Zum Inhalt springen

Alfred Puck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. Juni 2025 um 12:27 Uhr durch imported>Aka (Veröffentlichungen: Komma ergänzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Alfred Puck (* 23. März 1927 in Neumünster;<ref>Dr.-Ing. Alfred Puck geboren am 23. März 1927 in Neumünster gestorben am 31. März 2021 in Immenhausen | mutke-bestattungen.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. August 2021; abgerufen am 10. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mutke-bestattungen.gemeinsam-trauern.net</ref> † 31. März 2021 in Immenhausen<ref>Traueranzeigen von Alfred Puck | Trauer.HNA.de. Abgerufen am 10. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein deutscher Ingenieur und emeritierter Hochschullehrer.

Werdegang

Der 1927 in Neumünster geborene Puck schloss 1953 ein Maschinenbau-Studium an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (damals Ingenieurschule Hamburg) ab. 1967 wurde er an der TU Berlin zum Dr.-Ing. promoviert. Von 1979 bis 1989 war er Professor für Konstruktionstechnik an der Universität Kassel. Danach arbeitete er u. a. mit dem Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen zusammen.

Sowohl in seiner Industrietätigkeit als auch in der Forschung befasste er sich schwerpunktmäßig mit der Konstruktion und Berechnung von Faser-Kunststoff-Verbund-Bauteilen.

In der Forschung steht der Name Alfred Puck für das physikalisch-basierte Festigkeitskriterium für unidirektional verstärkte Faser-Kunststoff-Verbunde, das auf Überlegungen von Charles Augustin de Coulomb, Christian Otto Mohr, B. Paul und Zvi Hashin beruht. Der Vorteil dieses Kriteriums besteht in der Unterscheidung der Versagenstypen Faserbruch (Fb) und Zwischenfaserbruch (Zfb) im Gegensatz zu den nicht-differenzierenden Kriterien wie z. B. dem Tsai-Wu-Kriterium von Stephen W. Tsai und Edward M. Wu. Für beide Versagenstypen werden jeweils getrennt Anstrengungswerte (eine Art Reservefaktor) auf Grundlage der Einzelschichtkennwerte und der wirkenden Belastung errechnet. Der Zwischenfaserbruch wird weiterhin durch sog. Bruchmoden charakterisiert, wobei der errechnete Bruchwinkel von entscheidender Bedeutung ist.

Ein recht umfangreicher Vergleich verschiedener Festigkeitskriterien für Faser-Kunststoff-Verbunde wurde in der „World-Wide Failure Exercise“ durchgeführt.

Veröffentlichungen

Literatur zum Thema

  • Failure Criteria In Fibre Reinforced Polymer Composites: The World-Wide Failure Exercise. Editors: M. J. Hinton, A. S. Kaddour, P. D. Soden. Elsevier 2004
  • Analysis of Failure In Fiber Polymer Laminates -- The Theory of Alfred Puck. M. Knops. Springer 2008

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein