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Ella Pancera

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Januar 2026 um 00:27 Uhr durch imported>Martin Demel (Leben und Wirken: Bildtext erneuert + sprachl. Korr. + EN entf. (weil am Ziellink vermerkt) + unbelegte Info (3 Ehen) entf. + inhaltl. Korr. samt EN.).
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Datei:Ella Pancera.png
Österreichische Musik- und Theaterzeitung, 5. Jg., Nr. 3–4 (1892), S. 1.<ref>Digitalisat. Österreichische Nationalbibliothek, abgerufen am 9. November 2023.</ref>

Gabriele Pancera genannt Ella (* 15. August 1870<ref>Quellen sind der Grabstein in Bad Ischl und die Taufmatrik: Geburts- und Taufbuch der Pfarre Wien-Roßau, 1870, Fol. 69, Nr. 343. Matricula Online von Icarus, abgerufen am 25. Januar 2024. Das falsche Datum 1876 basiert auf einer „Fälschung“ beim Standesamt Berlin-Charlottenburg (Marie-Theres Arnbom: Die Villen von Bad Ischl. Wien 2017, S. 163) und floss dann auch in die Sterbematrik ein.</ref> in Wien; † 10. Mai 1932 in Bad Ischl) war eine österreichische Pianistin.

Leben und Wirken

Datei:Bad Ischl Villa Vockner.JPG
Die Villa Vockner in Bad Ischl, Ella Panceras Wohnsitz von 1909 bis zu ihrem Tod 1932.

Ella Pancera erhielt ihren ersten Unterricht am Privatlyzeum Institut Hanausek, danach am Wiener Konservatorium bei Julius Epstein, Theodor Leschetizky und Josef Vockner. In Weimar erhielt sie Unterricht bei Bernhard Stavenhagen.

Schon mit 13 Jahren trat sie öffentlich auf und unternahm seit 1892 zahlreiche Konzertreisen durch Europa. Besonderen Erfolg konnte sie in England verzeichnen, wo sie häufig am Hofe spielte und zu den Lieblingen Königin Victorias zählte. Mit 17 Jahren spielte sie in Wien das schwierige zweite Konzert op. 83 von Johannes Brahms.

Ihre Großmutter Marie Pancera, geborene Clary aus Marseille, war eine Nichte der Königin Julie von Neapel, der Herzogin Maria von Albufera und Königin Desideria von Schweden.

Ella Pancera führte drei Ehen, von 1898 bis 1910 war sie mit Adolf Max Blüthner, dem Sohn des Pianofortefabrikanten Julius Blüthner verheiratet und lebte in dieser Zeit weitgehend in Leipzig. Ab 1924 war sie mit dem späteren deutschen Ariseur Wilhelm Haenel (1891–1966) verheiratet.

Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof Bad Ischl. In Bad Ischl befand sich bis in die 2000er Jahre in ihrer Villa das Haenel-Pancera-Familienmuseum.<ref>Villa Haenel-Pancera – vormals „Villa Vockner“. In: Kulturpfade Bad Ischl. Ischler Heimatverein, abgerufen am 19. Januar 2026.</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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