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Harald Lesch

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Harald Lesch (2021)

Harald Lesch (* 28. Juli 1960 in Gießen) ist ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hörbuchsprecher. Er ist Professor für Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München.

Leben und Wirken

Kindheit und Ausbildung

Lesch wuchs als Sohn einer Gastwirtsfamilie im Ortsteil Nieder-Ohmen der Gemeinde Mücke in Hessen auf.<ref>Warum Außerirdische schlechte Laune haben. In: Gießener Allgemeine. 23. Juni 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Oktober 2012; abgerufen am 10. Juni 2011.</ref><ref>Informationen zu Referenten und Moderator. (PDF) EKHN-Stiftung, abgerufen am 17. Juli 2020.</ref> Sein Vater war Starkstromelektriker.<ref>Matthias Korfmann: Harald Lesch: „Ich habe in der Kneipe das Reden gelernt“. 24. August 2008, abgerufen am 17. Juli 2020.</ref> Als Schüler benötigte Lesch Förderunterricht im Fach Mathematik,<ref name=":0">Marten Rolff: Plötzlich schwul. In: Süddeutsche Zeitung. 8. Juni 2014, abgerufen am 14. Februar 2024.</ref> bis er in der Oberstufe nach einem Fahrradunfall einen Riss der Schädeldecke erlitt. Während des mehrwöchigen Krankenhausaufenthalts begann er darüber nachzudenken, wie faul er bis dahin gewesen sei, und entschloss sich, für die Abiturprüfung mehr zu lernen.<ref name=":1">Sebastian Loskant: Klimawandel mit Musik. Harald Lesch: Der Physiker nutzt Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ für wissenschaftliche Informationen. In: Weser Kurier. 20. Januar 2024, S. 3 (Interview).</ref><ref name=":2">Steven Sowa: "In der Verschwörerszene herrscht große Verlogenheit". In: t-online. 18. Oktober 2020, abgerufen am 5. Januar 2021.</ref> Andere Darstellungen, wonach er seit dem Unfall „mathematisch hochbegabt“ sei,<ref name=":0"/> wies er zurück.<ref name=":1">Sebastian Loskant: Klimawandel mit Musik. Harald Lesch: Der Physiker nutzt Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ für wissenschaftliche Informationen. In: Weser Kurier. 20. Januar 2024, S. 3 (Interview).</ref><ref name=":2"/>

Nach seinem Abitur 1978 an der Theo-Koch-Schule in Grünberg<ref> Erfolgreich mit Gesamtschul-Abi, Gießener Allgemeine, 26. März 2019</ref> studierte Lesch Physik und als Nebenfach Philosophie zunächst an der Justus-Liebig-Universität Gießen, dann an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo er 1984 sein Diplomstudium mit einer Arbeit zum Thema Solar Wind Interaction with the Interstellar Medium (deutsch „Wechselwirkung des Sonnenwindes mit dem interstellaren Medium“) abschloss. Dort wurde er auch 1987 mit einer am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) angefertigten Dissertation über Nichtlineare Plasmaprozesse in aktiven galaktischen Kernen zum Dr. rer. nat. promoviert.<ref>Harald Lesch. In: Mathematics Genealogy Project. North Dakota State University, abgerufen am 10. Juli 2023.</ref> Zwischen 1988 und 1991 war Lesch Forschungsassistent an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl. Von 1991 bis 1995 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPIfR in Bonn. 1992 war Lesch Gastprofessor an der University of Toronto. 1994 habilitierte er sich an der Universität Bonn mit einer Schrift zum Thema Galactic Dynamics and Magnetic Fields (deutsch „Galaktische Dynamik und Magnetfelder“).

Lehre und Forschung

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Bei einem Vortrag, an der Tafel sein Spitzname Harry (2010)

Seit 1995 ist Lesch Professor für Astrophysik am Lehrstuhl für Astronomie und Astrophysik – Beobachtende und Experimentelle Astronomie an der Universitätssternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität München.<ref>Harald Lesch: Curriculum Vitae</ref> Zudem unterrichtet er Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München.<ref>Prof. Dr. Harald Lesch. Hochschule für Philosophie München, abgerufen am 20. April 2020.</ref> Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne.

