Temic Telefunken microelectronic
| TEMIC TELEFUNKEN microelectronic
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Logo Temic.svg | |
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1. Juli 1992 |
| Auflösung | 1998 |
| Sitz | Heilbronn |
| Mitarbeiterzahl | 11.179 (Stand: 31. Dezember 1992)<ref name="gbericht-db-1992" /> |
| Umsatz | 700 Mio. DM (2. Halbjahr 1992)<ref name="gbericht-db-1992" /> |
| Branche | Mikroelektronik, Automobilzulieferindustrie |
Temic Telefunken microelectronic (Eigenschreibweise TEMIC TELEFUNKEN microelectronic) war ein deutscher Hersteller von Halbleitern (Heilbronn) und Automobilelektronik (Nürnberg, Ingolstadt, Schrobenhausen).
Am 1. Juli 1992 wurde die Temic als TEMIC TELEFUNKEN microelectronic GmbH<ref name="fsg-hn_hist" /> mit Sitz in Heilbronn gegründet. Gesellschafter mit einem Kapitalanteil von jeweils 50 % waren die damaligen Daimler-Benz-Töchter AEG-Telefunken und DASA.<ref name="telefunkenPDF" /><ref>Meldung im Handelsblatt vom 19. November 1993, Nr. 223, S. 18</ref> In dieser Konstellation entwickelte und produzierte TEMIC Elektronikkomponenten (ABS-Steuergeräte in Zusammenarbeit mit ITT Teves, Airbag-Steuergeräte, Spiegel- und Sitzverstellungen etc.) für alle namhaften Automobilhersteller.<ref name="gbericht-db-1992"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Daimler-Benz Geschäftsbericht 1992 ( des Vorlage:IconExternal vom 7. Juli 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF, 4,7 MB), S. 42</ref> Die industrielle Führung des Unternehmens wurde von der AEG bei deren Auflösung an Daimler-Benz abgegeben.
Aufspaltung und Auflösung
Im Jahr 1998 erfolgte eine Aufspaltung des Unternehmens in drei Gesellschaften, wobei jeweils Teile von Atmel und Vishay übernommen wurden.<ref name="fsg-hn_hist" /> Diese führte zur Auflösung von TEMIC TELEFUNKEN microelectronic. Die nicht verkauften Teile blieben bei Daimler-Chrysler, mit Sitz Nürnberg.<ref name="nordbayern.de" />
Im April 2001 erklärte Conti seine Absicht, Temic-Anteile von Daimler-Chrysler für insgesamt rund 630 Millionen Euro zu übernehmen. Continental erwarb damit ein eigenes Standbein in der Elektronik,<ref>Handelsblatt Meldung vom 2. April 2001 in der Handelsblatt Onlineausgabe vom 2. April 2001, handelsblatt.com/archiv/continental-sichert-sich-temic;403730</ref> und führte diese Teile als Conti Temic microelectronic GmbH mit Sitz in Ingolstadt weiter, heute als Teil von Continental Automotive Systems<ref>Abschnitt Conti Temic microelectronic GmbH im Impressum. In: continental-automotive.com. Abgerufen am 15. März 2025.</ref>
Einzelne Bereiche von TEMIC finden sich inzwischen bei Atmel, Continental, Messerschmitt-Bölkow-Blohm, Harman Becker, Vishay, Telefunken Semiconductors<ref name="fsg-hn_hist" /> sowie Vitesco Technologies wieder.
Einzelnachweise
<references> <ref name="fsg-hn_hist">Historie unseres Unternehmens in Stichworten. FACILITY SERVICE GmbH, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2012; abgerufen am 7. Oktober 2012. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> <ref name="nordbayern.de">Conti Temic. Nordbayern.de, abgerufen am 31. Dezember 2021.</ref> <ref name="telefunkenPDF"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Julia Weber: TELEFUNKEN - Die Geschichte als PDF ( vom 23. Januar 2015 im Internet Archive)</ref> </references>
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- Ehemaliges Unternehmen (Nürnberg)
- Ehemaliges Unternehmen (Heilbronn)
- Halbleiterhersteller
- Automobilzulieferer
- Unternehmensgründung 1992
- Aufgelöst 1998
- Produzierendes Unternehmen (Nürnberg)
- Produzierendes Unternehmen (Heilbronn)
- Hardwarehersteller (Deutschland)
- Abkürzung