Karol Bielecki
| Karol Bielecki Karol Bielecki im Trikot der polnischen Nationalmannschaft | |
| Spielerinformationen | |
|---|---|
| Geburtstag | 23. Januar 1982 |
| Geburtsort | Sandomierz, Polen |
| Staatsbürgerschaft | Datei:Flag of Poland.svg polnisch |
| Körpergröße | 2,02 m |
| Spielposition | Rückraum links |
| Wurfhand | rechts |
| Vereinsinformationen | |
| Verein | Karriere beendet |
| Vereinslaufbahn | |
| von – bis | Verein |
| 1999–2004 | Datei:Flag of Poland.svg KS Vive Kielce |
| 2004–2007 | Deutschland SC Magdeburg |
| 2007–2012 | Deutschland Rhein-Neckar Löwen |
| 2012–2018 | Datei:Flag of Poland.svg KS Vive Kielce |
| Nationalmannschaft | |
| Debüt am | 20. Dezember 2002 |
| gegen | Datei:Flag of Slovakia.svg Slowakei in Kielce |
| Spiele (Tore) | |
| Datei:Flag of Poland.svg Polen | 252 (946)<ref>ihf.info: Team Roster, abgerufen am 23. August 2016</ref><ref>ihf.info: Cumulative Statistics, abgerufen am 23. August 2016</ref><ref>ihf.info: Bronze Medal Match, abgerufen am 23. August 2016</ref> |
| Stand: 6. März 2021 | |
Karol Bielecki (* 23. Januar 1982 in Sandomierz, Polen) ist ein ehemaliger polnischer Handballspieler. Seine Spielposition war im linken Rückraum.
Karriere
Bielecki begann das Handballspiel in Sandomierz. Von 1999 bis 2004 spielte der 2,02 m große Rechtshänder für KS Vive Kielce, mit denen er polnischer Meister und polnischer Pokalsieger wurde. 2004 wechselte Bielecki zum deutschen Bundesligisten SC Magdeburg, mit dem er 2007 den EHF-Pokal gewann. Im Dezember 2007 wechselten er und sein Nationalmannschaftskollege Grzegorz Tkaczyk gemeinsam zu den Rhein-Neckar Löwen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />sport.t-online.de: Tkaczyk und Bielecki wechseln sofort ( des Vorlage:IconExternal vom 28. November 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Bei einem Test-Länderspiel mit Polen im Juni 2010 gegen Kroatien verletzte er sich bei einer Abwehrhandlung Josip Valčićs am linken Augenlid sowie am Augapfel.<ref>www.handballwoche.de, 12. Juni 2010, abgerufen am 18. Juni 2010</ref> Nachdem er am 15. Juni in Tübingen ein zweites Mal operiert wurde, gab Karol Bielecki zunächst bekannt, dass die Sehkraft auf seinem linken Auge nicht gerettet werden konnte und er seine Karriere beenden müsse.<ref>www.newsweek.pl: Karol Bielecki kończy karierę. Stracił oko, abgerufen am 18. Juni 2010 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Allerdings relativierte er diese Aussage ein paar Tage später und kündigte ein schnelles Comeback an.<ref>rhein-neckar-loewen.de: Karol Bielecki: Ich weiß, ich habe eine Chance, abgerufen am 25. November 2022</ref> Am 22. Juli 2010 feierte Bielecki nach sechs Wochen sein Comeback. Beim Testspiel gegen den Regionalligisten TSB HN-Horkheim spielte Bielecki über 30 Minuten mit einer Schutzbrille und markierte nach zwei Minuten das 1:0.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Handball-Star Bielecki gibt Comeback mit Schutzbrille ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Juli 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Bild.de vom 23. Juli 2010</ref> Seinen ersten Einsatz in der 1. Bundesliga seit seiner Verletzung bestritt er am 1. September 2010 gegen FRISCH AUF! Göppingen; er erzielte elf Treffer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.handballwoche.de, 1. September 2010 ( vom 5. September 2010 im Internet Archive)</ref> Im Sommer 2012 kehrte er nach 268 Bundesligaspielen und 1092 Toren zu Kielce zurück, wo er mehrfach Meister und Pokalsieger wurde. 