Ittelhofen
Ittelhofen Gemeinde Seubersdorf in der Oberpfalz
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(201)&title=Ittelhofen 49° 8′ N, 11° 35′ O
{{#coordinates:49,137208|11,579737|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Ittelhofen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 489 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 201 (31. Dez. 2024)<ref name="Einwohner">Haupt- und Nebenwohnsitze der Gemeinde Seubersdorf i.d.OPf. zum Stand vom 31.12.2024. (PDF, 158 KB) Gemeinde Seubersdorf in der Oberpfalz, abgerufen am 13. April 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1976 | |||||
| Postleitzahl: | 92358 | |||||
| Vorwahl: | 09497 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Ittelhofen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Seubersdorf in der Oberpfalz im bayerischen Landkreis Neumarkt.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>
Geschichte
Wie Grabfunde belegen<ref>Denkmäler in Bayern : Ensembles, Baudenkmäler, archäologische Geländedenkmäler. Bd. 3, Oberpfalz, S. 160 Google Books abgerufen am 12. August 2015.</ref>, war die Gegend um Ittelhofen bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort Uetelenhouen im Jahre 1109 in den Stiftungsgütern des Klosters Weißenohe.<ref>Konrad Schmid: Chronik Seubersdorf, Heimatgeschichte aller Ortsteile der Gemeinde MZ-Druck, Regensburg 1993, S. 236–242</ref>
1146 und 1205 wurde Ittelhofen mit der Schreibweise Utelnhouin unter dem Besitz des Klosters Weißenohe aufgeführt. Um 1205 wird als erster Adeliger Rudger von Utilhoven erwähnt. Diese Adeligen waren Dienstmannen der Herren von Holnstein. Später gehörte die Ortschaft in den Lehensbereich der Heidecker, die in dieser Gegend reich begütert waren.
Als weitere Bewohner der wohl burgähnlich befestigten Hofmark folgten Heinrich von Ittelhofen (1274) sowie die Brüder Konrad (1285) und Hiltebrand de Utelhouen (1295). Später gehörte die Ortschaft in Lehensbereich der Heidecker, die in dieser Gegend reich begütert waren. Schon 1326 lag der Ort im Amt Holnstein, wobei die Adeligen bereits als Ittelhofer bezeichnet werden.
Durch Verwandtschaft mit dem berühmten Geschlecht der Familie Schweppermann kamen sie auch in Besitz der Herrschaft Deining. Wegen der Religionswirren – die Adelsfamilie wollte die neue lutherische Lehre nicht annehmen – verkauften sie jedoch ihren Besitz und wanderten nach Österreich aus. Vorher stifteten sie noch die Kapelle in Ittelhofen.
Ihr Edelmannssitz wurde dann an andere Herren weiterverliehen – gemäß den Landsassenmatrikeln an so bedeutende Persönlichkeiten wie den oberpfälzischen Oberforst- und Jägermeister Vinzenz von Würzburg. Um 1480 kaufte der Ingolstädter Mathematikprofessor und kaiserliche Astronom Peter Apian den Sitz Ittelhofen. Er war der Vater von Philipp Apian, der die berühmten Baierischen Landtafeln, der ersten kartographischen Aufnahmen Bayerns, fertigte.
In Ittelhofen lebte dessen Bruder Carolus Apianus. Er starb am 9. März 1600, ein Grabstein in der Pfarrkirche St. Jakob erinnert an ihn. Seine Witwe Ursula, eine geborene Kastner, verkaufte Ittelhofen 1608 an einen Christoph Kastner. Im Jahr 1656 war ein Hans Reinhard Grüner der Besitzer von Ittelhofen, später dessen Witwe Anna Maria bis 1728. Der um 1705 geborene Maximilian Cajetan Notthafft, Freiherr von Weißenstein war dann Besitzer der Hofmark Ittelhofen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Familie Notthafft Ittelhofen.] In: notthafft.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. März 2016.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Jahre 1730 wurde die Schlosskapelle durch Anna Maria Grüner von Grünstein erweitert. 1783 ließen die Grafen von Holnstein das herrschaftliche Schloss abbrechen.
Im Jahre 1846 gehörte Ittelhofen zum Königlichen Landgericht Beilngries.<ref>Eduard Vetter: Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverl., 1846 (google.de [abgerufen am 26. Mai 2018]).</ref>
Am 1. Juli 1976 wurde Ittelhofen nach Seubersdorf eingemeindet.<ref> </ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Batzhausen | Daßwang | Eichenhofen | Freihausen | Gastelshof | Haag | Ittelhofen | Klingelmühle | Krappenhofen | Neuhausen | Riedhof | Schnufenhofen | Seubersdorf | Wachtlhof | Waldhausen | Waldkirchen | Willmannsdorf | Winn | Wissing
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Ortsteil von Seubersdorf in der Oberpfalz
- Ort im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz
- Ersterwähnung 1109
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz)
- Gemeindeauflösung 1976
- Kirchdorf (Siedlungstyp)