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Philip Stegers

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Philip Stegers (* 1973 in Dortmund) ist ein deutscher Songwriter, Filmproduzent, Filmkomponist und Hörspielautor. Zeitweilig arbeitete er unter den Künstlernamen „Farfisatan“ und „Lee Buddah“.

Leben

Stegers wurde 1973 in Dortmund geboren.

1996 gründete der Musiker die Band Lee Buddah. Der Bandname ist eine Hommage an den Fußballspieler Reinhard Libuda. Im selben Jahr erschien die EP Stadtverkehr, gefolgt von dem Musikalbum Halbgescheid im Jahr 1997. Während des Booms des deutschen Hip-Hop Ende der 1990er-Jahre wurde die Band durch die Single Novemberhände des Albums Primat Midi aus dem Jahr 2000 über die Hip-Hop-Szene hinaus bekannt. Im Musikvideo zur Single wirkte die Pornodarstellerin Michaela Schaffrath mit, die als „Gina Wild“ bekannt geworden war. 2005 erschien das bislang letzte Musikalbum von Lee Buddah mit dem Titel Frühjahrschronik. 2009 war Stegers als Begleitsänger bei Mach den Bibo von Olli Schulz zu hören.<ref name="musicbrainz" />

Zeitweilig arbeitete Stegers als Musikproduzent, Remixer und Gastmusiker für Künstler wie Erobique, Dike, Lotte Ohm, Fink, Olli Schulz, Too Strong, Die L.P. und Droopy.<ref name="diskographie" />

2000 schrieb Stegers sein erstes Hörspiel für den WDR, S-Bahn fahr’n.<ref name="ard" /> Es folgten der Dreiteiler Grund GmbH sowie Voodoo Child (in Zusammenarbeit mit Benjamin Quabeck), Die Nordlandfahrer (2014) und Wilhelm – Schicksalsjahre eines Kaisers (2023).<ref name="hoerspiele" /> Mit Co-Autorin Andrea Halter wandte sich Stegers dem Feature zu und wurde auch als Hörspielregisseur und -komponist tätig.

Als Filmkomponist arbeitete Stegers erstmals 2001 für Benjamin Quabecks Film Nichts bereuen. Neben der Filmmusik komponierte er den Titel Drei Wünsche und steuerte eine Coverversion des Hildegard-Knef-Liedes Im 80. Stockwerk bei, der auch schon auf dem Album Primat Midi vertreten war. Als Teil der Filmmusik von Verschwende deine Jugend verfasste er epochentypische Songs fiktiver Bands. Für den Film Kammerflimmern arbeitete er musikalisch mit der Koblenzer Rockband Blackmail zusammen. Er komponierte auch für Produktionen wie Hardcover (2008), Keep Surfing (2010) und Drachenmädchen (2012).

Diskografie

Alben

  • 1997: Halbgescheid (CD/LP)
  • 2000: Primat Midi (CD/LP)
  • 2005: Frühjahrschronik (CD/LP)

Filmmusik

Rundfunkarbeiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="diskographie">Diskographie. In: leebuddah.de. Abgerufen am 24. Oktober 2018.</ref> <ref name="ard">S-Bahn fahr’n – Nachts zwischen Düsseldorf und Dortmund. In: ARD-Audiothek. Abgerufen am 18. März 2023.</ref> <ref name="musicbrainz">Release “Mach den Bibo” by Olli Schulz. In: musicbrainz.org. MetaBrainz Foundation, abgerufen am 31. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> <ref name="hoerspiele">Hörspiele & Feature. In: leebuddah.de. Abgerufen am 24. Oktober 2018.</ref> </references>

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