Die nächstgelegenen Zentren sind Gummersbach (24 km nordwestlich), Köln (61 km westlich), Siegen (45 km südöstlich) und Olpe (15 km östlich).
Geschichte
Erstnennung
1575 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt. „Ort in der Karte von Arnold Mercator, in der auch eingezeichnet ist die Heitberger Smeltshütte.“
Die Schreibweise der Erstnennung war am Heitbergh.<ref>Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e. V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.</ref>
Datei:Heidberg 1910 Postkarte.jpgAnsichtskarte von 1910. Oben: Silbergrube. Unten links: Gasthof Gries. Rechts: Ev. Kirche Pfarrhaus Christlieb
Die Silbergrube zu Heidberg
In der Grube Heidberg wurde bereits im Mittelalter Erz abgebaut, vor allem Silber und Blei. Im 17. Jahrhundert kam die Förderung wegen des Dreißigjährigen Krieges zum Erliegen. 1718 wurde sie reaktiviert und zusammen mit der Wildberger Grube verkauft. Hauptanteile hatte der Kölner Bankier Hack. Schon bald wurden zur Entwässerung Pumpen eingesetzt. 1770 erneuter Stillstand, bis 1870 die Londoner „West Prussian Mining Company“ übernimmt, welche die Jahresausbeute auf 2000 t pro Jahr steigert. Der Rückgang der Förderung ab 1879 bringt die Heidberger Grube endgültig zum Erliegen.<ref>Jürgen Woelke mit Kurt Schöler und Otto Hanster: Die Dörfer im alten Kirchspiel Eckenhagen. o. Angabe, o. Angabe 1978.</ref>
Bevölkerungsentwicklung
Jahr
Einwohner
1991
409
2005
447
2006
432
2008
443
2017
405
2018
437
2019
408
Vereinswesen
Dorfgemeinschaft Heidberg
Schützenverein Heidberg 1953 e. V.
Reit- und Fahrverein Heidberg e. V.
Treckerfreunde Heidberg
Kirchliche Einrichtungen
Ev. Kirchengemeinde im Oberen WiehltalDatei:Grube Heidberg (Reichshof).jpgEhemaliger Wasserspeicher der Silbergrube Heidberg. Bis 1976 Reservoir für die Wasserversorgung der Einwohner.