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The Creepshow

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The Creepshow
Datei:The Creepshow - Psychobilly band - Live at Star & Garter, Manchester, United Kingdom - August 7th 2012.png
Live in Manchester (August 2012)

Live in Manchester (August 2012)

Allgemeine Informationen
Herkunft Burlington, Ontario, Kanada
Genre(s) Psychobilly, Punk-Rock
Aktive Jahre
Gründung 2005
Auflösung
Website
Aktuelle Besetzung
„Kenda“ (Kendalyn Legaspi)
„Sickboy“ (Sean McNab)
„The Reverend McGinty“ (Kristian Rowles)
Gitarre
Chuck Coles
Alejandro Serritiello
Ehemalige Mitglieder
Gesang, Gitarre
„Hellcat“ (Jennifer Blackwood) (bis 2007)
Gesang, Gitarre
„Sarah Sin“ (Sarah Blackwood) (2007–2012)
Schlagzeug
„Pomade“ (Matt Gee) (bis 2013)
Gitarre
Daniel Flamm (2013–2017)
„Blood“ Sandro Sanchioni (2012–2019)

The Creepshow ist eine kanadische Band aus Burlington (Ontario) in der Metropolregion um Toronto. In der Mehrheit ihrer Texte sangen sie über Horrorfilme und die darin vorkommenden Monster. Die Band galt als bedeutendste Psychobilly-Band Kanadas und trat weltweit auf.

Bandgeschichte

Die Band wurde 2005 in Burlington, Ontario gegründet. Die vier Gründungsmitglieder entstammten der Punkszene und kombinierten hauptsächlich Punkrock und Rockabilly, die beiden Haupteinflüsse des Genres Psychobilly, ergänzten das jedoch durch Ska-Einflüsse sowie eigene Ideen.<ref name="ox72">Thorsten Wilm: Creepshow. (Interview) Sell Your Soul. Ox-Fanzine #72, Juni 2007, abgerufen am 21. September 2023.</ref> Die Texte sind – wie häufig im Psychobilly – von Anfang an deutlich von Horrorfilmen beeinflusst und handeln etwa von Zombies. Dieses Konzept behielt die Band bis zum 2010 erschienenen Album They All Fall Down bei.

Das erste Album erschien 2006 bei dem Label Stereo Dynamite, welches kurz darauf in den Vertrieb von EMI aufgenommen wurde. Zahlreiche Konzerte, auch außerhalb Kanadas, taten ihr Übriges, dass die Band sich schnell einen Namen machte. Auch Kritiker beurteilten das Album positiv. Die deutsche Zeitschrift Ox-Fanzine bezeichnete The Creepshow 2007 als „Psychobilly-Newcomer des Jahres“ neben Rezurex.<ref>Thorsten Wilms: Creepshow. (Review) Sell Your Soul CD/LP. Ox-Fanzine #69, Dezember 2006, abgerufen am 21. September 2023.</ref>

2007 wurde Sängerin Hellcat schwanger, stieg aus der Band aus und wurde durch ihre jüngere Schwester Sarah Sin ersetzt. Zunächst war geplant, dass Hellcat in die Band zurückkehren sollte.<ref name="ox72" /> Das geschah jedoch nicht, stattdessen gründete sie später ihre eigene Band, Hellcat and the Prowl.<ref>Joachim Hiller: Matadors. (Interview) Der reinste Horror. Ox-Fanzine #74, Oktober 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2015; abgerufen am 20. September 2023.</ref> Sarah wurde festes Bandmitglied.

