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Rudi Rauer

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Rudolf Rauer
Spielerinformationen
Spitzname „Rudi“
Geburtstag 15. Januar 1950
Geburtsort Unna, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutschland deutsch
Sterbedatum 15. Juli 2014
Sterbeort Bönen, Deutschland
Körpergröße 1,92 m
Spielposition Torwart
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
???.????? DeutschlandDeutschland VfL Kamen
????–1975 DeutschlandDeutschland TV Schalksmühle
1975–1979 DeutschlandDeutschland TuS Wellinghofen
1979–1982 DeutschlandDeutschland VfL Gummersbach
1982–1990 DeutschlandDeutschland TV Emsdetten
1990–1990 DeutschlandDeutschland TUSEM Essen
Nationalmannschaft
Debüt am 26.10.1974
gegen Israel
  Spiele (Tore)
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 68 (1)
Stand: 25. Juli 2014

Rudolf „Rudi“ Rauer (* 15. Januar 1950 in Unna; † 15. Juli 2014 in Bönen)<ref>Früherer Nationaltorwart Rauer gestorben. In: Freie Presse. Abgerufen am 19. Januar 2024.</ref> war ein deutscher Handballnationalspieler. Der Torwart absolvierte von 1974 bis 1980 insgesamt 68 Länderspiele<ref name="dhb">Handball-Weltmeister Rudi Rauer gestorben, abgerufen am 20. Juli 2014</ref>, dabei gelang ihm am 20. Juli 1978 bei einem Freundschaftsspiel gegen Israel ein Treffer.

Karriere

Das Handballspielen lernte er beim VfL Kamen, von dort wechselte er zum TV Schalksmühle, in der Bundesliga spielte er beim TuS Wellinghofen und dem VfL Gummersbach sowie dem Zweitligisten TV Emsdetten.<ref>Christian Menn: „Wir haben die Atmosphäre aufgesogen“. In: Westfälische Rundschau. Funke Mediengruppe, 19. Oktober 2007, abgerufen am 20. Juli 2014.</ref><ref>SG Ruhrtal - Saison 1986/87, abgerufen am 20. Juli 2014</ref> Noch als Spieler des Regionalligisten Schalksmühler TV debütierte er am 26. Oktober 1974 in der Nationalmannschaft, die allerdings mit einer faktischen B-Auswahl zu einem Turnier in die Schweiz gereist war. 1975 wechselte Rauer zum TuS Wellinghofen in die Bundesliga. Sein Erstligadebüt gab er mit bereits vier Länderspielen in der Bilanz am 20. September 1975 beim Gastspiel seines neuen Vereins beim VfL Bad Schwartau. 1977/78 spielte er mit dem TuS Wellinghofen nochmals in der damals zweitklassigen Regionalliga, nachdem die Dortmunder die Qualifikation zur eingleisigen Bundesliga unter dramatischen Umständen am grünen Tisch verpasst hatten. Dennoch spielte er weiterhin regelmäßig in der Nationalmannschaft und gehörte im Februar 1978 zum Kader der Weltmeistermannschaft. Zu Beginn der Saison 1978/79 wechselte er wieder in die Bundesliga zum VfL Gummersbach, mit dem er 1979 den Europapokal der Pokalsieger und 1982 die deutsche Meisterschaft gewann. Bereits ab 1981, noch als aktiver Spieler, war er Co-Trainer der Nationalmannschaft unter Bundestrainer Vlado Stenzel, dem er bei der Weltmeisterschaft 1982 assistierte<ref>Hamburger Abendblatt vom 1. März 1982</ref>. Die letzten Länderspiele als Torhüter hatte Rauer beim Ostseepokal im Januar 1980 absolviert. Im Sommer 1982 wechselte Rauer als Torhüter zum Regionalligisten TV Emsdetten, mit dem er 1985 in die 2. Bundesliga aufstieg. In der Saison 1989/90 half er beim Bundesligisten TUSEM Essen kurz vor Saisonende in den Play-off-Spielen der Bundesliga und den letzten Europapokalspielen aus, nachdem sich Stefan Hecker im letzten Ligapunktspiel verletzt hatte.<ref>Hamburger Abendblatt vom 14. März 1990</ref><ref>Handball-Weltmeister Rudi Rauer verstorben. In: Handball-World. Abgerufen am 19. Januar 2024.</ref>

Rudi Rauer war jahrelang in der Nationalmannschaft der zweite Torhüter hinter Manfred Hofmann. Mit der DHB-Auswahl nahm er am 6. März 1976 in Karl-Marx-Stadt an der Qualifikation zu den Olympischen Spielen 1976 gegen die DDR teil.<ref name="dhb" /> Er war Mitglied der Mannschaft, die den 4. Platz bei den Olympischen Spielen in Montreal erreichte. Weiterhin war er Mitglied des Aufgebotes das 1978 Weltmeister wurde, im Finale wurde er aber nicht eingesetzt.

Privates

Rudi Rauer lernte von 1967 bis 1970 Starkstromelektriker. Danach trat er in den Polizeidienst,<ref>Redaktionsbüro Harenberg: Knaurs Prominentenlexikon 1980. Die persönlichen Daten der Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Mit über 400 Fotos. Droemer Knaur, München / Zürich 1979, ISBN 3-426-07604-7, Rauer, Rudolf, S. 363.</ref> war bis 2010 Polizeihauptkommissar und versah seinen Dienst als Bezirksbeamter in Kamen, Kreis Unna (Nordrhein-Westfalen).<ref name="dhb" /> Als solcher war Rauer auch während der Handball-WM 2007 im Einsatz und vor einem Spiel in Dortmund für die Begleitung des deutschen Mannschaftsbusses zuständig.<ref>Handball-Weltmeister Rudi Rauer gestorben. In: Deutscher Handballbund. 19. Juli 2014, abgerufen am 19. Januar 2024.</ref>


Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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