Zum Inhalt springen

Blutrotes Knabenkraut

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Mai 2022 um 10:31 Uhr durch imported>Myzemil (Die letzte Textänderung von 2003:E4:D70E:8A01:56:3572:D636:4ECD wurde verworfen und die Version 214250094 von Aka wiederhergestellt. Keine Verbesserung.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Blutrotes Knabenkraut
Datei:Dactylorhiza incarnata ssp cruenta LC0305.jpg

Blutrotes Knabenkraut (Dactylorhiza cruenta) in Schweden

Systematik
Familie: Orchideen (Orchidaceae)
Unterfamilie: Orchidoideae
Tribus: Orchideae
Untertribus: Orchidinae
Gattung: Knabenkräuter (Dactylorhiza)
Art: Blutrotes Knabenkraut
Wissenschaftlicher Name
Dactylorhiza cruenta
(O.F.Müll) Soó

Das Blutrote Knabenkraut (Dactylorhiza cruenta) gehört zur Gattung der Knabenkräuter (Dactylorhiza) in der Familie der Orchideen. Es wird oft als Unterart des Fleischfarbenen Knabenkrauts als (syn. Dactylorhiza incarnata subsp. cruenta) angesehen. Wesentlicher Unterschied zu diesem sind die vielen ineinander fließenden Flecken auf der Ober- und Unterseite der Laub- und Hochblätter des Blutroten Knabenkrautes. Es handelt sich um eine ausdauernde, krautig wachsende Pflanze, deren blühende Individuen Wuchshöhen zwischen 15 und 40 Zentimetern erreichen. Anders als der Name vermuten lässt, sind die Blüten rosa bis violett gefärbt, nicht jedoch blutrot.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 40.<ref name="Oberdorfer2001" />

Datei:Dactylorhiza incarnata ssp. cruenta Kiiminki, Finland 25.06.2013.jpg
Blutrotes Knabenkraut in Finnland

Verbreitung und Standort

Die Pflanze ist in Mittel- und Osteuropa anzutreffen; die Verbreitung erstreckt sich von Europa bis in das nordwestliche China.<ref name="WCSP" /> Man findet diese Art in Niedermooren mit kalk- oder basenreichen Böden. In den Alpen ist sie eine Charakterart des Caricetum davallianae aus dem Verband Caricion davallianae.<ref name="Oberdorfer2001" />

Literatur

  • Zigmantas Gudžinskas, Mindaugas Ryla. Lietuvos gegužraibiniai (Orchidaceae). Vilnius: Botanikos institutas. 2006. ISBN 9986-662-28-1

Einzelnachweise

<references> <ref name="Oberdorfer2001">Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 282.</ref> <ref name="WCSP"> Rafaël Govaerts (Hrsg.): World Checklist of Orchidaceae. Dactylorhiza. Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 29. November 2016.</ref> </references>

Weblinks