Eubigheim
Eubigheim Gemeinde Ahorn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(735)&title=Eubigheim 49° 30′ N, 9° 32′ O
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| Höhe: | ca. 325 m | |||||
| Fläche: | 11,26 km² | |||||
| Einwohner: | 735 (Feb. 2020)<ref>Daten der Gemeinde. Gemeinde Ahorn, abgerufen am 17. Juni 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 65 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Dezember 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 74744 | |||||
| Vorwahl: | 06296 | |||||
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Eubigheim (auch Untereubigheim) ist ein Ortsteil der Gemeinde Ahorn im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg.<ref name="LEO">Eubigheim. leo-bw.de; abgerufen am 14. Februar 2017.</ref>
Geographie
Eubigheim liegt im Bauland, einer vom Muschelkalk im Untergrund bestimmten, kleinhügeligen Ackerlandschaft mit Waldinseln an den steileren Hängen der Täler. Auf der Gemarkung von Eubigheim liegen neben dem Dorf (Unter-)Eubigheim (⊙
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}}) noch der Weiler Obereubigheim (⊙
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}}), der Wohnplatz Altes Bahnwärterhaus (⊙
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}}) und in einem Nebental der Weiler Neidelsbach (⊙
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}}). Am Weiler Obereubigheim vorbei und dann durch das größere Dorf (Unter-)Eubigheim des Ortsteils hindurch fließt etwa südwestlich die hier noch Eubigheimer Bach genannte Rinna, der große linke Oberlaufzufluss der Kirnau.
Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten
Geschichte
856 wurde Eubigheim erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="LEO" /> Am 1. Dezember 1971 wurde der Ort in die neue Gemeinde Ahorn eingegliedert.<ref></ref>
Religion
Christentum
Durch die Ortsherren wurde einst das lutherische Bekenntnis eingeführt. Die Familie Walderdorff und die Freiherren von Bettendorff betrieben als Patronatsherren die Gegenreformation mit dem Ergebnis, dass ihre Untertanen katholisch wurden. 1651 erfolgte das Simultaneum, sodass dem evangelischen und katholischen Glaube freie Ausübung gewährt wurde. Zwischen 1764 und 1770 wurde daraufhin eine katholische Pfarrei gestiftet. Eine umstrittene alte Kirche wurde in der Folge abgebrochen und für jede Konfession jeweils eine eigene kleine Kirche – 1780 eine evangelische Kirche sowie 1981 die katholische Kirche St. Maria – errichtet.<ref name="LEO-BW_Eubigheim">Eubigheim – Altgemeinde~Teilort. leo-bw.de; abgerufen am 12. Juli 2019.</ref>
Judentum
Die jüdische Gemeinde Eubigheim bestand ab dem 17. Jahrhundert bis 1938.<ref name="Alemannia_Judaica_Eubigheim">Eubigheim (Ortsteil Untereubigheim, Gemeinde Ahorn, Main-Tauber-Kreis) Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge. alemannia-judaica.de; abgerufen am 21. März 2017.</ref>
Verkehr
Der Bahnhof Eubigheim liegt an der Frankenbahn.
Der Radweg zwischen Eubigheim und Uiffingen wurde im Jahre 2020 saniert.<ref>Arbeiten an der Stützwand. In: fnweb.de. Fränkische Nachrichten, abgerufen am 3. August 2020.</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kulturdenkmale
Jüdischer Friedhof Untereubigheim
Im Eubigheimer Gewann Vierzehnmorgen befindet sich ein jüdischer Friedhof der ehemaligen jüdischen Gemeinde des Ortes.
Synagoge Eubigheim
Die Synagoge wurde 1850 eingerichtet und ist als Wohnhaus bis heute erhalten.
Persönlichkeiten
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Eibigheim. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 709–713 (Digitalisat).
Weblinks
- Website der Gemeinde Ahorn. Ortsteile, unter gemeindeahorn.de
- Eubigheim. leo-bw.de
Einzelnachweise
<references />
Berolzheim | Buch am Ahorn mit Schwarzenbrunn | Eubigheim mit Obereubigheim | Hohenstadt | Schillingstadt