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GLUT-5

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GLUT-5
[[Datei:|250x200px|GLUT-5]]
GLUT-5

Vorhandene Strukturdaten: 1yg1

Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 501 Aminosäuren
Sekundär- bis Quartärstruktur multipass (12 TMS) Membranprotein
Bezeichner
Gen-Namen
Externe IDs
Transporter-Klassifikation
TCDB
Bezeichnung Major-Facilitator-Superfamilie / Glucosetransporter
Vorkommen
Homologie-Familie Hovergen
Übergeordnetes Taxon Chordatiere<ref>InterPro: IPR002442 Fructose transporter, type 5 (GLUT5)</ref>

Der Fructosetransporter (GLUT5) (Gen: SLC2A5) ist dasjenige Protein in der Zellmembran von Darmepithelzellen von Chordatieren, das die Aufnahme von Fructose, mittels erleichterter Diffusion (passiver Transport), in die Zelle bewerkstelligt. Es handelt sich also um ein Transportprotein. GLUT5 wird beim Menschen hauptsächlich im Dünndarm und in den Spermien gebildet, und in geringem Maß in den Nieren, Muskeln und Fettzellen. Es ist nichts über Mutationen im SLC2A5-Gen bekannt.<ref>UniProt P22732</ref><ref>OMIM: GLUT5</ref>

Datei:Glut5 apikal.png
GLUT5 in der apikalen Membran von Dünndarmepithelzellen

Funktion

Die Transportgleichung lautet:<ref>TCDB: 2.A.1</ref>

<math>\mathrm{Fructose(aussen) \leftrightharpoons Fructose(innen)}</math>

Es handelt sich also um einen Uniport.

Regulation

Die Fructose-Aufnahmerate durch GLUT-5 wird signifikant beeinflusst durch Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Adipositas, Fruktosemalabsorption, sowie Entzündungsgeschehen. Altersbedingte Änderungen in der Fructoseaufnahme-Fähigkeit finden allerdings keine Erklärung mit der Expressionsrate von GLUT5.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Die Fructoseresorption ist weiterhin bei gleichzeitiger Anwesenheit von Glucose verbessert, während Sorbit hemmend wirkt.<ref>Heinrich Kasper: Ernährungsmedizin und Diätetik. 11. Auflage, Elsevier, Urban&Fischer-Verlag, 2009, ISBN 978-3-437-42012-2, S. 208</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />