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Vilchband

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Vilchband
Gemeinde Wittighausen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(306)&title=Vilchband 49° 35′ N, 9° 50′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(306) 49° 35′ 25″ N, 9° 49′ 36″ O
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Höhe: 290,3 m ü. NN
Fläche: 8,56 km²
Einwohner: 306 (21. Feb. 2025)<ref name="Einwo2025">Vilchband – Wittighausen. Abgerufen am 21. Februar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1972
Postleitzahl: 97957
Vorwahl: 09347
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Vilchband ist ein Ortsteil der Gemeinde Wittighausen im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg.<ref name="Einwo2025" />

Geographie

Datei:Landesarchiv Baden-Wuerttemberg Generallandesarchiv Karlsruhe H-1 Nr. 1976 Bild 1 (4-469474-1) Gemarkung Vilchband.jpg
Gemarkung von Vilchband, 1914

Vilchband liegt auf einer Höhe von 290,3 m ü. NHN. Die Ortsgemarkung umschließt eine Fläche von 856 ha.<ref name="Einwo2025" /> Zur ehemaligen Gemeinde Vilchband gehören das Dorf Vilchband (

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  }}) sowie die abgegangene Ortschaft Erdburg.<ref name="Gemeindegliederung">Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 322–324</ref>

Geschichte

Vilchband wurde erstmals 837 urkundlich von Ludwig dem Frommen erwähnt. Der Ort hieß zuerst „Filuhonbiunte“. Im Verlauf der Jahre wurden die Namen „Vilchbiunde“ (1265), „Philigpant“ (1452) und „Villichband“ (1691) genannt, woraufhin sich der Name Vilchband entwickelte.<ref name="Geschichte">Taubertal: @1@2Vorlage:Toter Link/www.taubertal.deOrtsteil Vilchband auf der Website des Taubertals (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. Online auf www.taubertal.de. Abgerufen am 22. April 2016.</ref>

Im 8. Jahrhundert gelangte der Ort an den Bischof zu Würzburg. Beginn des 14. Jahrhunderts gehörte das Dorf dem Kloster St. Stephan in Würzburg. 1593 wurde der Ort endgültig der Regentschaft Grünsfeld zugeteilt.<ref name="Geschichte" />

Nach Auflösung des Fürstentums Mainz kam der Ort 1803 zum Fürstentum Leiningen, 1804 an das Fürstentum Krautheim und 1806 zum Großherzogtum Baden.<ref name="Geschichte" /> Knapp vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Dorf zu 40 Prozent durch einen Brand zerstört.<ref name="Geschichte" />

Am 31. Dezember 1972 wurde Vilchband nach Wittighausen eingemeindet.<ref></ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke und Baudenkmäler

Vilchband besitzt einige Sehenswürdigkeiten:

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Pfarrkirche St. Regiswindis

Datei:Katholische Pfarrkirche St. Regiswindis Vilchband.jpg
Die Pfarrkirche St. Regiswindis in Vilchband (2017)

Die Barockkirche St. Regiswindis wurde 1753/54 errichtet. Vorher stand an gleicher Stelle eine Gumbertuskirche, die wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Bei der heutigen Kirche handelt es sich um eine Regiswindis-Gumbertuskirche. Am 26. Juni 1753 erfolgte die Grundsteinlegung, am 21. Dezember 1754 wurde das Allerheiligste in die neue Kirche überführt. Der Hochaltar wurde 1757 gesetzt. Das älteste Gebäude in Vilchband ist das heutige Pfarr- und Gemeindezentrum. Es wurde 1674 erbaut und ist eines der wenigen Gebäude, dass die Brände 1732 überstanden hat.<ref name="Geschichte" />

Kapellen

Am Rande des zentralen Dorfplatzes befindet sich neben der ehemaligen Gemeindewaage die sogenannte Alte Kapelle von 1883. Dabei handelt es sich um einen schlichten Putzbau. Im Jahre 1997 wurde im Rahmen der Neutrassierung der Ortsstraße in Richtung Unterwittighausen eine Neue Kapelle am Ortsrand errichtet.

Naherholung

Datei:See in Vilchband 2.jpg
See in Vilchband

In Vilchband gibt es einen See mit angrenzendem Naherholungsgebiet. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Kläranlage, die auf der Grundlage eines Gemeinderatsbeschlusses aus dem Jahre 2008 von Bürgern und Helfern in eine naturnahe Teichanlage umgewandelt wurde. Im August 2011 konnte der See schließlich eingeweiht werden.<ref>Fränkische Nachrichten: Wohlfühloase zum Entspannen. 14. November 2011. Online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 24. März 2017.</ref>

Verkehr

Persönlichkeiten

Literatur

  • Edwin Neckermann: 1150 Jahre Vilchband: 837-1987; mit heimatgeschichtlichen Ergänzungen zur „Heimatscholle Vilchband“ von Karl Neckermann 1937, 186 Seiten, Verlag: Schönhuth 1987.

Weblinks

Commons: Vilchband – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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