Lesch ist Fachgutachter für Astrophysik der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Mitglied der Astronomischen Gesellschaft. Er verfasste zahlreiche Sachbücher und hatte 2022 laut Scopus einen h-Index von 27.<ref>Lesch, Harald. In: Scopus preview – Scopus – Author details. Elsevier B.V., abgerufen am 3. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zusammen mit unter anderem Josef M. Gaßner, Andreas Müller, Hartmut Zohm betreibt Lesch den YouTube-Kanal Urknall, Weltall und das Leben.<ref>Das Urknall-Weltall-Leben - Team. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. November 2022; abgerufen am 2. November 2020.</ref>

Datei:Harald Lesch Jena 26092015 retusche.jpg
Harald Lesch bei einem Vortrag „Wie das Licht in die Welt kommt“ in Jena (2015)

Fernsehauftritte

Bekannt ist Lesch vor allem durch seine Fernsehauftritte, zunächst als Moderator der von 1998 bis 2007 ausgestrahlten Sendereihe alpha-Centauri. Daraus entwickelte sich seine Medienpräsenz im Fernsehen und im Radio. Im Rahmen von Vorträgen oder im Zwiegespräch mit einem Gesprächspartner bringt er dabei dem Publikum komplexe wissenschaftliche und philosophische Sachverhalte nahe.

Lesch nahm 1994 zusammen mit Ranga Yogeshwar, Illobrand von Ludwiger und Heinz Rohde an der von Peter Gatter moderierten Live-Talkrunde UFOs: Gibt es sie wirklich? der ARD in Hamburg teil. Auslöser der Diskussion war Rohdes umstrittener Dokumentarfilm UFOs … und es gibt sie doch!. In der Fortsetzung Von UFOs entführt? – Begegnungen der vierten Art aus dem Jahr 1996 ist Lesch als Professor der Universitäts-Sternwarte München zu sehen.

BR-alpha

Zu Anfang seiner Medienlaufbahn war Lesch beim Sender BR-alpha tätig, zunächst mit alpha-Centauri (1998–2007), worin er Themen aus dem Bereich der Astrophysik behandelte. Später kamen weitere Produktionen hinzu: in Lesch & Co. (2001–2006) und Denker des Abendlandes (ab 2005) unterhielt er sich mit dem befreundeten Philosophieprofessor Wilhelm Vossenkuhl über philosophische Themen. In Alpha bis Omega (2003–2008) behandelte er im Gespräch mit dem katholischen Theologen Thomas Schwartz Themen im Bereich zwischen Religion und Naturwissenschaften.

Anlässlich des Einsteinjahres 2005 strahlte BR-alpha die achtteilige Reihe Die Physik Albert Einsteins aus. In jeder Folge stellte Lesch eine einzelne wissenschaftliche Erkenntnis von Albert Einstein vor und legte diese in ihrer Bedeutung dar. Ab August 2007 strahlte BR-alpha wöchentlich die 16-teilige Sendung Die 4 Elemente aus, die sich mit der Beschaffenheit der Welt auseinandersetzte und neben dem naturwissenschaftlichen auch den kulturhistorischen Aspekt behandelte. BR-alpha startete 2007 die Serie LeschZug, in der Lesch während der Fahrt in der Münchener U-Bahn seine Meinung zu jeweils einem aktuellen Thema kundtun sollte. Es wurde jedoch nur eine einzige Folge produziert, in dieser sprach er über die Herausforderung des Klimawandels.

SciFi

Für den Pay-TV-Spartenkanal SciFi differenzierte Lesch 2006 in der Vortragsserie Star Trek – Science vs. Fiction mit 15 Folgen wissenschaftlich fundierte und fiktive Bestandteile von Star Trek. Von April bis Ende 2007 moderierte Lesch für den Sender wöchentlich die 5-minütige Sendung sci xpert – Leschs Universum, die sich mit Zuschauerfragen über die Realisierbarkeit von Science-Fiction-Konzepten befasste (etwa: Wie realistisch sind die großen Raumschiffe aus Independence Day?), aber auch rein wissenschaftliche Themen betrafen (z. B. Was ist Gravitation?), die in der Tradition von alpha-Centauri behandelt wurden. Insgesamt entstanden 35 Folgen.

