Zum Inhalt springen

Heinrich von Tanne

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Juni 2025 um 04:44 Uhr durch imported>InternetArchiveBot (InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Truchsessenchronik Cod Don 590 106.jpg
Bildnis des Heinrich von Tanne in der Truchsessenchronik (um 1530)

Heinrich von Tanne (* um 1190; † 25. August 1248<ref>Detlev Zimpel: Die Bischöfe von Konstanz im 13. Jahrhundert (1206-1274) (Freiburger Beiträge zur mittelalterlichen Geschichte, Bd. 1), Lang, Frankfurt am Main u. a. 1990, ISBN 3-631-41998-8, S. 139.</ref>) war Fürstbischof von Konstanz von 1233 bis 1248.

Leben

Heinrich von Tanne entstammte dem Umkreis des welfisch-staufischen Ministerialengeschlecht der Truchsessen von Waldburg. Sitz der Familie war die Waldburg.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte der Truchsessen von Waldburg (Memento vom 21. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref>

Heinrich von Tanne war wie Konrad von Winterstetten ein staufertreuer Bischof gegenüber den staufischen Königen Heinrich (VII.) (1220–1235) und Konrad IV. (1228–1254).

1233 erwirkte Bischof Heinrich das Recht, an einem beliebigen Wochentag einen Markt in der bürgerlichen Siedlung des Bischofsresidenz Meersburg abzuhalten, ab dem 13. Jahrhundert als Markt unterhalb der Burg in einem aufgeschütteten Gelände am See, in der heutigen Unterstadt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Residenzstadt in Südwestdeutschland (Memento vom 11. Juni 2007 im Internet Archive), 1965.</ref>

„Im Jahre 1240 verkaufte Heinrich III., Graf von Küssenberg, der die Tochter des Grafen Albrecht von Habsburg und Schwester des späteren Königs Rudolf I. heiratete und dessen Ehe kinderlos blieb, die Burgen Küssaburg und Stühlingen sowie die Stadt Tiengen, an Heinrich von Tanne.“<ref>Alfons Peter: Die Landgrafschaft. In: Der Klettgau. Hrsg.: Bürgermeister Franz Schmidt im Auftrag der Stadt Tiengen/Hochrhein, 1971, S. 102.</ref> Der Bischof „[erwarb] mit der Küssaburg auch die zugehörigen Ortschaften und die am Hang des Südranden zahlreich durch Rodung angelegten Einzelhofsiedlungen.“<ref>Helmut Maurer: Der Klettgau im frühen und hohen Mittelalter. In: Der Klettgau. Tiengen 1971, S. 99.</ref>

Am 3. Januar 1241 weiht er als Bischof Kirche und Kloster Baindt ein.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Kloster Baindt“ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. April 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.baindt.de "Zeittafel Kloster Baindt 1153-1376"</ref>

Eberhard, ein Sohn des Truchsessen Eberhard von Tanne-Waldburg und seiner ersten Gemahlin Adelheid, folgte 1248 seinem Onkel Heinrich von Tanne als Bischof von Konstanz (1248–1274). Er wirkte ab 1262 als Vormund und Ratgeber des minderjährigen Staufers Konradin (hingerichtet in Neapel 1268).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eberhard von Waldburg, Bischof von Konstanz (Memento vom 11. Mai 2006 im Internet Archive)</ref>

Literatur

Quellen

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Konrad II. von TegerfeldenBischof von Konstanz
1233–1248
Eberhard II. von Waldburg

Vorlage:Hinweisbaustein