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D-Link

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D-Link Corporation

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | D-Link-Logo.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1986
Sitz Taipeh TaiwanDatei:Flag of the Republic of China.svg Taiwan
Leitung John Lee
Mitarbeiterzahl ca. 2.700
Umsatz ca. 32 Milliarden Taiwan-Dollar<ref name="Annual Report 2012" />
Branche Elektronikindustrie
Website www.dlink.com
Stand: 2012

Die D-Link Corporation (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „freundliche Signaltechnik“) ist ein Hersteller von Geräten der Netzwerktechnik.

Geschichte

Datei:D-Link DI-774 Front (retouch etc).jpg
DI-774 WLan-Router

Das Unternehmen wurde 1986 als Datex Systems Inc. von Ken Kao in Taipeh, Taiwan, gegründet, wo sich auch der Firmenhauptsitz befindet. Im Jahr 1987 brachte das Unternehmen seine erste Netzwerkkarte auf den Markt, im Jahr 1989 eigene integrierte Schaltungen und im Jahr 1990 seinen ersten Hub, jeweils für Ethernet.<ref>History of D-Link. D-Link, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Februar 2014; abgerufen am 9. Februar 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dlink.com</ref> Seinen ersten Router brachte das Unternehmen im Jahr 1996 auf den Markt, seine ersten Erzeugnisse mit WLAN oder Bluetooth im Jahr 2001.<ref name="D-Link India" /> Im Jahr 2007 wurde es Hersteller von Mobiltelefonen und im Jahr 2008 Vertriebspartner von Netzwerkspeicher.<ref>Plunkett's Infotech Industry Almanac. Plunkett Research, 2008 (Auszug online bei Google [abgerufen am 9. Februar 2014]).</ref> Zu Beginn der 2010er Jahre entstand der Umsatz von D-Link zu über einem Drittel durch die Sparte Funktechnik, gefolgt von einem knappen Drittel durch Switches und jeweils einem Sechstel durch Breitband- und Heimelektronik.<ref name="Annual Report 2012" />

Nach dem Tod von Ken Kao im April 2008 übernahm Tony Tsau am 1. Juli 2008 den Vorsitz bei D-Link. Im September 2011 wurde Roger Kao CEO der D-Link Corporation. Als Präsident ist A.P. Chen seit 2011 tätig.

Neben D-Link in Taipeh ist die Tochtergesellschaft D-Link India Limited in Mumbai an Börsen notiert. D-Link ist mit rund drei Dutzend Niederlassungen auf sechs Kontinenten vertreten.<ref name="Annual Report 2012">Annual Report 2012. (PDF; 9,6 MB) D-Link, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Februar 2014; abgerufen am 9. Februar 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.corpasia.net</ref> Die erste Niederlassung in Europa wurde im Jahr 1989 eröffnet und zielte ursprünglich auch auf Nordamerika.<ref name="D-Link India">Corporate Profile. D-Link India, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Februar 2014; abgerufen am 9. Februar 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dlink.co.in</ref> D-Link Europe Ltd. ist in London angesiedelt. Im Jahr 1991 eröffnete das Unternehmen eine Niederlassung in Deutschland und benannte sich im Jahr 1992 von Datex Systems in D-Link um.<ref name="D-Link India" /> Die D-Link (Deutschland) GmbH in Eschborn verantwortet Deutschland, Österreich und die Schweiz. In Wien und Zürich hat das Unternehmen zusätzliche Vertriebsbüros. Seit September 2003 ist die Entwicklungsabteilung von D-Link als separates börsennotiertes Unternehmen Alpha Networks ausgegliedert und zum Fertigungsbetrieb mit rund 6.000 Mitarbeitern angewachsen.<ref name="D-Link India" /><ref>Company Profile. Alpha Networks, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Februar 2014; abgerufen am 9. Februar 2014.</ref>

Sicherheitsproblematik

Mitte Oktober 2013 wurde in der Firmware einiger Router von D-Link eine Backdoor ohne Kennwort bekannt, offen zum Fernzugriff für jeden Webbrowser mit spezieller Kennung, die leicht einstellbar ist.<ref>Backdoor found in D-Link router firmware code. International Data Group, 14. Oktober 2013, abgerufen am 9. Februar 2014.</ref> Diese Sicherheitslücke war leicht im Maschinencode zu finden und betraf tausende Router im Internet.<ref>Reverse Engineering a D-Link Backdoor. Craig Heffner, abgerufen am 9. Februar 2014.</ref> Ursprünglich sagte D-Link eine Abhilfe für Ende Oktober zu,<ref>D-Link routers found to contain backdoor. ZDNet, 15. Oktober 2013, abgerufen am 9. Februar 2014.</ref> konnte sie aber erst Anfang Dezember 2013 zur Verfügung stellen.<ref>D-Link schließt User-Agent-Hintertür. In: heise online. 2. Dezember 2013, abgerufen am 9. Februar 2014.</ref>

Anfang Oktober 2016 wurde bekannt, dass im UMTS-/LTE-Router D-Link DWR-932 Version B zu diesem Zeitpunkt eine ganze Anzahl von schwerwiegenden Sicherheitslücken vorhanden war. Dazu gehörten unter anderem SSH-Admin-Konten mit Standardpasswörtern. D-Link soll seit Mitte Juni 2016 von den Schwachstellen gewusst haben, hat aber erst Mitte Oktober 2016 Patches zur Verfügung gestellt.<ref>LTE-Hotspot als Sicherheitsalptraum: Der D-Link DWR-932B. heise online, abgerufen am 10. April 2016.</ref>

Im September 2017 veröffentlichte der Sicherheitsforscher Pierre Kim zahlreiche kritische Sicherheitslücken in D-Links WLAN-Router DIR-850L.<ref>heise Security: D-Link DIR-850L: Router können gekapert werden, Patches nicht verfügbar. Abgerufen am 14. September 2017.</ref> Firmwareupdates wurden für die zweite Septemberhälfte angekündigt.<ref>heise Security: Schwere Lücke im Router D-Link DIR-850L: Patches kommen am 19. September. Abgerufen am 7. Juli 2018.</ref>

Im September 2019 wurden weitere gravierende Sicherheitslücken in vier D-Link-Routern veröffentlicht. D-Link stellte aufgrund des EOL-Status der Geräte keine Updates bereit und empfiehlt seinen Kunden, die betroffenen Router zu ersetzen.<ref>heise Security: Abgekündigte Router-Modelle von D-Link: Kein Update für Firmware-Schwachstelle. Abgerufen am 9. Oktober 2019.</ref>

Weblinks

Commons: D-Link – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />