Zum Inhalt springen

Neuweier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. April 2026 um 14:42 Uhr durch imported>Julian schoe (gemäß Erhebung zum SSA).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Neuweier
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2119)&title=Neuweier 48° 43′ N, 8° 11′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2119) 48° 43′ 17″ N, 8° 11′ 1″ O
 {{#coordinates:48,7215|8,1837|primary
dim=10000 globe= name=Neuweier region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 182 m ü. NN
Fläche: 6,06 km²
Einwohner: 2119 (31. Dez. 2024)<ref> https://www.baden-baden.de/stadtportrait/stadt/stadtportrait/zahlen-fakten/</ref>
Bevölkerungsdichte: 350 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 76534
Vorwahl: 07223
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:Neuweier von Yburg.jpg
Blick auf Neuweier von der Yburg aus

Neuweier ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Stadtteil von Baden-Baden.

Geografische Lage

Neuweier liegt in der Vorbergzone des Schwarzwalds und umfasst im Wesentlichen das obere Einzugsgebiet des Steinbachs mit seinen Seitentälern, das, von Nord nach Süd im Uhrzeigersinn, von Yberg (520 m ü. NN), Iberst (587 m ü. NN), Wettersberg (601 m ü. NN), Sollsberg (736 m ü. NN), Kälbelskopf (672 m ü. NN) und Schartenberg (526 m ü. NN) umrahmt ist.<ref> https://geoindex.io/gemarkungen/083835</ref> Die Gemarkung erstreckt sich über 606 ha in Höhen von (155 m ü. NN) im Steinbach am westlichen Ortseingang<ref> 48,7256N 8,1723O </ref> bis auf (620 m ü. NN) an der Nordwestflanke des Kälbelskopfes<ref> 48,7256N 8,1723O </ref>. Davon sind 334 ha Wald und 124 ha Rebfläche. Etwa das westliche Drittel des bebauten Dorfes, entlang von Kelter- und Schartenbergstraße bis zu deren Einmündung in die Weinstraße, nimmt der Ortsteil Schneckenbach ein, der noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Kirchenbüchern bei Taufen, Eheschließungen und Sterbefällen getrennt ausgewiesen wurde.<ref> https://www.online-ofb.de/neuweier/</ref>

Geschichte

Die älteste erhaltene Erwähnung von Neuweier stammt von 1297. Älter als der namensgebende Kernort ist der ehemals räumlich getrennte Weiler Schneckenbach, der heute mit Neuweier zusammengewachsen ist. Die älteste erhaltene Erwähnung Schneckenbachs stammt aus dem Jahr 1253. 1549 kam Neuweier an das Rittergeschlecht derer von Dalberg.<ref> Kurt Andermann: Der Aufstieg der Kämmerer von Worms im späten Mittelalter. In: Kurt Andermann (Hrsg.): Ritteradel im Alten Reich. Die Kämmerer von Worms genannt von Dalberg = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission, N.F. Bd. 31. Darmstadt 2009. ISBN 978-3-88443-054-5, S. 13–34 (24). </ref> Am 1. Juli 1972<ref></ref> wurde der Ort nach Baden-Baden eingemeindet und verließ somit den Landkreis Bühl. Seit 2011 ist Neuweier ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Weinbau

Neuweier gehört neben Varnhalt und Steinbach zu den Orten des Baden-Badener Reblands. Die Winzer der Region sind in der Genossenschaft Affentaler Winzer organisiert. Die von ihr erzeugten Weine werden über das Baden-Badener Weinhaus am Mauerberg vertrieben. Die drei Weindörfer, die alle am Ortenauer Weinpfad liegen, haben als einzige Orte in Deutschland außerhalb Frankens das Recht, ihren Wein in Bocksbeuteln abzufüllen. Dieses Recht erhielten sie vom Würzburger Bischof im 18. Jahrhundert. Die von den drei Orten bebaute Rebfläche gehört mit ca. 250 ha zu den größten geschlossenen Weinanbaugebieten Deutschlands, wobei Neuweier einer der größten Weinbauorte der Ortenau ist.

Sehenswürdigkeiten

Am Ortseingang liegt das im 12. Jahrhundert als Wasserburg erbaute untere Schloss Neuweier. Mehrmalige Zerstörungen in verschiedenen Kriegen und die darauffolgenden Wiederaufbauten haben dazu geführt, dass verschiedenste Stilelemente, u. a. der Gotik, der Renaissance und des Barocks das Gebäude prägen.

Datei:Schloss Neuweier July 2000.jpg
Schloss vor Weinbaugebiet Mauerberg

Das obere Schloss Neuweier, eine Tiefburg, wurde im 18. Jahrhundert abgerissen. Es stand in der Nähe der heutigen Pfarrkirche St. Michael.<ref>Karl Reinfried: Das untere Schloß zu Neuweier, Amt Bühl. Nebst einem Regesten-Anhang über das ehemalige obere Schloß daselbst. In: Die Ortenau, Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden, Heft 3 (1912), S. 1–23, Digitalisat der UB Freiburg.</ref>

Datei:Neuweier-vom Mauerberg-06-2022-gje.jpg
Ortsmitte mit Kirche

Wahrzeichen von Neuweier ist die Yburg, die nordöstlich des Ortes auf der 520 m hohen Schwarzwald-Erhebung Yberg liegt.

Datei:Yburg17.jpg
Yburg

Literatur

  • Ursula Schäfer, Karin Rogge, Heinz Bischof: Das Baden-Badener Rebland unter der Yburg. Baden-Baden, 1989, S. 149

Weblinks

Commons: Neuweier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein