmouth Strikes Again – 3:12
  2. The Boy with the Thorn in His Side – 3:15
  3. Vicar in a Tutu – 2:21
  4. There Is a Light That Never Goes Out – 4:02
  5. Some Girls Are Bigger Than Others – 3:14

<templatestyles src="FN/styles.css" />

<templatestyles src="FN/styles.css" />
a 
Medley: Enthält Take Me Back to Dear Old Blighty (AJ Miller, Fred Godfrey, Bennett Scott)

Rezeption

Morrissey

„Der Titel bezieht sich nicht unbedingt auf Queen Elizabeth. Da gibt es ein Sicherheitsnetz… dass mit der alten Königin im Text eigentlich ich gemeint bin. Wenn sie mich also lynchen oder ans Kreuz nageln, habe ich diese Falltür, um durchzugleiten. Aber, nachdem dies gesagt ist, der Song ist sicherlich eine Art von genereller Beobachtung zur Lage der Nation.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Morrissey

„Es ist mir niemals vorgekommen, dass Leute den Titel offensiv auffassen würden. Der Song existierte, und ich dachte er wäre so stark, er verdiene besondere Aufmerksamkeit, was ihm als Titel Track gerecht wurde. (…) Ein weiterer Aspekt war, dass keine Top 10 Gruppen, oder eine Englische Band mit einem großen Status, versuchten, eine gedankenvolle Sprache zusammenzustellen. Und ich dachte, The Queen Is Dead, als ein Titel zwischen Invisible Touch und A Kind Of Magic und Picture Book, wäre etwas, wo man drüber pausiert.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Morrissey im Magazin OOR, Februar 1987

„Einige Dinge, die wir gemacht haben, sind nicht so gut, wie sie erinnert werden. „The Queen Is Dead“ ist nicht unser Meisterwerk. Ich sollte es wissen. Ich war da. Ich lieferte die Sandwiches.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Morrissey im Magazin Q, April 1994

Externe Rezeption

Quelle Bewertung
Allmusic SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Review von Thomas Erlewine auf AllMusic.com (abgerufen am 13. August 2015)</ref>
Rolling Stone SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Review von Gavin Edwards auf RollingStone.com (archiviert) (abgerufen am 28. Dezember 2018)</ref>
Pitchfork SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Review von Douglas Wolk Pitchfork.com (abgerufen am 18. August 2015)</ref>
Laut.de SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Review von Martin Mengele auf Laut.de (abgerufen am 18. August 2015)</ref>

Das Opus magnum der Smiths zählt nicht nur zu den einflussreichsten Alben des Indie-Rocks, sondern gilt darüber hinaus heute als Meilenstein der Popmusik und nimmt in entsprechenden Bestenlisten vordere Plätze ein.

Der Melody Maker kürte The Queen Is Dead 2000 zum besten Album aller Zeiten.<ref>Top 100 Greatest Music Albums by Melody Maker (2000) auf besteveralbums.com (abgerufen am 3. Mai 2018)</ref>

Rolling Stone wählte es 2003 auf Platz 216, 2012 auf Platz 218 und 2020 auf Platz 113 der 500 besten Alben aller Zeiten.<ref>500 Greatest Albums List (2003) auf rollingstone.com (abgerufen am 1. Februar 2022)</ref><ref>The 500 Greatest Albums of All Time auf rollingstone.com (abgerufen am 1. Februar 2022)</ref>

In der Auswahl der 500 besten Alben aller Zeiten des New Musical Express erreichte das Album 2013 Platz 1.<ref>500 Greatest Albums of All Time auf nme.com, abgerufen am 20. Oktober 2015</ref>

Spin wählte The Queen Is Dead auf Platz 5 der 300 besten Alben aus dem Zeitraum 1985 bis 2014.<ref>The 300 Best Albums of the Past 30 Years (1985-2014) auf spin.com (abgerufen am 3. Mai 2018)</ref>

Es belegt Platz 8 in der Aufstellung der 200 besten Alben aller Zeiten von Uncut.<ref>200 Greatest Albums of All Time, in: Uncut 02/2016, Ausgabe 225, S. 50.</ref>

Die Zeitschrift Tempo kürte es Anfang der 1990er Jahre zum besten Album aller Zeiten.

Laut.de wählte The Queen Is Dead auf Platz 1 der 100 besten Alben der 1980er Jahre.<ref>Die besten Alben der 80er auf laut.de (abgerufen am 3. Mai 2018)</ref>

In der Auswahl der 50 besten Alben der 1980er der Zeitschrift Musikexpress belegt es Platz 4.<ref>Musikexpress, 3/2003</ref>

Pitchfork wählte The Queen Is Dead im Jahr 2002 auf Platz 6 der 100 besten Alben der 1980er Jahre.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Top 100 Albums of the 1980s (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/pitchfork.com auf pitchfork.com (abgerufen am 3. Mai 2018)</ref> Seit 2018 belegt es Platz 13 der 200 besten Alben des Jahrzehnts.<ref>The 200 Best Albums of the 1980s auf pitchfork.com (abgerufen am 28. Dezember 2018)</ref>

The Queen Is Dead gehört zu den 1001 Albums You Must Hear Before You Die.

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

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Auszeichnungen für Musikverkäufe

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Trivia

There Is a Light that Never Goes Out wurde von Morrissey als Abschlusstitel seiner Konzerte auf der You Are the Quarry Tour 2004 gewählt.

Some Girls Are Bigger Than Others wurde auf der US-Tournee Tour of Refusal 2009 von Morrissey regelmäßig gespielt.

Weblinks

Einzelnachweise

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