Walthersdorf
Walthersdorf Gemeinde Crottendorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(681)&title=Walthersdorf 50° 33′ N, 12° 57′ O
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| Höhe: | 580 m | |||||
| Fläche: | 7,02 km² | |||||
| Einwohner: | 681 (9. Mai 2011)<ref>Kleinräumiges Gemeindeblatt für Crottendorf. (PDF; 0,23 MB) Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, September 2014, abgerufen am 27. Januar 2015.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 97 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1999 | |||||
| Postleitzahl: | 09474 | |||||
| Vorwahl: | 03733 | |||||
Lage von Walthersdorf in Sachsen
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Walthersdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Crottendorf im sächsischen Erzgebirgskreis im Erzgebirge.
Geografische Lage
Das Waldhufendorf Walthersdorf liegt im westlichen Erzgebirge in einer breiten Talaue der Zschopau östlich vom Scheibenberg und südlich von Schlettau.
Nachbarorte
| Schlettau | Cunersdorf | |
| Scheibenberg | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Sehma |
| Crottendorf | Cranzahl |
Geschichte
Die Gründung des Ortes und die Herkunft der Siedler ist quellenmäßig nicht belegt. Nach heutigen Erkenntnissen dürften es im Zeitraum von etwa 1180 bis 1250 fränkisch-thüringische Siedler gewesen sein. Erstmals wurde der Ort Waltersdorff am 2. Juni 1367 in einer Urkunde Kaiser Karl IV. erwähnt, in der dieser als König von Böhmen den Untertanen des Besitzers der Pflege Schlettau mit den zugehörigen fünf Dörfern Sehma, Cranzahl, Cunersdorf, Walthersdorf und Königswalde (Amtsseite) die Ausfuhr von Vieh und Getreide aus Böhmen gestattete und ihnen die gleichen Rechte und Freiheiten wie die Böhmen zusicherte.
Im Zuge der Gebietsreform erfolgte am 1. Januar 1999 die Eingemeindung nach Crottendorf.<ref>Gebietsänderungen ab 1. Januar 1999 bis 31. Dezember 1999. (PDF) Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, S. 1, abgerufen am 15. Februar 2016.</ref>
Entwicklung der Einwohnerzahl
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Wirtschaft und Infrastruktur
Bis zum 30. Dezember 1996 war Crottendorf Endpunkt einer Stichstrecke, welche im Bahnhof Walthersdorf von der Strecke Annaberg-Buchholz–Schwarzenberg abzweigte. Sie wurde hauptsächlich von Zügen der Relation (Scheibenberg–)Schlettau–Crottendorf befahren. An dieser besaß Walthersdorf zusätzlich einen Haltepunkt, dessen historisches Wartehaus heute im Eisenbahnmuseum Schwarzenberg zu finden ist.
Der Bahnhof Walthersdorf (Erzgeb) wurde in einen Museumsbahnhof verwandelt. Auf der vorbeiführenden Bahnstrecke Annaberg-Buchholz–Schwarzenberg finden keine planmäßigen Fahrten mehr statt. Sie wird jedoch von der Erzgebirgischen Aussichtsbahn für regelmäßige Sonderfahrten genutzt.
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Bahnhof Walthersdorf (Erzgeb), Straßenansicht (2016)
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Museumsbahnhof Walthersdorf (Erzgeb) (2016)
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Bahnhof Walthersdorf (Erzgeb), Gleisansicht (2016)
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Bahnhof Walthersdorf (Erzgeb), Bahnsteig (2016)
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Hp Walthersdorf (Erzgeb), Wartehalle im Eisenbahnmuseum Schwarzenberg (2016)
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Wartehalle des Hp Walthersdorf mit Sonderzug im Eisenbahnmuseum Schwarzenberg (2016)
Sehenswürdigkeiten
- Museumsbahnhof Walthersdorf (Erzgeb)
- Lehrpfad Silberbergwerk "Rosenbuschzeche"<ref>Der Lehrpfad Silberbergwerk "Rosenbuschzeche" auf www.erzgebirge-tourismus.de</ref>
- "Sparrguschenwaag" – Geschichtslehrpfad von Walthersdorf<ref>Der Walthersdorfer Sparrguschenwaag auf www.erzgebirge-tourismus.de</ref>
Literatur
- Walthersdorf. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 12. Band. Schumann, Zwickau 1825, S. 419 f.
Weblinks
- Crottendorf mit Ortsteil Walthersdorf – Website der Gemeinde
Einzelnachweise
<references />