ZDF und ZDFneo

Ab September 2008 übernahm Lesch als Nachfolger von Joachim Bublath die Moderation der ZDF-Sendung Abenteuer Forschung. Für die Folge Drillen oder Chillen? Der Weg zum Superkind erhielt er 2012 den Bayerischen Fernsehpreis. Die Reihe wurde 2014 in Leschs Kosmos umbenannt (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Vorgänger der Serie Frag den Lesch auf ZDFneo).

Zum Start des Internationalen Jahres der Astronomie 2009 moderierte Lesch im ZDF die zweieinhalbstündige Sondersendung Wie das Licht in die Welt kam: die Lange Nacht mit Harald Lesch, in der er – zwischen eingespielten dokumentarischen Filmen – Gespräche mit dem Kabarettisten Christoph Süß, dem Physiker Günther Hasinger und dem Theologen Thomas Schwartz führte.

Seit 2009 führt Lesch – ebenfalls als Nachfolger von Joachim Bublath – durch die Terra-X-Reihe Faszination Universum im ZDF. 2017 präsentierte er die dreiteilige Terra-X-Reihe Der große Anfang. 500 Jahre Reformation. Im Jahr darauf führte er durch die zweiteilige Terra-X-Reihe Ungelöste Fälle der Archäologie.

Von 2010 bis 2017 moderierte Lesch auf ZDFneo die viertelstündige Sendung Leschs Kosmos, die 2013 mit Beginn der zweiten Staffel in Frag den Lesch umbenannt wurde. Dieser Reihe entsprang 2016 der Video-Kanal Terra X Lesch & Co bei YouTube.<ref>Terra X Lesch & Co. In: YouTube. Abgerufen am 28. Mai 2016.</ref><ref>Terra X Lesch & Co – Rudolf-Diesel-Medaille. Abgerufen am 7. August 2022.</ref>

Nachdem sich Lesch 2016 mit Aussagen aus dem Wahlprogramm der Partei Alternative für Deutschland (AfD), die die menschengemachte globale Erwärmung leugnen, auseinandergesetzt und diese widerlegt hatte, schrieben ihm AfD-Anhänger Hassmails und beschwerten sich bei der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der Lesch als Professor lehrt. Besonders stark attackierten ihn Vertreter von EIKE, einem Verein zur Klimawandelleugnung und zum Kampf gegen Klimaschutz. Lesch reagierte mit einer Terra-X-Folge über die Psychologie des Hasses, in der er die Motivation hinter solchen Angriffen ergründete.<ref>„Sehr hässliche Hassmails“. In: Süddeutsche Zeitung. 15. August 2016. Abgerufen am 25. November 2017.</ref><ref> Harald Lesch über Klimaskeptiker. „Die Generation Wirtschaftswunder fühlt sich massiv angegriffen“. In: Geo. 27. April 2017. Abgerufen am 25. November 2017.</ref>

In einem Beitrag für die Terra-X-Reihe kritisierte Lesch 2019 mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren betriebene Elektroautos wegen der damit verbundenen Anforderungen an das Stromnetz und einer angeblich schlechten Ökobilanz und forderte eine gleichberechtigte Berücksichtigung der Brennstoffzellen-Technologie.<ref>Felix Durach: Harald Lesch (ZDF) rechnet mit Tesla ab - Elektroautos wirklich sauber? In: merkur.de. 9. Juni 2019, abgerufen am 3. September 2022.</ref> 2022 korrigierte er seine Haltung: Der Strombedarf stelle kein Problem dar und aufgrund der auf den ganzen Lebenszyklus gesehenen guten CO2-Bilanz seien Elektroautos rein physikalisch die besten.<ref>Simon Mones: Elektroauto: Vom Gegner zum „Fan“ – Experte Lesch mit Lob. In: merkur.de. 2. Mai 2022, abgerufen am 3. September 2022.</ref>

Weiteres

Seit 2014 engagiert sich Harald Lesch zudem im Beirat der Heraeus Bildungsstiftung. Seit Oktober 2015 ist er Mitglied des Bayerischen Klimarats.

