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European Association of Development Research and Training Institutes

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Die European Association of Development Research and Training Institutes ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), EADI) ist der europäische Dachverband der Entwicklungsforschung. EADI hat (Stand 2010) etwa 300 Mitglieder in 27 Ländern Europas<ref name="Report 2010" details="S. 26">eadi.org: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Annual Report 2010 (Memento vom 20. August 2020 im Internet Archive; PDF; 3,8 MB, englisch/französisch)</ref>, davon sind gut die Hälfte institutionelle Mitglieder, also Forschungs- und Ausbildungsinstitute im Bereich Entwicklungsforschung und Entwicklungszusammenarbeit.

Ziele und Tätigkeiten

Ziel des Verbandes ist es, die Qualität von Entwicklungsforschung und -ausbildung zu erhöhen, die wissenschaftliche Kooperation in diesem Fachbereich zu fördern und die Forschungsergebnisse auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.<ref>eadi.org: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />About EADI (Memento vom 14. Juni 2010 im Internet Archive) (englisch)</ref> Weitere Ziele sind die interdisziplinäre Zusammenarbeit der europäischen Entwicklungsforschung sowie die Vernetzung mit vergleichbaren Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen, individuellen Wissenschaftlern und ihren Dachverbänden in den Entwicklungsländern. EADI ist selbst Teil eines weltweiten Verbundes regionaler Verbände von Entwicklungsforschungs- und Ausbildungsinstituten (Interregional Coordinating Committee of Development Associations – ICCDA). Die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den Mitgliedern von EADI erfolgt in thematischen Arbeitsgruppen. EADI gibt eine eigene internationale Zeitschrift heraus, das European Journal of Development Research (EJDR), und veröffentlicht die Ergebnisse der Arbeitsgruppen in einer eigenen Buchreihe.

Die Finanzierung der Verbandsarbeit geschieht unter anderem durch Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung; Land Nordrhein-Westfalen) und durch die Beteiligung an wissenschaftlichen EU-Projekten.<ref name="Report 2010" details="S. 27"/>

Akkreditierung von Studiengängen

Im Rahmen der Verbandsarbeit zur Qualitätssicherung wurde von EADI ein Verfahren zur Akkreditierung von Studiengängen der Entwicklungsforschung erarbeitet. Ein Akkreditierungsrat („International Accreditation Council“, IAC/EADI)<ref name="Accreditation">eadi.org: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />IAC/EADI Accreditation (Memento vom 31. März 2013 im Internet Archive) (englisch)</ref> mit Experten aus dem Fachgebiet führt die Akkreditierungen auf Basis von Richtlinien durch, die ihrerseits auf den Standards der European Association for Quality Assurance in Higher Education (ENQA) aufbauen.<ref name="Accreditation" />

Generalkonferenzen

Vorlage:Hinweisbaustein

Alle drei Jahre organisiert EADI mit einem der Mitgliedsinstitute eine große internationale Konferenz, die der fachlichen Diskussion der Forschungsergebnisse der Mitglieder und der Präsentation genereller entwicklungspolitischer Themen gegenüber der Öffentlichkeit dient.<ref>eadi.org: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />EADI General Conferences (Memento vom 22. Januar 2013 im Internet Archive) (englisch)</ref>

Jahr Thema Ort
1975 A New International Economic Order: Economic, Social and Political Implications Linz
1978 Europe’s Role in World Development Milan
1981 Emerging Development Patterns: European Contributions Budapest
1984 Development and Cooperation: European Initiatives Madrid
1987 Managing the World Economy or Reshaping World Society? Towards a Definition of Europe’s Choices Amsterdam
1990 New Challenges for European Development Research: Sustainable Development and Changes in Europe Oslo
1993 Transformation and Development: Eastern Europe and the South Berlin
1996 Globalisation, Competitiveness and Human Security: Challenges for Development Policy and Institutional Change Wien
1999 Europe and the South in the 21st Century: Challenges for Renewed Co-operation Paris
2002 EU Enlargement in a Changing World – Challenges for Development Co-operation in the 21st Century Ljubljana
2005 Insecurity and Development: Regional Issues and Policies for an Interdependent World Bonn
2008 Global Governance for Sustainable Development: The Need for Policy Coherence and New Partnerships Geneva
2011 Rethinking Development in an Age of Scarcity and Uncertainty: New Values, Voices and Alliances for Increased Resilience York

Geschichte

Der Verband wurde 1975 in Linz/Österreich gegründet. Der Sitz des Verbandes war zunächst in Wien (1975 - 81), dann in Tilburg/NL (1982 - 87) und Genf/CH (1988 - 99). Seit dem 1. Januar 2000 ist EADI in Bonn (Kaiser-Friedrich-Straße 11) angesiedelt und unterhält hier zudem sein internationales Sekretariat. Die Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH (INWENT), das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik und das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) übernahmen gemeinschaftlich am neuen Sitz des Verbandes die Schirmherrschaft.

Literatur

  • Elaine Petitat-Côté: The EADI Story: Networking Over the Years 1975–2000. The European Association of Development Research and Training Institutes, Genf 1999, ISBN 978-2-88345-011-0.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />