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Comologno

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Comologno
Datei:GW-TI-Comologno.png
Wappen von Comologno
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Onsernone
Gemeinde: Onsernonei2
Postleitzahl: 6663
frühere BFS-Nr.: 5100
Koordinaten: 687840 / 117540Koordinaten: 46° 12′ 13″ N, 8° 34′ 36″ O; CH1903: 687840 / 117540
 {{#coordinates:46,20359|8,57672|primary
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  }}
Höhe: 1085 m ü. M.
Fläche: 17,40 km²
Einwohner: 142 (31. Dezember 1990)
Einwohnerdichte: 8 Einw. pro km²
Website: www.onsernone.ch
Karte
w{ww
Datei:Karte Gemeinde Comologno 1994.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 1995
Datei:Campanil e e obelisco.jpg
Kirche San Giovanni Battista, Glockenturm
Datei:Piazza di notte.jpg
Platz in der Nacht
Datei:Alpe Salei 2.jpg
Alpe Salei
Datei:Aline Valangin.jpg
Aline Valangin
Datei:TucholskyParis1928.jpg
Tucholsky in Paris (1928)
Datei:Max Ernst 1968.jpg
Max Ernst, 1968
Datei:Com L19-0188-0203A.jpg
Max Bill 1970

Comologno ist eine Ortschaft in der Gemeinde Onsernone im Kanton Tessin, Schweiz. Bis Ende 1994 bildete sie eine eigene politische Gemeinde.

Geographie

Das Dorf liegt auf 1085 m ü. M. und ist 26 km von Locarno entfernt. Die ehemalige Gemeinde umfasst neben dem Dorf Comologno die Fraktionen Vocaglia, Corbella, Cappellino und Spruga (letztes Dorf im Tal vor der Grenze zu Italien).

Wappen

Die ehemalige Stiftung «Schweizer Wappen und Fahnen» erläutert das Wappen wie folgt: «Das Agnus Dei (Lamm Gottes) bezieht sich auf den Schutzpatron der Pfarrkirche, Johannes den Täufer. Die drei Sterne stehen für die Fraktionen [Dörfer] Spruga, Corbella und Vocaglia.»<ref>Gemeindefusion im Kanton Tessin: Onsernone</ref>

Geschichte

Das Dorf findet sich erstmals 1438 als Comolognium erwähnt. Während des Ancien Régime gehörte das Dorf zur Squadra Crana, welche zusammen mit den anderen Dörfern des Tales (mit Ausnahme von Auressio) die aufs Mittelalter zurückgehende Gemeinde Onsernone bildete. Mit der Gründung des Kantons Tessin 1803 wurde Comologno zur eigenständigen Gemeinde.<ref>Vasco Gamboni: Comologno. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 15. Januar 2004.</ref>

Auf den 1. Januar 1995 fusionierte Comologno mit Crana und Russo zur Gemeinde Onsernone. Comologno bildet nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.<ref>Patriziato di Comologno (italienisch) auf ti.ch/di/sel/patriziati</ref>

Bevölkerung

Vorlage:Säulendiagramm

Sehenswürdigkeiten

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.<ref>Comologno (Onsernone). In: ISOS - Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung. Bundesamt für Kultur BAK, 2009, abgerufen am 30. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sakralbauten

  • Pfarrkirche San Giovanni Battista, Grundsteinlegung 1688 (?), mit Glockenturm von 1720<ref name="Martinoli">Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 226–228.</ref><ref name="Rüsch">Elfi Rüsch: Distretto di Locarno IV. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 2013, ISBN 978-3-03797-084-3, S. 378–396.</ref>
  • Oratorium Santa Croce im Ortsteil Spruga, erbaut im 17. Jahrhundert<ref name="Martinoli" /><ref name="Rüsch" />

Zivilbauten

  • Palast oder Castello della Barca, erbaut 1770 von Architekt Guglielmo Antonio Maria Remonda<ref name="Martinoli" /><ref name="Rüsch" />
  • Palazzo Gamboni, um 1730<ref name="Martinoli" /><ref name="Rüsch" />
  • Wohnhaus Remonda oder Palazzo di sotto, 1767<ref name="Martinoli" /><ref name="Rüsch" />
  • Wohnhaus Enrico Barbaglia, ehemalig Remonda, 1767<ref name="Martinoli" /><ref name="Rüsch" />
  • Fresken zeitgenössischer Künstler dekorieren einige Häuser im Dorf.<ref name="Martinoli" /><ref name="Rüsch" />

Stiftung

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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