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Lebensfaden

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. Mai 2022 um 17:48 Uhr durch 91.249.8.105 (Diskussion) (Die Nornen spinnen keinen Lebensfaden."Urd heißt die eine, die andre Verdandi: Sie schnitten Stäbe; Skuld hieß die dritte. Sie legten Lose, das Leben bestimmten sie Den Geschlechtern der Menschen, das Schicksal verkündend." - Völuspá.).
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Der Lebensfaden ist in der griechischen und römischen Mythologie Symbol für das menschliche Leben. Er wird von den drei Moiren bzw. Parzen gesponnen. In der Ilias des Homer werden sie daher auch als Kataklothes ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „Zuspinnerinnen“) bezeichnet. So legen sie nicht nur die Länge des menschlichen Lebens fest, sondern auch dessen Beschaffenheit. Glück und Unglück teilen sie so den Menschen zu. Das Motiv wird später ähnlich in der Edda von den Nornen übernommen, welche das Schicksal der Menschen jedoch durch Loswurf bestimmen.

Literatur

  • Otto Betz: Der Lebensfaden. Ein symbolisches Motiv in Mythos und Märchen. In: Symbolon. Jahrbuch für Symbolforschung, Neue Folge, Band 9, 1988, S. 107–120

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