2008 erschien das zweite Album der Band, Run for your Life. Die Zeitschrift Sonic Seducer bezeichnete The Creepshow in einer Rezension des Albums als eine der besten Psychobilly-Bands mit weiblichen Sängerinnen.<ref>Karin Hoog: Run for your Life (Rezension). In: Sonic Seducer. Nr. 10, Oktober 2008.</ref> Auch im Ox-Fanzine erschien erneut eine sehr positive Rezension, deren Verfasser die Band neben den Rezurex an der Spitze des Genres sieht,<ref>Lars Weigelt: Creepshow. (Review) Run For Your Life. Ox-Fanzine #80, Oktober 2008, abgerufen am 21. September 2023.</ref> und während das Onlinemagazin Laut.de The Creepshow in einer Rezension von Sarah Sins Soloalbum als „belanglosen Verschnitt aus Psychobilly und Zombietexten“ kritisiert,<ref>Giuliano Benassi: Süß und doch irgendwie fies: Die Sängerin der Creepshow. (Review) laut.de, 19. September 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. April 2010; abgerufen am 21. September 2023.</ref> widerspricht ein anderer Rezensent und meint, die Band sorge „durchgehend für gute Laune und eine gehörige Portion Tanzwut“.<ref>Michael Edele: Flotter Hellbilly mit Zombietexten. (Kritik) The Creepshow: Run For Your Life. laut.de, September 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 21. September 2023.</ref> Durch das Album machte die Band Hellcat Records auf sich aufmerksam und unterschrieb im folgenden Jahr<ref>Aubin Paul: The Creepshow join Hellcat. punknews.org, 26. August 2009, abgerufen am 21. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> als erste kanadische Band einen Plattenvertrag bei dem Label.<ref>The Creepshow. (Bio) Hellcat Records, 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Juli 2012; abgerufen am 21. September 2023.</ref>

Das dritte Album der Band, They All Fall Down, wurde 2010 veröffentlicht. Textlich spielen die typischen Psychobilly-Themen wie Zombies auf diesem Album nur noch eine untergeordnete Rolle.<ref>Lauri Wessel: The Times They Are A-Changin‘. (Interview) Creepshow. Ox-Fanzine #93, Dezember 2010, abgerufen am 21. September 2023.</ref> Ein Hauptthema ist stattdessen Rache.<ref>Jason Lymangrover: Rezension zu They All Fall Down auf allmusic.com, abgerufen am 21. September 2023 (englisch).</ref> Die musikalischen Haupteinflüsse sind gleich geblieben, manche Kritiker merken aber an, das Album sei melodischer als die Vorgänger<ref>Karin Hoog: They All Fall Down (Rezension). In: Sonic Seducer. Nr. 10, Oktober 2010.</ref> und das Songwriting gereift.<ref>Lars Weigelt: They All Fall Down. Creepshow. Ox-Fanzine#92, Oktober 2010, abgerufen am 21. September 2023.</ref> Laut.de kritisiert an dem Album lediglich die kurze Spieldauer.<ref>Michael Edele: Sarah Blackwood fährt ihre Krallen aus. (Kritik) They All Fall Down. laut.de, Oktober 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. März 2012; abgerufen am 21. September 2023.</ref>

Am 16. Juli 2012 verabschiedete sich Sarah Blackwood in ihrem Youtube-Channel von ihren Fans. Sie verließ die Band um sich auf ihre eigene Solokarriere und ihre Band Walk Off the Earth zu konzentrieren.<ref>Sarah Blackwood: My farewell to The Creepshow fans :) auf YouTube, 16. Juli 2012, abgerufen am 21. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)</ref> Als neue Sängerin wurde daraufhin Kenda Mitglied der Band.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Creepshow: Sarah Blackwood verlässt die Band (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive). in-your-face.de, 18. Juli 2012</ref> 2013 erschien das Album Life After Death, auf dem neben Kenda auch der Gitarrist Daniel Flamm zum ersten Mal als offizielles Bandmitglied mitspielte.<ref>Frank Weiffen: Life after Death. (Review) Creepshow. Ox-Fanzine #110, Oktober 2013, abgerufen am 24. November 2019.</ref> Vier Jahre später, im Jahr 2017, erschien Death At My Door.<ref>Frank Weiffen: Death At My Door. (Review) Creepshow. Ox-Fanzine #134, Oktober 2017, abgerufen am 24. November 2019.</ref>

Die für Mai und Juni 2023 angesetzte Europa-Tour wurde kurzfristig abgesagt,<ref>The Creepshow sagen ihre Europa-Tour ab! am 22. Mai 2023 bei F&M Feral Media, abgerufen am 15. November 2024</ref> sie sind aber weiterhin in Kanada aktiv.<ref>The Creepshow tour dates 2024 auf songkick.com, abgerufen am 15. November 2024</ref>

Besetzung

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Diskografie

  • 2006: Sell Your Soul
  • 2008: Run for Your Life
  • 2009: Creepy Christmas Classics (EP)
  • 2010: They All Fall Down
  • 2013: Sinners & Saints (Single)
  • 2013: Life After Death
  • 2017: Death at My Door

Weblinks

Quellen

<references />

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