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Gilbert de Bourbon-Montpensier

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Gilbert de Bourbon-Montpensier

Gilbert de Bourbon-Montpensier (* 1443; † 15. Oktober 1496 in Pozzuoli bei Neapel) war Graf von Montpensier, Herr von Mercœur und Dauphin von Auvergne.

Leben

Gilbert war der älteste Sohn des Grafen Louis I., genannt der Gute, und seiner zweiten Ehefrau Gräfin Gabrielle de La Tour d’Auvergne, Tochter des Grafen Bertrand V. Väterlicherseits war er ein Enkel des Herzogs Jean I. Von dessen Vetter, König Karl VIII., wurde er zum Lieutenant-général und später Militärgouverneur von Paris ernannt. 1494 zog er nach Italien. Dort wurde er zum Herzog von Sessa und zum französischen Vizekönig von Neapel ernannt. In dieser Funktion musste er die Kapitulation von Atella unterzeichnen. Nach der Räumung von Atella begab sich Gilbert mit seinen Truppen nach Pozzuoli, um dort eingeschifft zu werden, als bei seinen Mannschaften eine Seuche ausbrach, vermutlich die Pest, an der er im Oktober 1496 starb.

Am 25. Februar 1481 heiratete er Clara Gonzaga (1464–1503), Tochter des Markgrafen Federico I. Gonzaga und dessen Frau Margarete von Bayern. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor:

⚭ 1499 Seigneur Andreas IV. von Chauvigny († 1502)
⚭ 1505 Louis de Bourbon (1473–1520), Fürst de la Roche

Literatur

  • Laurent Vissière, « Capitale malgré elle ? Aigueperse au temps des Bourbon-Montpensier (v. 1415–1505) », Actes du colloque de Moulins Le duché de Bourbon, Saint-Pourçain, 2001, S. 153–168.
VorgängerAmtNachfolger
Louis I.Graf von Montpensier
Dauphin von Auvergne
Datei:Blason comte fr Montpensier (Bourbon2).svg

1486–1496
Louis II.

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