NSS-8
| NSS-8 | |
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| Betreiber | SES New Skies |
| Wiedergabeinformation
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| Sonstiges | |
| Position | |
| Liste geostationärer Satelliten | |
NSS-8 war die Bezeichnung eines kommerziellen Kommunikationssatelliten der SES New Skies mit Sitz in Den Haag. Der Satellit ging bei einem Fehlstart verloren, als die Trägerrakete auf der Startplattform explodierte.<ref>Lon Rains: Sea Launch Rocket Explodes During Launch. 31. Januar 2007, abgerufen am 30. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Missionsverlauf
New Skies Satellites bestellte den Satelliten als NSS-8 im Jahr 2001 bei Boeing Satellite Systems. Der Start erfolgte am 30. Januar 2007 auf einer Zenit-3-Trägerrakete von der Odyssey-Startplatform im Pazifik. Um 00:20 MESZ zündeten die Triebwerke der Rakete, jedoch fiel sie Sekunden nach dem Abheben zurück auf die Plattform und explodierte.<ref>Zenit launch failure. Abgerufen am 30. November 2021.</ref> NSS-8 wurde dabei zerstört. Als Grund dafür wurden Metallteile in der Turbopumpe des RD-171-Triebwerks festgestellt.<ref>Ursache des Fehlstarts der Zenit-3SL - Versagen eines Triebwerkes - Sputnik Deutschland. 10. Oktober 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Oktober 2019; abgerufen am 30. November 2021.</ref> Personen wurden keine verletzt, und die Schäden an der Startplattform hielten sich in Grenzen, wie Bilder zeigen, die am 3. Februar von Sea Launch veröffentlicht wurden.<ref>Sea Launch Mission page - NSS-8. 7. Februar 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Februar 2007; abgerufen am 30. November 2021.</ref>
NSS-8 sollte im geostationären Orbit bei 57° Ost stationiert werden. Von dort aus sollte er große Teile Europas, Nordafrikas, Asiens und den Nahen Osten abdecken können.
Technische Daten
Boeing Satellite Systems baute den Satelliten auf Basis ihres Satellitenbusses der 702-Serie. Er war mit insgesamt 88 Transpondern ausgerüstet, mit welchen er im C-Band und Ku-Band übertragen sollte. Des Weiteren war er dreiachsenstabilisiert und wog etwa 5,9 Tonnen. Außerdem sollte er von zwei großen Solarmodulen und Batterien mit Strom versorgt werden. Er besaß eine geplante Lebensdauer von 16 Jahren.<ref>NSS 8. Abgerufen am 30. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
- Video der Explosion auf YouTube, veröffentlicht am 4. Januar 2020 (englisch)
Einzelnachweise
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