2023 kritisierte Harald Lesch das behördliche Vorgehen gegen Klimaaktivisten des Zusammenschlusses Letzte Generation mehrfach als ungerechtfertigt und überzogen. Er nahm auch selbst an Demonstrationen teil.<ref>Wirbel um „Letzte Generation“: Lesch bei Gespräch mit Demo-Teilnehmer gefilmt – „Rote Linie überschritten“. 30. Mai 2023, abgerufen am 2. Juli 2023.</ref><ref>Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart Germany: Klimaprotest in München: Harald Lesch demonstriert mit Letzter Generation. Abgerufen am 2. Juli 2023.</ref><ref>Harald Lesch nach Razzia bei „Letzter Generation“: „Ihr seid keine Kriminellen“. 2. Juni 2023, abgerufen am 2. Juli 2023.</ref>

Privates

Harald Lesch ist seit August 2020 mit der promovierten Astronomin Cecilia Scorza-Lesch (* 1961 in Hamburg) verheiratet.<ref>Das Ja-Wort gaben sich am Freitag in Weimar der Astrophysiker Harald Lesch und die Astronomin Cecilia Scorza-Lesch. In: thueringer-allgemeine.de. 28. August 2020, abgerufen am 12. Februar 2021.</ref> Er hat einen erwachsenen Sohn aus erster Ehe, der als Ingenieur für erneuerbare Energien tätig ist.<ref>Harald Lesch privat: Geballtes Wissen im ZDF! So tickt der Astrophysiker privat. In: news.de. 28. Juli 2020, abgerufen am 12. Februar 2021.</ref><ref>Harald Lesch: Was den Wissenschaftler und TV-Mann aus Gießen so besonders macht. In: giessener-allgemeine.de. Mittelhessische Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG, Gießen, 28. Juli 2020, abgerufen am 12. Oktober 2022: „Nicht ganz technikfern entwickelte sich auch Leschs Sohn, er arbeitet als Ingenieur für erneuerbare Energien.“</ref>

Lesch ist nach eigener Aussage „vom Scheitel bis zur Sohle Protestant“.<ref>“Ich bin vom Scheitel bis zur Sohle Protestant” – Harald Lesch im Interview. In: Christliches Medienmagazin PRO. Christliche Medieninitiative pro e. V., Wetzlar, 8. Januar 2010, abgerufen am 12. Oktober 2022.</ref><ref>Harald Lesch, der Protestant: Lesch über sein evangelisch-sein, zdf.de, 14. April 2017</ref> Naturwissenschaft und Religion seien für ihn kein Widerspruch: „Die Welt muss mehr sein als Messbares“.<ref>Astrophysiker Harald Lesch: „Die Welt muss mehr sein als Messbares“. In: Promis glauben. 18. März 2020, abgerufen am 31. Oktober 2020.</ref> Auf Nachfrage in der Talkshow Johannes B. Kerner, ob Lesch an einen Gott glaube, antwortete er: „Ja, ich persönlich bin sehr davon überzeugt, dass das Universum durchsetzt ist von einem schöpferischen Prinzip.“<ref>NEBUKADNEZARRRRRRR: Harald Lesch glaubt an Gott auf YouTube, 29. Juli 2010, abgerufen am 7. Januar 2022.</ref> In einem Interview präzisierte er, dass er an einen persönlichen Gott glaube.<ref>Harald Lesch über Glauben, Wissenschaft und sein Christ-Sein. In: Promis glauben. 18. Juli 2022, abgerufen am 21. September 2025.</ref>

Ehrungen

Datei:Harald Lesch at 2018 German Television Awards.jpg
Harald Lesch bei der Auszeichnung mit dem Deutschen Fernsehpreis (2018)