2016 gelang ihm mit dem Gewinn der EHF Champions League der größte Erfolg auf Vereinsebene. Nach der Saison 2017/18 beendete er seine Karriere.<ref>handball-world.news: Früherer HBL-Profi Bielecki kündigt Karriereende an, abgerufen am 22. Mai 2018</ref> In der polnischen Superliga erzielte er 1343 Tore in 306 Partien.<ref>www.handballnews.pl Zawodnik: Karol Bielecki abgerufen am 6. März 2021</ref> Damit ist er neben Jerzy Klempel, Mariusz Jurasik und Marcin Lijewski der vierte Spieler, der in der obersten polnischen und deutschen Spielklasse über 1000 Treffer erzielen konnte.<ref>www.przegladsportowy.pl Tysiac goli Karola Bieleckiego abgerufen am 6. März 2021 (polnisch)</ref>
Bielecki gehörte dem Kader der polnischen Nationalmannschaft an. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wurde er mit 55 Treffern Torschützenkönig.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />handball-world.com: All-Star Team mit deutscher Beteiligung: Mikkel Hansen als MVP geehrt ( des Vorlage:IconExternal vom 21. September 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 23. August 2016</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2007 unterlag er mit Polen im Endspiel gegen Gastgeber Deutschland. Zwei Jahre später gewann er Bronze.
Erfolge
- Vize-Weltmeister 2007
- 3. Platz bei der Weltmeisterschaft 2009
- Supercup 2007
- EHF Champions League 2016
- EHF-Pokal 2007
- Polnischer Meister 2003, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018
- Polnischer Pokalsieger 2003, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018
Saisonbilanzen
| Saison | Verein | Spielklasse | Spiele | Tore | 7-Meter | Feldtore |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2004/05 | SC Magdeburg | Bundesliga | 32 | 189 | 34 | 155 |
| 2005/06 | SC Magdeburg | Bundesliga | 34 | 130 | 2 | 128 |
| 2006/07 | SC Magdeburg | Bundesliga | 33 | 156 | 1 | 155 |
| 2007/08 | SC Magdeburg | Bundesliga | 15 | 70 | 0 | 70 |
| 2007/08 | Rhein-Neckar Löwen | Bundesliga | 19 | 70 | 0 | 70 |
| 2008/09 | Rhein-Neckar Löwen | Bundesliga | 34 | 122 | 0 | 122 |
| 2009/10 | Rhein-Neckar Löwen | Bundesliga | 34 | 155 | 0 | 155 |
| 2010/11 | Rhein-Neckar Löwen | Bundesliga | 34 | 114 | 0 | 114 |
| 2011/12 | Rhein-Neckar Löwen | Bundesliga | 33 | 86 | 0 | 86 |
| 2004–2012 | gesamt | Bundesliga | 268 | 1092 | 37 | 1055 |
Weblinks
- Die Seite von Bielecki bei den Rhein-Neckar Löwen
- Karol Bielecki in der Datenbank der Europäischen Handballföderation (englisch)
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bielecki, Karol |
| KURZBESCHREIBUNG | polnischer Handballspieler |
| GEBURTSDATUM | 23. Januar 1982 |
| GEBURTSORT | Sandomierz, Polen |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2025-10
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2025-10
- Wikipedia:GND fehlt 2025-01
- Wikipedia:GND in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Handballnationalspieler (Polen)
- Handballspieler (Rhein-Neckar Löwen)
- Handballspieler (SC Magdeburg)
- Handballspieler (KS Kielce)
- Rückraumspieler
- Olympiateilnehmer (Polen)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2008
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016
- Polnischer Meister (Handball)
- Träger des Goldenen Verdienstkreuzes der Republik Polen
- Pole
- Geboren 1982
- Mann