Zum Inhalt springen

Stappenbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. Januar 2026 um 20:24 Uhr durch imported>BA123 (Literatur: https://opac.regesta-imperii.de/lang_de/anzeige.php?monographie=Beitr%C3%A4ge+zur+Geschichte+und+Heimatkunde+von+Stappenbach+a.+d.+Rauhen+Ebrach&pk=77678).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Stappenbach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(397)&title=Stappenbach 49° 49′ N, 10° 48′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(397) 49° 49′ 4″ N, 10° 48′ 24″ O
 {{#coordinates:49,817777777778|10,806666666667|primary
dim=10000 globe= name=Stappenbach region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 269 (256–325) m ü. NHN
Fläche: 5,64 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 397 (31. Dez. 2024)<ref name="Einwohner">Statistische Zahlen des Marktes Burgebrach. In: vg-burgebrach.de. Abgerufen am 30. Dezember 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 96138
Vorwahl: 09546
Datei:Stappenbach Dorfplatz 2 (01).jpg
Dorfplatz in Stappenbach

Stappenbach (bambergisch: Stammbach) ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Stappenbach hat eine Fläche von 5,635 km². Sie ist in 880 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6403,61 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Stappenbach (092292). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 30. Dezember 2025.</ref> Einziger Gemeindeteil in der Gemarkung ist Stappenbach. Die benachbarten Gemarkungen sind Oberharnsbach, Birkach, Oberndorf, Steppach, Oberköst und Unterneuses.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 30. Dezember 2025.</ref>

Geografie

Das Pfarrdorf liegt ca. 4,5 km östlich von Burgebrach an der Rauhen Ebrach. Südlich des Ortes befindet sich der 325 Meter hohe Schellenberg. Nachbarorte sind im Osten Abtsdorf, Vorra und Hundshof, im Südwesten Tempelsgreuth und Küstersgreuth, im Nordwesten Unterneuses, Ober- und Unterharnsbach.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Stappenbach im Jahre 1317 als „Stackenbach“. Der Begriff rührt von Starkloff oder Starkolf, abgekürzt stacco her. Heinrich Zeirner verkaufte damals dem Ebracher Abt Eberhard eine Sölde zu Abtsdorf und die Mühle zu Stappenbach.

Die Vorsiedlung Fesselsberg (auch Fesselsburg, Vesselsburg), im Jahr 1303 als Wüstung erwähnt, lag am Südhang des Scheibenbergs und wurde durch einen Brand zerstört.

1904 erhielt Stappenbach einen Bahnhof an der Bahnstrecke Strullendorf–Ebrach. Der Personenverkehr wurde bereits 1961 eingestellt, der Güterverkehr endete 1999.

Stappenbach war eine etwa 564 Hektar große Gemeinde mit Stappenbach als einzigem Gemeindeteil,<ref name="VZ1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 648 (Digitalisat).</ref> die am 1. Januar 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet wurde.<ref></ref>

Einwohnerentwicklung

Politik

Die Bürgermeister von Stappenbach (1888 bis 1971):

Bürgermeister Hausname Amtszeit
Johann Bayer Unterer Bauer bis 1888
Kaspar Denzler Schmied 1888–1912
Johann Dotterweich Fallez 1912–1926
Johann Bayer Kaiser 1916–1933
Georg Müller Schneider 1933–1938
Michel Ames (Kaufladen) 1938–1945
Johann Hartmann Master 1945–1948
Adam Bayer Bauern-Adam 1948–1971

Schule

Zum Schulsprengel von Stappenbach gehörten die Schüler aus Unterharnsbach, Tempelsgreuth und Küstersgreuth.

Westlich des Ortes liegt die Don Bosco-Schule Stappenbach, die aus dem Standort der Volksschule hervorging, ein sonderpädagogisches Förderzentrum.<ref>22 Mio. € für die Don Bosco-Schule in Stappenbach, auf landkreis-bamberg.de</ref>

Söhne und Töchter des Orts

  • Günther Denzler (* 1948), von 1996 bis 2014 Landrat des Landkreises Bamberg, wuchs in Stappenbach auf

Literatur

  • Konrad Ebitsch: Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde von Stappenbach a. d. Rauhen Ebrach, Bamberg 1983

Weblinks

Commons: Stappenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende