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Gila Altmann

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Gila Altmann (* 22. Mai 1949 in Wilhelmshaven als Gisela Kowalke)<ref name=":0">Gila Altmann im Munzinger-Archiv, abgerufen am 31. Januar 2023 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen).

Sie war von 1998 bis 2002 Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1969 am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Wilhelmshaven absolvierte Gila Altmann ein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Hildesheim für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen in den Fächern Bildende Kunst, Mathematik und Chemie, welches sie 1973 beendete. Anschließend war sie bis 1976 Lehrerin an einer Sonderschule für Lernbehinderte und danach bis 1991 an der Hauptschule Moordorf.<ref name=":0" />

Von 2005 bis 2007 war sie als Regierungsberaterin im aserbaidschanischen Umweltministerium tätig.<ref>Themenausgaben. In: Das Parlament. Abgerufen am 31. Januar 2023.</ref> Von 2007 bis 2012 arbeitete sie als Beraterin für das staatliche Tourismusinstitut von Aserbaidschan.<ref>Reiseführer Aserbaidschan. Trescher Verlag, abgerufen am 20. Dezember 2013.</ref> Sodann kehrte sie nach Deutschland zurück. Derzeit ist sie im International Office der Jade-Hochschule in Wilhelmshaven tätig.<ref>International Office. Jade-Hochschule, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Dezember 2013; abgerufen am 20. Dezember 2013.</ref>

Altmann ist verheiratet und hat drei Kinder.

Partei

1981 wurde sie Mitglied der Partei Die Grünen.<ref name=":0" /> Von 1991 bis 1994 war sie hauptamtliche Landesvorsitzende der Grünen in Niedersachsen.<ref>Matthias Urbach: Quotenopfer Umwelt. In: Die Tageszeitung. 21. Oktober 1998, S. 5, abgerufen am 31. Januar 2023.</ref> Bei den Bundestagswahlen 1990,<ref>Frauen führen Grüne an. In: Die Tageszeitung: taz. 25. Juni 1990, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 28. April 2026]).</ref> 1994<ref>Niedersachsens Grüne. In: Die Tageszeitung: taz. 11. Juli 1994, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 28. April 2026]).</ref> und 1998<ref>Listenplatz zwei für Trittin in Niedersachsen - WELT. Abgerufen am 28. April 2026.</ref> kandidierte sie jeweils als Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen auf Platz 1 der niedersächsischen Landesliste.

Abgeordnete

Gila Altmann gehörte dem Stadtrat von Aurich an und war hier von 1986 bis 1993 Vorsitzende der Grünen-Fraktion.

Von 1994 bis 2002 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages.<ref>Kehrseite. In: DasParlament. 13. Mai 2019, abgerufen am 31. Januar 2023.</ref> Hier war sie von 1994 bis 1998 verkehrspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Altmann ist stets über die Landesliste Niedersachsen in den Bundestag eingezogen.

Seit 2013 ist Gila Altmann Mitglied des Kreistages im Landkreis Aurich und dort Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen.<ref>Gila Altmann rückt in den Kreistag nach. In: Ostfriesische Nachrichten. 11. Juni 2013, abgerufen am 20. Dezember 2013.</ref> Seit den Kommunalwahlen 2016 ist sie außerdem Sprecherin der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Aurich.<ref>Frauen in der Politik - Auricher Frauen. 10. August 2020, abgerufen am 31. Januar 2023.</ref>

Öffentliche Ämter

Am 27. Oktober 1998 wurde Gila Altmann als Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in das Kabinett der von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführten Bundesregierung berufen.<ref>14. Wahlperiode Drucksache 14/798. Deutscher Bundestag, 20. April 1999, abgerufen am 31. Januar 2023.</ref> Nach der Bundestagswahl 2002 schied sie am 22. Oktober 2002 aus dem Amt.<ref>Vorlage:Whoswho</ref>

Veröffentlichungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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