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Augio

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Augio
Datei:Augio.jpg
Wappen von Augio
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton GraubündenDatei:CHE Graubünden COA.svg Graubünden (GR)
Region: Moesaw
Politische Gemeinde: Rossai2
Postleitzahl: 6548
frühere BFS-Nr.: 3802
Koordinaten: 729883 / 136210Koordinaten: 46° 21′ 53″ N, 9° 7′ 35″ O; CH1903: 729883 / 136210
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Höhe: 1034 m ü. M.
Fläche: 7,26 km²
Einwohner: 35 (1980)
Einwohnerdichte: 5 Einw. pro km²
Website: www.rossa.ch
Karte
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Augio war eine selbstständige politische Gemeinde im ehemaligen Bezirk Moesa im italienischsprachigen Teil des Kantons Graubünden in der Schweiz. 1982 fusionierten Augio und die ehemals selbständige Gemeinde Santa Domenica mit der Gemeinde Rossa zur neuen politischen Gemeinde Rossa.

Geographie

Das Dorf liegt auf einer Höhe von 1034 m ü. M. am rechten Ufer der Calancasca im oberen Calancatal, 26 km nördlich von Bellinzona.

Geschichte

Datei:2007-Augio-Casa-Spadino.jpg
Casa Spadino
Datei:Karte Gemeinde Augio 1981.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 1982

Eine erste Erwähnung findet das Dorf im Jahre 1301 unter dem damaligen Namen Augio. 1584 gehörte es kirchlich zu Santa Domenica. Seit dem 12. Jahrhundert stand das Dorf unter der Herrschaft der Freiherren von Sax. Diese verkauften ihre Rechte 1480 an Gian Giacomo Trivulzio von Mailand. Als dieser in Streit geriet mit dem Herzog Ludovico Sforza von Mailand, trat Augio 1496 in den Grauen Bund ein und erhielt den Status einer halben Degagna in der der Talgemeinde Calanca.<ref name="HLS" />

Von 1851 bis 1982 war Augio eine selbstständige Gemeinde, seither ist sie mit Rossa vereint.

Die bestehende Kirche Santi Giuseppe e Antonio da Padova ersetzte 1784 eine Kapelle, die in eine Zeit vor 1683 datiert. Traditionell boten Weidewirtschaft und Viehzucht ein Auskommen. Hinzu kamen die Einnahmen der Auswanderer, die als Glaser in Frankreich tätig waren oder in Bayern und Tirol Pech und Harz verkauften. Von solchen Einkünften wurde im 18. Jahrhundert die Casa Spadino (heute Kulturzentrum La Cascata) gebaut.<ref name="HLS" />

Wappen

Wappen von Augio
Wappen von Augio
Blasonierung: „In Rot einen pfahlweise gestellten grünen Lilienzweig mit silbernen (weissen) Blüten“

Der Lilienzweig ist das Attribut der beiden Patrone der Pfarrkirche von Augio: des heiligen Joseph und des heiligen Antonius von Padua.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1850 1900 1950 1980<ref name="HLS" />
Einwohner 168 109 102 35

Sehenswürdigkeiten

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  • Katholische Pfarrkirche SS. Giuseppe e Antonio di Padova<ref name="Martinoli">Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 521.</ref>
  • Albergo al Cascata mit sala degli specchi<ref name="Martinoli" />

Persönlichkeit

Bilder

Datei:Augio01.JPG
Hotel La Cascata mit Wasserfall im Hintergrund

Literatur

  • Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 521.
  • Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden, Band VI: Die italienischbündnerischen Talschaften Puschlav, Misox und Calanca. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 17). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1945, ISBN 978-3-906131-55-9.
  • Cesare Santi: Augio. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 1. September 2009.
  • Verschiedene Autoren: Augio. In: Storia dei Grigioni, 3 Bände, Collana «Storia dei Grigioni», Edizioni Casagrande, Bellinzona 2000.

Weblinks

Commons: Augio – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="HLS">Cesare Santi: Augio. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> </references>

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