Schriften

  • mit Jörn Müller:
    • Big Bang, zweiter Akt. Auf den Spuren des Lebens im All. Bertelsmann, München 2003, ISBN 3-570-00776-6.
    • Kosmologie für helle Köpfe. Die dunklen Seiten des Universums. Goldmann, München 2006, ISBN 3-442-15382-4.
    • Weißt du, wie viel Sterne stehen? Wie das Licht in die Welt kommt. C. Bertelsmann, München 2008, ISBN 978-3-570-01054-9.
    • Sterne. Taschenbuchausgabe von Weißt du, wie viel Sterne stehen? Goldmann, München 2011, ISBN 978-3-442-15643-6.
    • Sternstunden des Universums. Von tanzenden Planeten und kosmischen Rekorden. C. Bertelsmann, München 2011, ISBN 978-3-570-10075-2.
    • Hörbuch: Kosmologie für Fußgänger. Komplett-Media, München/Grünwald 2001, ISBN 3-8312-6067-2.
    • Hörbuch: Sternstunden des Universums. Lagato Verlag e.K., München 2012, ISBN 978-3-942748-22-3.
    • Hörbuch: Sterne. Lagato Verlag e.K., Leipzig 2012, ISBN 978-3-942748-33-9.
    • Kosmologie für Fußgänger. Eine Reise durchs Universum. Aktualisierte u. erweiterte Neuausgabe. Goldmann, München 2014, ISBN 978-3-442-15817-1.
  • mit Quot-Team: Physik für die Westentasche. Piper, München und Zürich 2003, ISBN 3-492-04542-1.
    • Quantenmechanik für die Westentasche. Piper, München und Zürich 2007, ISBN 978-3-492-05125-5.
  • mit Harald Zaun: Die kürzeste Geschichte allen Lebens. Piper, München 2008, ISBN 978-3-492-05093-7.
  • (Hörbuch-CD): Über Gott, den Urknall und den Anfang des Lebens. GALILA Verlag, 2009, ISBN 978-3-902533-20-3.
  • mit Friedemann Schrenk (Hörbuch-CD): Über die Evolution des Lebens, der Pflanzen und Tiere. GALILA Verlag, 2010, ISBN 978-3-902533-24-1.
  • Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch. Unerhört wissenschaftliche Erklärungen. Knaus Verlag, München 2010, ISBN 978-3-8135-0382-1.
  • mit Wilhelm Vossenkuhl: Philosophie im Dialog. Komplett-Media, 2011, ISBN 978-3-8312-0382-6.
  • mit Gudrun Mebs und Catharina Westphal (Illustrationen):
    • Erzähl mir was vom Himmel und der Erde. cbj, München 2011, ISBN 978-3-570-15290-4.
    • Philosophieren ist wie Kitzeln im Kopf. cbj, München 2013, ISBN 978-3-570-15621-6.
    • Evolution ist, wenn das Leben endlos spielt. cbj, München 2015, ISBN 978-3-570-17079-3.
  • mit Josef M. Gaßner: Urknall, Weltall und das Leben. Komplett-Media, 2012, ISBN 978-3-8312-0389-5. Hörbuch: 2014, ISBN 978-3-8312-0409-0.
  • mit Thomas Schwartz: Reden über Gott und die Welt. Theologie im Dialog. Komplett-Media, 2013, ISBN 978-3-8312-0396-3.
  • (Hrsg.): Die Entdeckung des Higgs-Teilchens. Oder wie das Universum seine Masse bekam. Bertelsmann, München 2013, ISBN 978-3-570-10208-4.
  • mit Christian Kummer: Wie das Staunen ins Universum kam. Ein Physiker und ein Biologe über kleine Blumen und große Sterne. Patmos Verlag, 2016, ISBN 978-3-8436-0723-0.
  • mit Gudrun Mebs: Mit Mathe kann man immer rechnen. cbj Verlag, 2016, ISBN 978-3-570-17363-3.
  • mit Klaus Kamphausen:
    • Die Menschheit schafft sich ab – Die Erde im Griff des Anthropozän. Komplett-Media, 2016, ISBN 978-3-8312-0424-3.
    • Wenn nicht jetzt, wann dann? Handeln für eine Welt, in der wir leben wollen. Penguin Verlag, 2018. ISBN 978-3-328-60021-3.
    • Denkt mit! : wie uns Wissenschaft in Krisenzeiten helfen kann. Penguin Verlag, 2021. ISBN 978-3-328-60221-7.
    • Über dem Orinoco scheint der Mond. Warum wir die Natur des Menschen neu begreifen müssen, um die Welt von morgen zu gestalten. Penguin Verlag, 2022. ISBN 978-3-328-60175-3.
  • Kosmologisch: Der Anfang von Allem. Die Entstehung des Himmels. Vom Stein zum Leben. Komplett-Media, 2017, ISBN 978-3-8312-0454-0.
  • Universum für Neugierige. Komplett-Media, 2017, ISBN 978-3-8312-0445-8.
  • Die Entdeckung der Gravitationswellen: Oder warum die Raumzeit kein Gummituch ist. C. Bertelsmann Verlag, 2017, ISBN 978-3-570-10348-7.
  • mit Ursula Forstner:
    • Ein Physiker und eine Philosophin spielen mit der Zeit: Mit einem Vorwort von Karlheinz Geißler. Patmos Verlag, 2019, ISBN 978-3-8436-1125-1.
    • Wie Bildung gelingt. Ein Gespräch. Die Ursachen der Bildungskrise und Impulse für eine Bildungsreform. Argumente für eine wichtige Gesellschaftsdebatte mit den Thesen von Alfred North Whitehead. wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Februar 2020, ISBN 978-3-8062-4083-2.
  • Was hat das Universum mit mir zu tun? Nachrichten vom Rande der erkennbaren Welt. C. Bertelsmann Verlag, Oktober 2019, ISBN 978-3-570-10334-0.
  • mit Thomas Schwartz: Unberechenbar. Das Leben ist mehr als eine Gleichung. Herder, 2020, ISBN 978-3-451-39385-3.
  • mit Karlheinz Geißler und Jonas Geißler: Alles eine Frage der Zeit: Warum die »Zeit ist Geld«-Logik Mensch und Natur teuer zu stehen kommt. oekom verlag, 2021, ISBN 978-3-96238-248-3.
  • mit Christian Holler, Joachim Gaukel und Florian Lesch: Erneuerbare Energien zum Verstehen und Mitreden. C. Bertelsmann Verlag, 2021, ISBN 978-3-570-10458-3.
  • mit Harald Zaun: Die unheimliche Stille: Warum schweigen außerirdische Intelligenzen und Superzivilisationen?. Herder Verlag, 2023, ISBN 978-3-451-39278-8.
  • mit Axel Kleidon: Die Natur ist kein Parteimitglied. C. Bertelsmann Verlag, 2026, ISBN 978-3-570-10619-8.

