Zum Inhalt springen

Killer (Burladingen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Januar 2025 um 15:17 Uhr durch imported>Jiri Pivo (fehlerhaftes Format Eingemeindung korrigiert, Einwohner aktualisiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Killer
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(597)&title=Killer 48° 19′ N, 9° 4′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(597) 48° 18′ 52″ N, 9° 3′ 47″ O
 {{#coordinates:48,314583|9,063077|primary
dim=10000 globe= name=Killer region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 656 m ü. NN
Einwohner: 597 (31. Dez. 2024)<ref>Zahlen & Daten. Stadt Burladingen, abgerufen am 13. Januar 2024.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 72393
Vorwahl: 07477
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Killer ist ein Dorf auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Es liegt 656 m ü. NN und hat 597 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024). Killer gehört seit 1973 zur Stadt Burladingen und liegt 5,5 Kilometer nordwestlich davon.

Geographie

Datei:Killertal-2.jpg
Das in ihrem Oberlauf „Killertal“ genannte Tal der Starzel. Von vorne die Dörfer Killer, Starzeln und Hausen im Killertal

Killer liegt zentral im nach dem Dorf benannten Killertal, dem Oberlauf der Starzel. Durch den Ort führen die Bundesstraße 32 und die Stammstrecke der Hohenzollerischen Landesbahn von Hechingen nach Sigmaringen.

Geschichte

Killer wird erstmals 1255 als Kilwilar genannt. Dieser Name kommt von „Kilchwilari“, einem Wort der alemannischen Mundart für „Kirchweiler“, d. h. für eine kleine Wohnsiedlung (Weiler) mit Kirche.<ref>Vgl. Angaben zur Etymologie des Namens im Artikel „Diebe stehlen Ortsschild von Killer – schon wieder“, GMX-Magazin 2. 10. 2021, online</ref>

Nördlich des alten Dorfkerns lag die abgegangene Burg Killer, eine Wasserburg der Herren von Killer, die Ende des 14. Jahrhunderts erstmals überliefert sind. Sie waren Ministeriale der Grafen von Zollern. 1377 fiel ein Albert von Killer in der Schlacht bei Reutlingen.

Killer hatte 1790 443 und 1867 576 Einwohner. Am 1. Januar 1973 wurde Killer nach Burladingen eingemeindet.<ref></ref>

Religion

Datei:Pfarrkirche Mater Dolorosa (Killer) 05.jpg
Pfarrkirche Mater Dolorosa

Killer ist wohl das jüngste Dorf im Killertal. Seine Kirche war als Urkirche die Mutterkirche im Killertal. Die heutige Kirche wurde 1565 an der Stelle einer Vorgängerkirche aus der Zeit um 1300 errichtet. Damals war Killer ein viel besuchter Wallfahrtsort. 1488 wurden die Gemeinden Hausen im Killertal und Jungingen als selbstständige Pfarreien von der Urpfarrei abgetrennt. Seit 1530 ist Killer selbst Filiale der Pfarrei Hausen.

Der Kirchturm musste nach dem Erdbeben im Jahr 1978 abgerissen und neu aufgebaut werden.

Wirtschaft

Datei:Bahnhof Killer Deutsches Peitschenmuseum 02.JPG
Deutsches Peitschenmuseum im ehemaligen Bahnhof

Das als Peitschendorf bezeichnete Killer war bis nach dem Zweiten Weltkrieg der Mittelpunkt der regionalen Peitschenproduktion. Deshalb gibt es im Dorf das Deutsche Peitschenmuseum und im Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde ist eine Peitsche dargestellt.

Trivia

Literatur

Weblinks

Commons: Killer (Burladingen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein