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Grabko

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Grabko
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(147)&title=Grabko 51° 55′ N, 14° 35′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(147) 51° 54′ 31″ N, 14° 34′ 36″ O
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Höhe: 70 m ü. NN
Fläche: 11,37 km²
Einwohner: 147 (31. Dez. 2016)<ref name="ortsteilverzeichnis">Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg. Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen am 29. Dezember 2020.</ref>
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner/km²
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 03172
Vorwahl: 03561
Lage von Grabko in Brandenburg

Grabko ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein kleines Dorf in der Niederlausitz und gehört zur brandenburgischen Gemeinde Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße. Die 145 Einwohner<ref>Einwohnerzahl laut Gemeindeverwaltung Schenkendöbern; Stand: 2008</ref> leben auf einer Fläche von 12 Quadratkilometern. Grabko wurde im Jahr 1456 erstmals urkundlich erwähnt.

Der Ortsname wird vom sorbischen Wort grab für „Hainbuche“ bzw. von einem altsorbischen Personennamen Grabš (analog zum Familiennamen Grabiš/Grabisch) abgeleitet.<ref>Ernst Eichler: Slawische Ortsnamen zwischen Saale und Neiße. Band 1. VEB Domowina-Verlag, Bautzen 1985</ref>

Am 26. Oktober 2003 schloss sich Grabko mit Atterwasch, Bärenklau, Gastrose-Kerkwitz, Lutzketal und Pinnow-Heideland zur neuen Gemeinde Schenkendöbern zusammen.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003</ref>

Datei:Sternmarsch Kerkwitz 2014.jpg
Sternmarsch gegen die Abbaggerung der Dörfer Atterwasch, Kerkwitz und Grabko 2014

Im Herbst 2007 wurden Pläne der Vattenfall Europe Mining zur Umsiedlung und anschließenden Abbaggerung des Dorfes für den Tagebau Jänschwalde ab dem Jahr 2031 bekannt. Die Einwohner der drei Dörfer protestierten jährlich im Januar mit einem Sternmarsch gegen die Pläne des Konzerns. Die geplante Devastierung der drei Orte wurde vom Dokumentarfilmer Peter Benedix in den Filmen Heimat auf Zeit (2009) und BrückenJahre (2014) thematisiert.<ref>Drei Dörfer in der Lausitz – Peter Benedix über seinen Dokumentarfilm „BrückenJahre“. In: Film-dienst 14/2015 vom 9. Juli 2015, Seiten 24–25</ref> Am 30. März 2017 gab der neue Eigentümer LEAG jedoch bekannt, auf die Erweiterung von Jänschwalde zu verzichten.<ref>u. a. Blumenthal, Redaktion Brandenburg aktuell: Braunkohle-Tagebau Jänschwalde wird nicht erweitert. RBB, 30. März 2017, abgerufen am 30. März 2017.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Ortsteile: Atterwasch (Wótšowaš) | Bärenklau (Barklawa) | Grabko (Grabk) | Grano (Granow) | Groß Drewitz (Wjelike Drjejce) | Groß Gastrose (Gósćeraz) | Kerkwitz (Keŕkojce) | Krayne (Krajna) | Lauschütz (Łužyca) | Lübbinchen (Lubink) | Pinnow (Pynow) | Reicherskreuz (Rychartojce) | Schenkendöbern (Ortsteil) (Derbno) | Sembten (Semtyń) | Staakow (Stoki) | Taubendorf (Dubojce)

Gemeindeteile: Albertinenaue (Albertininy Ług) | Klein Gastrose (Mały Gósćeraz) | Wilschwitz (Wólšnica) Vorlage:Klappleiste/Ende