Akme
Akme ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) bedeutet „Gipfel, Höhepunkt“ sowie „Blüte“.<ref>Vorlage:Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache</ref><ref>Friedrich Kluge, Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 25. Auflage. 2011, S. 25 (s. v. Lemma AkneSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden., Google-Buchsammlung).</ref> Davon ist vermutlich durch Verballhornung die Bezeichnung Akne abgeleitet, mehr dazu unter Wortherkunft von „Akne“.
In der antiken Geschichtsschreibung wurde der Begriff für die chronologische Einordnung von Personen verwendet. Gewöhnlich war damit die Zeit um das 40. Lebensjahr gemeint, von der man annahm, dass der Mensch hier den Höhepunkt seiner Schaffenskraft erreiche.<ref>Wolfgang Will (2015): Herodot und Thukydides: Die Geburt der Geschichte.</ref><ref>Carl Werner Müller (2009): Nachlese: Kleine Schriften 2. Berlin, New York: de Gruyter. S. 114</ref> Es gibt jedoch auch Belege, in denen „Akme“ für die Jugend steht.<ref>Vergleiche Wilhelm Pape: Handwörterbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage. Braunschweig 1914. Lemma {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Zeno.org.</ref> Cassius Iatrosophista schreibt in der Spätantike: „Die Ionthoi<ref>Bedeutet „Hautausschlag“, vergleiche Wilhelm Pape: Handwörterbuch der griechischen Sprache. Lemma {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Zeno.org.</ref> treten im Gesicht zur Zeit der Akme auf, daher bezeichnen sie einige Laien als Akmas“<ref>Zitiert nach: Thomas Jansen: Akne. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. Band 1 (A–G). De Gruyter, Berlin, New York 2011, ISBN 978-3-11-019703-7, S. 24 (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. – die zeitliche Einordnung von Cassius Iatrosophista in vorchristliche Zeit ist falsch, er lebte im 2. oder 3. Jahrhundert n. Chr.).</ref> und bezieht sich dabei eindeutig auf die Akne.
Das lateinische Äquivalent dieses Fachbegriffs war {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („er blühte“, siehe bl.; vom Verb {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „blühen“). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) heißt „NN blühte im Jahr X“, das bedeutet: „NN war im Jahr X (ungefähr) 40 Jahre alt“. In diesem Sinne wird der Begriff akme zur Bezeichnung des 40. Lebensjahrs in der Klassischen Altertumswissenschaft noch heute verwendet; in der Mediävistik spricht man analog vom {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) einer Person. Eine andere häufige lateinische Übersetzung von akme in antiken Quellen ist {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („er wird für berühmt gehalten“, im Sinne von: „er steht auf dem Höhepunkt seines Lebens“).
Einzelnachweise
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