Sonstiges:

  • Nichtlineare Plasmaprozesse in aktiven galaktischen Kernen. Dissertation, Universität Bonn, 1987, DNB 880719311.
  • Galaktische Dynamik und Magnetfelder. Habilitationsschrift, Universität Bonn, 1994.
  • Sonne. 20 Gedichte aus fünf Kontinenten. Naturwissenschaftliche Einführung und astronomische Formeln von Harald Lesch. Handsatz auf Velin d’Arches Bütten 160 g/m² und Gmund Color 100 g/m², 70 nummerierte und signierte Exemplare, GaragenDruck München. (Keine ISBN und nicht in DNB)

Literatur

  • Usch Kiausch: „Vielleicht treffen wir ja irgendwann auch mal außerirdische Europäer …“ Ein Gespräch mit Professor Harald Lesch. In: Sascha Mamczak, Sebastian Pirling, Wolfgang Jeschke (Hrsg.): Das Science Fiction Jahr 2011. Wilhelm Heyne Verlag, München 2011, ISBN 978-3-453-53379-0, S. 925–954.
  • Andreas Baumert: Einfache Sprache in Zeiten des Wandels: Zur Notwendigkeit einer verständlichen Wissenschaft, Springer Spektrum, Wiesbaden, 2019, ISBN 978-3-658-27739-0; ISBN 978-3-658-27740-6 (E-Book)

Weblinks

Einzelnachweise

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