Zum Inhalt springen

Rieden ZH

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. April 2026 um 05:43 Uhr durch imported>Crazy1880 (Vorlagen-fix (Commonscat)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Rieden
Datei:CHE Rieden COA.svg
Wappen von Rieden
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ZürichDatei:CHE Zürich COA.svg Zürich (ZH)
Bezirk: Bülachw
Politische Gemeinde: Walliselleni2w1
Postleitzahl: 8304
Koordinaten: 687582 / 252835Koordinaten: 47° 25′ 14″ N, 8° 35′ 57″ O; CH1903: 687582 / 252835
 {{#coordinates:47,4205|8,5993|primary
dim=5000 globe= name= region=CH-ZH type=city
  }}
Höhe: 466 m ü. M.
Fläche: 2,28 km²
Website: www.wallisellen.ch
Karte
w{ww
Datei:Karte Gemeinde Rieden 1915.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 1916

Rieden ist ein Ortsteil der Gemeinde Wallisellen, Bezirk Bülach, im Schweizer Kanton Zürich.

Ortsname

Der Ortsname geht entweder auf althochdeutsch (h)riot ‹Schilfgras› (vgl. schweizerdeutsch Riet, Ried) oder vielleicht auf das allerdings unbelegte althochdeutsche (h)riod ‹Rodung› zurück.<ref>Vgl. Schweizerisches Idiotikon, Band VI, Spalte 1729 ff., Artikel Riet, Bedeutung 1 und 2, mit Anmerkung; auch Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen, hrsg. vom Centre de Dialectologie unter der Leitung von Andres Kristol, Frauenfeld/Lausanne 2005 (siehe dort Artikel wie Niederried bei Interlaken, Niederried bei Kallnach, Oberrieden, Ried bei Kerzers, Ried-Brig, Ried-Mörel, Rieden SG, Riedern GL usw.), sowie Eugen Nyffenegger, Martin H. Graf: Die Flurnamen des Kantons Thurgau. Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2007, 2. Teilband, S. 452 f. (Riet).</ref>

Geschichte

Datei:ETH-BIB-Wallisellen, Rieden-LBS H1-015595.tif
Luftbild (1953)

Rieden, ursprünglich zur Grafschaft Kyburg gehörig, kam 1424/52 hochgerichtlich und 1489 auch niedergerichtlich an den Stadtstaat Zürich. Von 1831 bis zur Fusion mit der grösseren Nachbargemeinde Wallisellen am 1. Januar 1916 bildete der Ort eine selbständige politische Gemeinde.

Von 1724 bis 1827 betrieb die Familie Kuhn in Rieden eine Ofenmalerei.

Der heutige freistehende Uhrturm, das Wahrzeichen Riedens, wurde 1866 erbaut und steht an der Stelle einer 1370 erstmals erwähnten, nach der Reformation profanierten Nikolaus­kapelle.

Wappen

Blasonierung:

In Rot auf grünem Kleeblatt mit 3 Blättern ein weisser Rüde mit gelbem Halsband

Das Wappen bzw. die damit identische Flagge wird heute an Festanlässen sowie von örtlichen Vereinen wie dem Männerchor, dem Schiessverein und dem Radfahrerverein verwendet.

Das Wappentier beruht auf einer volksetymologischen Umdeutung von Riet/Ried als Rüde ‹männlicher Haushund›.

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende