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Bad Rotenfels

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Bad Rotenfels
Stadt Gaggenau
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4864)&title=Bad+Rotenfels 48° 49′ N, 8° 18′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4864) 48° 48′ 48″ N, 8° 18′ 21″ O
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Fläche: 20,14 km²<ref name="Gemeindeverzeichnis 1956" />
Einwohner: 4864<ref>Stadtinformation der Stadt Gaggenau. Ausgabe 2017. S. 14.</ref>
Bevölkerungsdichte: 242 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Postleitzahl: 76571
Vorwahl: 07225
Bad Rotenfels (Baden-Württemberg)
Bad Rotenfels (Baden-Württemberg)
Lage von Bad Rotenfels in Baden-Württemberg

Bad Rotenfels ist ein Stadtteil von Gaggenau im baden-württembergischen Landkreis Rastatt.

Lage und Infrastruktur

Bad Rotenfels liegt am Eingang des Murgtals im Nordschwarzwald, direkt nordwestlich anschließend an die Kernstadt Gaggenau. Die Murg fließt am südwestlichen Rand der Bebauung. Die Bundesstraße 462 folgt dem Talverlauf ebenso wie die Murgtalbahn, die hier drei Haltepunkte hat. Jenseits von Murg und B 462 befindet sich der Kurpark mit dem Thermalbad Rotherma. Talauswärts in Richtung Bischweier schließt sich an die Ortsbebauung ein großes Gewerbegebiet an. Die frühere Gemeinde Rotenfels hatte eine Fläche von 20,14 km².<ref name="Gemeindeverzeichnis 1956">Vorlage:Gemeindeverzeichnis Deutschland 1956</ref>

Geschichte

Der einst selbständige Ort Rotenfels wurde in einer Schenkungsurkunde Heinrichs III. an die Bischöfe von Speyer aus dem Jahr 1041 erstmals erwähnt. Im 12. Jahrhundert hatten die Grafen von Eberstein die Herrschaft, die von hier aus das Murgtal besiedelten. Seit 1288 sind die Markgrafen von Baden als Herren belegt. Markgraf Wilhelm Ludwig August von Baden-Hochberg, der hier im 19. Jahrhundert eine Steinzeugfabrik und einen landwirtschaftlichen Musterbetrieb unterhielt, ließ nach Steinkohle bohren, wobei 1839 die Elisabethenquelle entdeckt wurde. Die Mineralquelle versiegte noch im gleichen Jahrhundert.<ref name="KuKu2002">Clemens Kieser, Karlfriedrich Ohr, Wolfgang Stopfel, Martin Walter: Kunst- und Kulturdenkmale im Landkreis Rastatt und in Baden-Baden. Konrad-Theiss Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1599-5, S. 200–204 ff.</ref> Während der Badischen Revolution war Rotenfels Bestandteil der Murglinie. 1944 und 1945 bestand das Sicherungslager Rotenfels, ein nationalsozialistisches Zwangslager. Bohrungen in den 1950er Jahren erschlossen neue Thermalwasservorkommen, die für den Badebetrieb genutzt werden. Zum 1. Januar 1970 wurde Rotenfels zusammen mit dem Ortsteil Winkel nach Gaggenau eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten

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  • Schloss Rotenfels, von Friedrich Weinbrenner 1818–1827 zu einem klassizistischen Landschloss für Markgraf Wilhelm Ludwig August von Baden-Hochberg umgebaute vormalige Steinzeugfabrik.<ref name="KuKu2002" /> Heute Landesakademie für Schulkunst, Schul- und Amateurtheater.
  • St. Laurentius, Sitz der ältesten Pfarrei und damit „Mutterkirche“ des Murgtals, heutiger Bau 1752–1766 von Franz Ignaz Krohmer, neobarocke Überformung aus dem Jahr 1902/03.<ref name="KuKu2002" />
  • Das Unimog-Museum liegt in der Nachbarschaft von Schloss Rotenfels, aber bereits auf der Gemarkung von Kuppenheim-Oberndorf.

Literatur

  • Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Landkreis Rastatt und Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (Hrsg.): Kreisbeschreibungen des Landes Baden-Württemberg – Der Landkreis Rastatt. Band 2. Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-7995-1364-7, S. 1–78, insbes. 40–45.
  • Roland Feitenhansl: Von der Erzschmelze zur Schulkunstschmiede. Schloss Rotenfels im Murgtal (Gaggenau, Lkr. Rastatt). In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 40. Jg. 2011, Heft 4, S. 241 f. (ub.uni-heidelberg.de)
  • Vorlage:MerianTopo

Weblinks

Commons: Bad Rotenfels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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