Rudolzhofen
Rudolzhofen Stadt Uffenheim
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(153)&title=Rudolzhofen 49° 31′ N, 10° 16′ O
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| Höhe: | 387 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 4,79 km²<ref name="Gemarkung" /> | |||||
| Einwohner: | 153 (2007)<ref name="Uffenheim">Stadt Uffenheim, verfügbar unter: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 12. Februar 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 32 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 97215 | |||||
| Vorwahl: | 09842 | |||||
Rudolzhofen (fränkisch: Rualdshoufa<ref>E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 176. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „ruɘldshóufɘ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Uffenheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Rudolzhofen hat eine Fläche von 4,791 km². Sie ist in 425 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 11273,07 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Rudolzhofen (093026). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 7. Oktober 2024.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. Oktober 2024.</ref>
Lage
Das Kirchdorf ist von Acker- und Grünland umgeben und liegt an der Bundesstraße 13, die nach Uffenheim (3,7 km nordwestlich) bzw. nach Neuherberg (1,4 km südöstlich) führt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Uttenhofen (2,3 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Vermutlich wurde Rudolzhofen um das Jahr 600, spätestens Anfang des 7. Jahrhunderts gegründet.<ref>Johann Weiss: Die Geschichte des Gollachgaues, dargestellt an der Geschichte des Dorfes Rudolzhofen (bearbeitet von Christa und Fritz Klaußecker), In: Uffenheimer Geschichte und Geschichten. Band 8. Wencker-Wildberg-Verlag, Uffenheim 1987.</ref> Der in dem Namen Rudolzhofen enthaltene Personenname benennt vermutlich den ersten Hofbesitzer von Rudolzhofen. Die älteste Überlieferung des Ortsnamens findet sich in einem Teilurbar des Benediktinerklosters St. Michael bei Bamberg aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Da die älteste urkundliche Überlieferung auf Rudolfeshofen lautet, wird man diesen Namen als den ursprünglichen annehmen dürfen.<ref>E. Fuchshuber: Uffenheim. S. 177 f.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Rudolzhofen 30 Anwesen. Das Hochgericht übte das ansbachische Oberamt Uffenheim aus. Das Kasten- und Stadtvogteiamt Uffenheim war Grundherr über sämtliche Anwesen.<ref>Johann Bernhard Fischer: Rudelshofen. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 357 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 678.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand Rudolzhofen dem preußischen Justiz- und Kammeramt Uffenheim.
1806 kam der Ort an das Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Rudolzhofen dem Steuerdistrikt Seenheim zugewiesen.<ref name="OV 1818" /> Wenig später entstand die Ruralgemeinde Rudolzhofen. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Uffenheim zugeordnet<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 70 (Digitalisat).</ref> und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Uffenheim (1919 in Finanzamt Uffenheim umbenannt). Ab 1862 war das Bezirksamt Uffenheim für die Verwaltung der Gemeinde zuständig (1939 in Landkreis Uffenheim umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Uffenheim (1879 in Amtsgericht Uffenheim umbenannt), seit 1973 ist das Amtsgericht Neustadt an der Aisch zuständig. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 4,794 km².<ref name="OV 1961" /> Am 1. Januar 1972 wurde Rudolzhofen im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Uffenheim eingegliedert.<ref></ref><ref>Uffenheim > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 27. Mai 2025.</ref>
Baudenkmäler
Es gibt vier Baudenkmäler:<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Uffenheim (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Ehemaliges Flachsbrechhaus
- Haus Nr. 20: Wappenrelief
- Haus Nr. 22: Ehemaliges Schulhaus
- Haus Nr. 29: Dreieinigkeitskirche.
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Bodendenkmäler
In der Gemarkung Rudolzhofen gibt es ein Bodendenkmal.<ref name="Denkmalliste"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und gehört bis heute zur Pfarrei St. Margaretha (Seenheim).<ref>E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 176.</ref><ref name="OV 1961" />
Persönlichkeiten
- Johann Weiß, Senatspräsident
- Herbert Ströbel (* 1945), Agrarökonom und Professor der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Rudelshofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 678 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769699270 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Reinhold Hoeppner (Hrsg.): Landkreis Uffenheim. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972, DNB 730115267, S. 92.
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Uffenheim (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 22). Deutscher Kunstverlag, München 1966, DNB 457879262, S. 174–176.
- Gottfried Stieber: Rudelshofen. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 688–689 (Digitalisat).
Weblinks
- Rudolzhofen online
- Rudolzhofen. In: uffenheim.de. Abgerufen am 8. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Rudolzhofen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Rudolzhofen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Uffenheim Vorlage:Hinweisbaustein
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05
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- Geographie (Uffenheim)
- Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim)
- Ersterwähnung im 12. Jahrhundert
- Gemeindeauflösung 1971
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim