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Rudi Mahall

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. April 2026 um 06:35 Uhr durch imported>Freimut Bahlo (Diskographische Hinweise).
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Rudi Mahall beim Moers Festival 2018
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Rudi Mahall (2014)

Rudi Mahall (* 23. Dezember<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jazz bei "Die Holzbläser" - Rolf Kühn trifft Rudi Mahall (Memento vom 9. März 2014 im Internet Archive) (PDF; 837 kB)</ref> 1966 in Nürnberg) ist ein deutscher Bassklarinettist im Bereich des zeitgenössischen Jazz. Er gilt als „einer der international am meisten gefragten Jazzmusiker aus Deutschland“.<ref name=SWR/>

Leben und Wirken

Mahall begann vierzehnjährig Klarinette zu spielen. Beim Studium der klassischen Klarinette setzte er sich mit zeitgenössischer Musik und Improvisation auseinander und wechselte wegen Eric Dolphy auf die Bassklarinette. 1990 wird er professioneller Musiker.

Zu den Band-Zusammenhängen, an welchen er beteiligt war oder noch ist, gehören Der Rote Bereich (zunächst mit Frank Möbus, Marty Cook, Jim Black und Henning Sieverts) und Pro Susi, nach dem Umzug nach Berlin 1993 dann Die Enttäuschung (mit u. a. Axel Dörner, Jan Roder)<ref>Kurzbiographie</ref> sowie unter anderem Fossile3 (mit Sebastian Gramss) sowie Fusk (mit Kasper Tom Christiansen, Philipp Gropper, Andreas Lang).

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Rudi Mahall, 2020

Er war an mehreren Projekten und CDs mit Aki Takase beteiligt (u. a. über die Musik von Eric Dolphy und Fats Waller) und hat an Alexander von Schlippenbachs Gesamteinspielung des Werks von Thelonious Monk und dem Globe Unity Orchestra mitgewirkt. Darüber hinaus gab er Konzerte mit Conny Bauer, Lee Konitz, Barry Guy, Karl Berger, Paul Lovens, Sven-Åke Johansson (Six Little Pieces for Quintet, 2000), Radu Malfatti, Ed Schuller, Ray Anderson, Kenny Wheeler, Hannes Bauer und vielen anderen. Seit 1999 arbeitet er bei etlichen Projekten mit dem saarländischen Jazz-Posaunisten Christof Thewes zusammen. 2023 bildete er das Trio Mostly Monk mit Geoff Goodman und Matthieu Bordenave.<ref>Beate Sampson: Mostly Monk. In: BR-Klassik. 24. Januar 2024, abgerufen am 27. Januar 2024.</ref>

Mahall ist beim Festival Jazz à Mulhouse aufgetreten, beim Moers Festival, beim JazzFest Berlin, den Leverkusener Jazztagen und bei Jazzfestivals in New York City, Amsterdam, München, Würzburg und Nürnberg. Er hat u. a. Tourneen durch Portugal, Süd- und Ostafrika absolviert.

Rudi Mahall erhielt 2011 den SWR-Jazzpreis.<ref name=SWR>SWR-Jazzpreis 2011 für den Bassklarinettisten Rudi Mahall</ref>

2007 zog Rudi Mahall aus seiner langjährigen Wahlheimat Berlin nach Kötzlin bei Kyritz (Brandenburg).

Diskographische Hinweise

Lexikalische Einträge

  • Jürgen Wölfer: Jazz in Deutschland. Das Lexikon. Alle Musiker und Plattenfirmen von 1920 bis heute. Hannibal, Höfen 2008, ISBN 978-3-85445-274-4.

Weblinks

Commons: Rudi Mahall – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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