Dellhofen
Dellhofen Stadt Oberwesel
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(490)&title=Dellhofen 50° 5′ N, 7° 44′ O
{{#coordinates:50,088863|7,726462|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Dellhofen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 310 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 490[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 17. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 55430 | |||||
| Vorwahl: | 06744 | |||||
Lage von Dellhofen in Rheinland-Pfalz
| ||||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Das Rheinhöhendorf Dellhofen ist ein Stadtteil und ein Ortsbezirk der Stadt Oberwesel im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz.
Geographie
Dellhofen liegt auf einer Höhe von 280 bis 300 m über dem Rheintal, am östlichen Ende des Hunsrücks. Zum Ortsbezirk Dellhofen gehören auch die Wohnplätze Burghof und In der Neuwies.<ref name="GV2022p59">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>
Geschichte
Funde und Ausgrabungen von Mauerresten, wie ein Weihestein des Mercurius und der Maia, belegen die Existenz eines römischen Tempelbezirks von etwa 110 nach Christus. Eine erste Besiedlung wird in der Zeit der Karolinger vermutet, da auch eine im Mittelalter noch genutzte Römerstraße von Bingen am Rhein nach Koblenz über die Höhen in der Nähe vorbeiführte.
Seit dem 13. Jahrhundert war Dellhofen im Besitz des Stiftes St. Martin und gehörte später zum Liebfrauenstift. Nach dem Weseler Krieg 1390/91 ließ der Trierer Erzbischof Werner von Falkenstein die Befestigungsanlagen des Ortes zerstören.
Landesherrlich gehörte die Ortschaft bis Ende des 18. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Trier und unterstand der Verwaltung des Amtes Oberwesel. 1787 hatte der Ort 185 Einwohner.<ref>Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 134.</ref>
Am 3. April 1973 beschloss der Gemeinderat die Eingliederung in die Stadt Oberwesel, die am 17. März 1974 wirksam wurde.<ref name="GV2016p175">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>
Politik
Dellhofen ist als Ortsbezirk ausgewiesen und wird von einem Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher politisch vertreten.<ref>Stadt Oberwesel: Hauptsatzung. (PDF) § 2. Stadt Oberwesel, 27. August 2019, abgerufen am 1. Oktober 2019.</ref> Der Ortsbeirat besteht aus sieben Ortsbeiratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 per Mehrheitswahl gewählt wurden.<ref>Marius Stiehl: Dellhofen: Ergebnis der Wahl zum Ortsbeirat. In: Hunsrück-Mittelrhein Nachrichten Ausgabe Emmelshausen 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 17. Juni 2024, abgerufen am 9. September 2024.</ref>
Hartmuth Appel (CDU) wurde am 13. August 2024 Ortsvorsteher von Dellhofen.<ref>Hartmuth Appel: Dellhofen: Amtseinführung Ortsvorsteher. In: Hunsrück-Mittelrhein Nachrichten Ausgabe Emmelshausen 34/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 9. September 2024.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 69,8 % für fünf Jahre gewählt worden.<ref>Marius Stiehl: Bekanntmachung des Ergebnisses der Ortsvorsteherwahl im Ortsbezirk Oberwesel - Dellhofen am 09.06.2024. In: Hunsrück-Mittelrhein Nachrichten Ausgabe Emmelshausen 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 17. Juni 2024, abgerufen am 9. September 2024.</ref> Appels Vorgänger Kurt Renzler (CDU) wurde bei den Kommunalwahlen 2019 mit einem Stimmenanteil von 87,09 % gewählt und damit Nachfolger von Wilhelm Zimmermann, der damals nicht mehr angetreten war.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Hunsrück-Mittelrhein, Verbandsgemeinde, 25. Ergebniszeile. Abgerufen am 1. Oktober 2019.</ref>
Wirtschaft
Der Ort ist durch Landwirtschaft und Weinbau geprägt. Früher wurden in Dellhofen auch Ziegelsteine gebrannt und zeitweise Schiefer abgebaut und verarbeitet. Die fünf Gasthäuser sind auf Touristen eingestellt.
Kirche
Schon im Mittelalter gab es eine Kapelle. 1875/76 wurde für die vergrößerte Gemeinde nach Plänen des Communal-Baumeisters Riemann aus Simmern die neugotische Kirche zum Heiligen Kreuz errichtet. 1961 ersetzte man das Langhaus durch einen Neubau nach Plänen des Architekten Paul Johannbroer aus Wiesbaden. Der Glockenturm blieb erhalten. Die Kirchenfenster lieferte die Firma Glaskunst Binsfeld aus Trier.<ref>Kirche zum Heiligen Kreuz. Website regionalgeschichte.net des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz, abgerufen am 8. Juli 2017.</ref> Wegen Baumängeln wurde die Kirche seit November 2015 nicht mehr genutzt, im Oktober 2020 erfolgte ihre Profanierung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beschreibung über die Profanierung der ehemaligen Pfarrkirche Heilig Kreuz in Dellhofen. ( vom 29. November 2021 im Internet Archive) Bistum Trier, 27. Oktober 2020; abgerufen am 23. Februar 2024.</ref>
Söhne und Töchter des Ortes
- Michael Hüttner (* 1959), Politiker (SPD) und Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz
Weblinks
- Zur Geschichte von Dellhofen auf der offiziellen Website der Stadt
- Dellhofen. Ursprünge des Dorfes in der Karolingerzeit, auf regionalgeschichte.net
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters
archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. bei Hierzuland, SWR Fernsehen
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
- Ort im Rhein-Hunsrück-Kreis
- Oberwesel
- Ort im Hunsrück
- Ehemalige Gemeinde (Rhein-Hunsrück-Kreis)
- Gemeindeauflösung 1974
- Ortsbezirk von Oberwesel