Zum Inhalt springen

DOS-Emulator

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. Dezember 2023 um 13:22 Uhr durch imported>Y2kbug (+ref).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

DOS-Emulatoren dienen dazu, meist ältere DOS-Programme und -Spiele unter moderneren Betriebssystemen wie Windows oder Linux nutzen zu können. Dazu wird DOS-Hardware und/oder -Software emuliert, sodass das DOS-Programm eine zu echtem DOS möglichst kompatible Umgebung vorfindet.

Obwohl „DOS“ allgemein für {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) steht, versteht man darunter im Zusammenhang mit DOS-Emulatoren und DOS-Programmen PC-kompatibles DOS, auf dem 16-Bit- und 32-Bit-DOS- und teils auch Windows-Programme auf der x86-ArchitekturIA-32“ auf zum IBM PC kompatiblen Computern mit BIOS als Systemfirmware laufen.

Einige Betriebssysteme, wie die auf Windows NT basierenden 32-Bit-Windows-Versionen<ref name="heiseonline_143633">Christiane Rütten: Skype liest BIOS-Daten aus. In: Heise online. 7. Februar 2007.Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „Den 64-Bit-Versionen fehlt die zur Ausführung des Programms nötige „NT Virtual DOS Machine“ (NTVDM) …“.</ref><ref name=WinTotal_dos-programme-unter-windows-10>DOS-Programme unter Windows 10 und Windows 11. In: WinTotal.de. 25. Juli 2022, abgerufen am 11. Dezember 2023: „64-Bit-Systeme können kein DOS mehr – Mit Abschied von 32-Bit-Betriebssystemen unter Windows wurde auch die NT DOS Virtual Machine (NTVM) beerdigt und ist in den 64-Bit-Versionen von Windows 10 oder Windows 11 nicht mehr enthalten. Diese ist aber zwingend notwendig, um direkt aus Windows heraus DOS-Programme auszuführen.“</ref> und OS/2, enthalten standardmäßig DOS-Emulatoren, weil sie MS-DOS bzw. PC DOS ersetzen sollten. Damit Windows und OS/2 weiterhin mit DOS-Programmen kompatibel blieben, ist in OS/2 wie auch in Windows 9x DOS enthalten. Für Windows NT, das nicht auf DOS aufbaut, wurde mit der Virtual DOS Machine (VDM oder NTVDM) eine DOS-Emulation geschaffen, die jedoch nicht mit allen DOS-Programmen kompatibel ist. Auf der 64-Bit-x86-Architektur „x64“ fehlt die NTVDM schließlich.<ref name="heiseonline_143633" /><ref name=WinTotal_dos-programme-unter-windows-10 /> Alternativen sind z. B. die Projekte NTVDMx64<ref>Running 16-bit app on 64-bit is now possible? NTVDMx64. (Q&A) In: superuser.com. Stack Exchange, 24. Juli 2019, abgerufen am 11. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> oder vDOS.<ref name=WinTotal_dos-programme-unter-windows-10 /> Für mehrere Betriebssysteme gibt es außerdem noch DOSBox, ein auf DOS-Spiele ausgerichteter Emulator,<ref name="heiseonline_4949242">Axel Vahldiek: Alte Klassiker spielen: Erste Schritte mit dem DOS-Emulator Dosbox. In: Heise online. 6. November 2020.Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „Im Prinzip kann Dosbox beliebige DOS-Programme ausführen, doch die Entwickler haben den Fokus klar auf Spiele gesetzt und bauen nur das ein, was dafür nötig ist…“.</ref> und unter Linux DOSEMU. DOSBox emuliert einen ganzen PC, während bei DOSEMU auf 32-Bit-x86, wie unter Windows die NTVDM bzw. wie OS/2, die Programme auf dem Prozessor des Rechners unter einem echten DOS laufen und nur die Hardwareumgebung emuliert wird. Für 64-Bit-x64 wurde DOSEMU zu einem vollen Emulator erweitert.

Literatur

  • Hansjürg Wüthrich: Emulatoren – Wie Computersysteme und Spielkonsolen unsterblich werden. Skriptorium-Verlag, 2007, ISBN 978-3-938199-08-4

Einzelnachweise

<references />