Zum Inhalt springen

Tsesische Sprache

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. Januar 2023 um 08:42 Uhr durch imported>InternetArchiveBot (InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.3).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Tsesisch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))

Gesprochen in

Dagestan (Russische Föderation)
Sprecher ca. 15.000
Linguistische
Klassifikation
Sprachcodes
ISO 639-1
ISO 639-2 cau
ISO 639-3 ddo
Datei:Northeast Caucasian languages map de.svg
Tsesisch/Didoisch (Nr. 27) im Umfeld der Nordostkaukasischen Sprachfamilie

Tsesisch (auch Didoisch genannt) ist eine nordostkaukasische Sprache, die von etwa 15.000 Menschen im Südwesten Dagestans gesprochen wird. Da es keine Schriftsprache ist, bedient man sich zur schriftlichen Kommunikation des Awarischen oder Russischen, das knapp drei Viertel der Tsesen beherrschen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Volkszählung 2002 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. November 2004 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.perepis2002.ru – Daten auf der offiziellen Webseite (russisch, teilweise englisch)</ref>. Tsesisch wird nicht an den Schulen unterrichtet. Es zeigt viele Einflüsse und Lehnwörter aus dem Russischen, Awarischen, Arabischen, Persischen, Georgischen oder den Turksprachen der Region.

Das Tsesische lässt sich in die folgenden Dialekte aufteilen, die nach den Dörfern benannt sind, in denen sie gesprochen werden; die Eigenbezeichnungen der Dörfer sind kursiv angegeben:

  • Assach ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Asaq; Lage
 {{#coordinates:42,263888888889|45,815555555556|
   |dim=5000
   |globe=
   |name=Assach
   |region=RU-DA
   |type=city
  }}; Dialekt auch als Asach)
  • Zebari ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ceboru; Lage
 {{#coordinates:42,252222222222|45,877777777778|
   |dim=5000
   |globe=
   |name=Zebari
   |region=RU-DA
   |type=city
  }}; Dialekt auch als Tsebari)
  • Mokok ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Newo; Lage
 {{#coordinates:42,262777777778|45,901111111111|
   |dim=5000
   |globe=
   |name=Mokok
   |region=RU-DA
   |type=city
  }})
  • Kidero ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kidiro; Lage
 {{#coordinates:42,193333333333|45,955|
   |dim=5000
   |globe=
   |name=Kidero
   |region=RU-DA
   |type=city
  }})
  • Sagada ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Soƛʼo; Lage
 {{#coordinates:42,389722222222|45,913333333333|
   |dim=5000
   |globe=
   |name=Sagada
   |region=RU-DA
   |type=city
  }})

Das Ursprungs- und heutige Hauptverbreitungsgebiet der Sprache mit den genannten Dörfern liegt im Rajon Zuntinski nordwestlich dessen Verwaltungszentrums Beschta, wo Beschtinisch, eine weitere didoische Sprache, gesprochen wird. Das Gebiet im Einzugsbereich der Kitljarta (im Unterlauf Metluda genannt), eines rechten Nebenflusses des Sulak-Quellflusses Andijskoje Koisu (russisch für Andischer Koisu) erstreckt sich unmittelbar an der Grenze zu Georgien und unweit der Grenze Dagestans zu Tschetschenien zwischen teils über 4000 Meter hohen, nördlichen Ausläufern des Kaukasus-Hauptkammes (Bogos, Achatl und andere).

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • E. A. Bokarev: Cezskij jazyk. In: Jazyki narodov SSSR. Bd. 4. Nauka, Moskau 1967, S. 404–420.

Weblinks

Wiktionary: Tsesisch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen