Zum Inhalt springen

Vertrag von Lyon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. September 2025 um 05:43 Uhr durch imported>TaxonKatBot (Bot: Kategorie:Historischer Völkerrechtlicher Vertrag (Frankreich) umbenannt in Kategorie:Historischer völkerrechtlicher Vertrag (Frankreich): laut Diskussion).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Der Vertrag von Lyon war eine Vereinbarung zwischen Karl Emanuel, Herzog von Savoyen und dem französischen König Heinrich IV.

Französisch-savoyischer Konflikt

Am 17. Januar 1601 beendete der Vertrag von Lyon die Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und Savoyen. Der zentrale Punkt dieses Konflikts war vor allem die Markgrafschaft Saluzzo, eine Enklave innerhalb Savoyens, die seit 1529 französisch war und die Karl Emanuel 1588 zu annektieren versucht hatte.

Frankreich verzichtete durch den Vertragsabschluss auf Saluzzo und erhielt im Gegenzug Valromey, Bugey, Bresse und das Pays de Gex.

Konsequenzen für Genf

Durch den Vertrag von Lyon bekam Genf erstmals eine gemeinsame Grenze mit Frankreich.

Weblinks