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Niedercunnersdorf

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Niedercunnersdorf
Gemeinde Kottmar
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(983)&title=Niedercunnersdorf 51° 3′ N, 14° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(983) 51° 3′ 0″ N, 14° 39′ 40″ O
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Höhe: 348 m
Fläche: 14,17 km²
Einwohner: 983 (31. März 2021)<ref>Zahlen und Fakten – Einwohnerzahlen. Gemeinde Kottmar, abgerufen am 2. Oktober 2021.</ref>
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2013
Postleitzahl: 02708
Vorwahl: 035875
Lage von Niedercunnersdorf in Sachsen
Datei:Niedercunnersdorf.jpg
Blick auf Niedercunnersdorf
Datei:Niedercunnersdorf kirche.JPG
Kirche Niedercunnersdorf
Datei:Fotothek df rp-h 0430001 Niedercunnersdorf-Ottenhain. Oberreit, Sect. Zittau, 1844-46.jpg
Karte von Oberreit mit Niedercunnersdorf um 1845

Niedercunnersdorf ist ein Dorf in der Oberlausitz und Ortsteil der Gemeinde Kottmar im Landkreis Görlitz. Der Ortsteil liegt im Tal des Cunnersdorfer Wassers.

Geografie

Ortsgliederung

Der Ort gliederte sich vor seiner Eingemeindung in Niedercunnersdorf und Ottenhain sowie die beiden Gemeindeteile Neucunnersdorf und Sonneberg.

Geschichte

Seine erste Erwähnung führt Niedercunnersdorf ebenso wie der Nachbarort Obercunnersdorf auf eine Urkunde von 1221<ref name="HOV">Niedercunnersdorf im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> zurück.

Ottenhain wurde erstmals 1317 erwähnt. Am 1. Januar 1999 wurde der Ort in die ehemalige Gemeinde eingemeindet.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999</ref> Vor der Eingemeindung in die neue Gemeinde Kottmar bildete Niedercunnersdorf die Verwaltungsgemeinschaft mit Obercunnersdorf. Am 1. Januar 2013 fusionierten die Gemeinden Obercunnersdorf, Niedercunnersdorf, Kottmarsdorf und Eibau zur neuen Gemeinde Kottmar.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013</ref>

Ortsnamenformen

1221: „Cunradisdorf prope opidum Lubaw“; 1306: „ambae Conradesdorpp“; 1375: „Connyrsdorf prope Lubauiam“; 1399: „Kunnesdorf inferior“; 1399: „Kunnirsdorf nedirste“; 1419: „Conradstorff inferior“; 1438: „Cunerstorff“; 15. Jh.: „Cunradistorff inferior“; 1497: „Nieder Cunerßdorff“; 1547: „Nidder Kunerßdorff“; 1657: „Nieder Cunnersdorff“; 1875: „Niedercunnersdorf“<ref name="HOV" />

Verwaltungszugehörigkeit

1777: Bautzener Kreis, 1843: Landgerichtsbezirk Löbau, 1856: Gerichtsamt Löbau, 1875: Amtshauptmannschaft Löbau, 1952: Kreis Löbau, 1994: Landkreis Löbau-Zittau<ref name="HOV" />, 2008: Landkreis Görlitz

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner<ref name="HOV">Niedercunnersdorf im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref>
1558 25 besessene Mann
1777 20 besessene Mann,
22 Gärtner, 156 Häusler
1834 2.293
1871 2.204
1890 1.986
1910 1.905
1925 1.900
1939 1.767
1946 2.117
1950 2.235
1964 1.812
1990 1.386
2000 1.768

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Feuerwehrmuseum
  • Museum Alte Weberstube
  • Schulmuseum
  • Technisches Museum
  • Landwirtschaftliche Sammlung

Regelmäßige Veranstaltungen

Das jährlich stattfindende „Cunnerschdurfer Schiss’n“ ist ein dem Jacobimarkt in Neugersdorf vergleichbares Volksfest, dessen Tradition auf das Jahr 1839 zurückgeht. Es verzeichnet etwa 20.000 Besucher jährlich.

Söhne und Töchter des Ortes

Verkehr

Der Bahnhof Niedercunnersdorf liegt an der Bahnstrecke Zittau–Löbau; allerdings verkehren hier ausschließlich Güterzüge.

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Niedercunnersdorf. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 34. Heft: Amtshauptmannschaft Löbau. C. C. Meinhold, Dresden 1910, S. 425.

Weblinks

Commons: Niedercunnersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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