Kunstsammlung Neubrandenburg
| Datei:Neubrandenburg-Kunstsammlung-01.JPG | ||||||
| Daten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ort | Große Wollweberstraße 24, 17033 Neubrandenburg Welt-Icon {{#coordinates:53,555277777778|13,256388888889|primary
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dim=250 | globe= | name=Kunstsammlung Neubrandenburg | region=DE-MV | type=building
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| Art | ||||||
| Eröffnung | 1982 | |||||
| Leitung |
Merete Cobarg<ref>https://www.kunstsammlung-neubrandenburg.de/impressum/</ref>
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| Website | ||||||
| ISIL | [[[:Vorlage:ISIL-Link]] DE-MUS-835618] | |||||
Die Kunstsammlung Neubrandenburg in Neubrandenburg, Große Wollweberstraße 24, ist eines von vier Kunstmuseen im Land Mecklenburg-Vorpommern.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.<ref>Liste der Baudenkmale in Neubrandenburg</ref>
Geschichte
1982 wurde sie, nachdem ihre Vorgängereinrichtung, die Städtische Kunstsammlung im Palais Neubrandenburg, seit 1945 verschollen ist, als städtische Einrichtung neu gegründet und erhielt eine nur für fünf Jahre gedachte provisorische Bleibe in der Fachwerkvilla Am Pferdemarkt 1. Gründungsdirektorin war Ruth Crepon (1935–2025).<ref name=":0">Susanne Schulz: Ein Leben für die Kunst: Trauer um Ruth Crepon. 4. März 2025, abgerufen am 18. April 2025.</ref> Man begann mit dem Aufbau einer Sammlung nach ausschließlich künstlerischen Kriterien, die nun rund 6.000 Kunstwerke der Malerei, Grafik und Plastik enthält. Schon fünf Jahre nach der Gründung wurde die Sammlung vom DDR-Ministerium für Kultur zu den „Museen von nationaler Bedeutung“ gezählt.<ref name=":0" />
Mit einem Tag der offenen Tür eröffnete am 13. April 2003 die Kunstsammlung Neubrandenburg ihr neues Domizil in der Großen Wollweberstraße 24. In zweijähriger Bautätigkeit wurde im Zentrum der Stadt ein markantes Fachwerkgebäude aus dem 18. Jahrhundert renoviert und mit einem modernen Anbau zu einem Museumskomplex ausgebaut. Auf 400 m² Ausstellungsfläche sind nun zwei unterschiedliche Ausstellungsbereiche etabliert worden, die einerseits Sonderausstellungen präsentieren, andererseits, und das ist neu, Bestandsausstellungen über einen längeren Zeitraum zeigen. Hiermit ergibt sich für das Museum die Möglichkeit, die Sammlung in unterschiedlichen Zusammenhängen zu ordnen, Entwicklungslinien zu verdeutlichen und vor allem für die Besucher transparent zu machen.
Seit dem 24. November 2018 erinnert die Ausstellung Das Brandzimmer an die Städtische Sammlung vor 1945. Zu sehen sind teils zusammengesetzte Fragmente der Porzellansammlung, die bei archäologischen Untersuchungen im Vorfeld von Bauarbeiten gefunden wurden.<ref>Winfried Wagner: Ein Brandzimmer als Gedächtnis. In: Gransee-Zeitung, 16. Februar 2019, S. 23</ref><ref>Winfried Wagner: Gäste schätzen „Brandzimmer“: Kunst erinnert an verschollene Sammlung. In Ostsee-Zeitung, 11. Februar 2019</ref> Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Rauminstallation des Künstlers Simon Schubert.
Die Witwe des einstigen Sammlungsleiters Walter Günteritz vererbte ihr Vermögen der neu gegründeten Mertens-Günteritz-Stiftung, deren Zweck die Unterstützung der Kunstsammlung Neubrandenburg ist.<ref>Justizverwaltung des Landes Berlin: Verzeichnis der rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts mit Sitz in Berlin: Mertens-Günteritz-Stiftung </ref>
Geschichte des Hauses
Das zweigeschossige 12-achsige verputzte barocke Fachwerkgebäude mit einem Krüppelwalmdach stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das Bürgerhaus mit einer bemerkenswerten Tür wurde von 1877 bis 1945 als Unterkunft für wandernde Handwerker als Wanderarbeitsstätte umgebaut und genutzt. Der Johanniter-Orden richtete u. a. auch in Neubrandenburg eine Herberge zur Heimat ein<ref>Redaktion: Neue Herbergen zur Heimat, S. 238. In: Johanniter-Orden (Hrsg.): Wochenblatt des Johanniter-Orden, Balley Brandenburg. Band 18, Nr. 40. Berlin 3. Oktober 1877.</ref>.
Die Stadt kaufte das Haus. Es wurde von 1998 bis 2003 im Rahmen der Städtebauförderung für eine Kunstsammlung umgebaut und saniert. Das Haus wurde mit einem winkelförmigen Anbau verbunden, um einen attraktiven Innenhof zu schaffen. Die Kunstsammlung hat eine Ausstellungsfläche von 400 m², sie wurde weiterhin durch ein museumspädagogisches Atelier und eine Kunstbibliothek ergänzt.<ref>BIG-Städtebau M/V (Hg.): Baumaßnahmen an Gebäuden. In: Neubrandenburg – Städtebauförderung 1991 – 1996.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Bauwerk in Neubrandenburg
- Baudenkmal in Neubrandenburg
- Kunstmuseum in Mecklenburg-Vorpommern
- Kultur (Neubrandenburg)
- Bildung in Neubrandenburg
- Organisation (Neubrandenburg)
- Museum im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
- Barockbauwerk in Mecklenburg-Vorpommern
- Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
- Erbaut im 18. Jahrhundert
- Museumsgründung 1982