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Wolfgang Altendorf

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Wolfgang Altendorf (* 23. März 1921 in Mainz; † 18. Januar 2007 in Wittlensweiler) war ein deutscher Schriftsteller, Verleger und Maler.

Leben und Werk

Als Sohn des Rechtsanwalts und Notars Rudolf Altendorf und seiner Ehefrau Martha Ose verbrachte er seine Kindheit in Oppenheim und Pfeddersheim (Rheinhessen). Seine Schule absolvierte er in Worms, Pfeddersheim und Mainz mit dem Abschluss der mittleren Reife im Jahre 1938.

Nach dem Arbeitsdienst ab 1939 und der Militärzeit, wobei er mehrfach verwundet wurde, war er in Köln Mitbegründer der Rheinischen Zeitung. Seine Ehefrau Irmgard („Irmeli“) Seiwert (1926–2026) heiratete er 1944.<ref>Trägerin des Bundesverdienstkreuzes: Irmeli Altendorf aus Wittlensweiler mit 99 Jahren verstorben. In: schwarzwaelder-bote.de. 3. April 2026, abgerufen am 3. April 2026.</ref> Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, die zwischen 1945 und 1966 geboren wurden.<ref>Gabriele Adrian: Irmeli Altendorf feiert 85. Geburtstag. In: Schwarzwaelder-bote.de. 6. Dezember 2011, abgerufen am 23. September 2023.</ref> Einen eigenen Verlag, den er in Bad Godesberg aufbaute, konnte er nach der Währungsreform nicht mehr wirtschaftlich betreiben.

Nach dem Wohnsitzwechsel nach Großlittgen (Eifel) im Jahre 1950 zog er nach Hof Raskop (Eifel) und später nach Kyllburg (Eifel). Danach 1958 nach Pfalzgrafenweiler und anschließend nach Freudenstadt-Wittlensweiler. 1961 betrieb er mit seiner Ehefrau einen Eigenverlag mit Produktion und Vertrieb für einen Lesering. Weiterhin gab er noch ein Mitteilungsblatt Lesestoff heraus.

Als Maler veranstaltete er bis Anfang der 1990er Jahre über zwanzig Ausstellungen. Die Anzahl der von ihm geschaffenen Bilder wird mit 1500 angegeben. Im Jahre 1971 gründete er die Altendorf-Kulturstiftung. Sein umfangreiches literarisches und malerisches Wirken erreichte eine Gesamtauflage von 750.000 Büchern. Er schuf mit seinen Illustrationen einen eigenen Stil, „linear-dynamischer Realismus“ genannt.

Werke (Auswahl)

Auszeichnungen (Auswahl)

  • Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland<ref>Bekanntgabe von Verleihungen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In: Bundesanzeiger. Jg. 25, Nr. 85, 8. Mai 1973.</ref> (1973)
  • Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland (1981)
  • Hörspielpreis des Bayerischen Rundfunks 1950
  • Gerhart-Hauptmann-Preis der Freien Volksbühne Berlin 1957
  • Literarischer Hambachpreis 1982
  • Oscar de France Palmes d’Or
  • Knight Award Plaque for World Peace
  • L’Art Leonardi da Vinci
  • Goldene Papst-Medaille

Referenzen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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