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Chadera

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Chadera
Wappen von Chadera [[Datei:{{#property:P41}}|120px|rand|zentriert|Flagge von Chadera]]
Chadera
Basisdaten
hebräisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
arabisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Staat: IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel
Bezirk: Haifa
Gegründet: 1890
Koordinaten: 32° 27′ N, 34° 54′ OKoordinaten: 32° 26′ 44″ N, 34° 54′ 28″ O
 {{#coordinates:32,445555555556|34,907777777778|primary
dim=10000 globe= name=Chadera region=IL-HA type=city
  }}
Höhe: 25 m
Fläche: 53 km²
 
Einwohner: 103.847 (Stand: 2022)<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026. </ref>
Bevölkerungsdichte: 1.959 Einwohner je km²
 
Gemeindecode: 6500
Zeitzone: UTC+2
Postleitzahl: 38001 – 38134
 
Gemeindeart: Stadtverwaltung
Bürgermeister: Nir Ben Chaim<ref name="Local_elections2024_marker">תוצאות הבחירות המקומיות 2024. In: www.themarker.com. 3. März 2024, abgerufen am 7. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Website:
Chadera (Israel)
Chadera (Israel)
Datei:Hadera's Great Synagogue.jpg
Große Synagoge in Chadera (erbaut 1936–1940)

Chadera ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) [xa'dɛra], arabisch الخضيرة {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); in Sprachen ohne den Laut ch (IPA χ) auch Hadera) ist eine Stadt in Nordisrael (Bezirk Haifa) am Mittelmeer.

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1891<ref name=":1">Nur Masalha: Palestine – A Four Thousand Year History. 2. Auflage. Zed Books, London 2020, ISBN 978-1-78699-869-9, S. 365.</ref> als Moschawa<ref name=":0" /> gegründet. Chadera ist damit eine der ältesten Jischuwim in Israel. Der Name geht auf die vorherige arabische Siedlung H'dera<ref name=":0" />/Al-Khadra<ref name=":1" />/Al-Khdeira<ref name=":1" /> („Die Grüne“<ref name=":0">Rosie Pinhas-Delpuech: Le typographe de Whitechapel – Comment Y. H. Brenner réinventa l’hébreu moderne. Actes Sud, Arles 2021, ISBN 978-2-330-15590-2, S. 111 f., 115.</ref>) zurück. Osmanische Bauherren errichteten in dem Ort einen Chan (arabisch خان),<ref name=":0" /> eine Karawanserei, deren Haupthaus eine Seitenlänge von 60 × 40 m<ref name=":0" /> und 26<ref name=":0" /> Zimmer aufwies. Es bestand aus gepressten Steinen aus den Ruinen der Römerstadt Caesarea Maritima.<ref name=":0" /> Nachdem 1890 in Osteuropa mehrere Pogrome gewütet hatten, erwarben Olim der Bewegung Chibbat Zion<ref name=":0" /> aus Kovno,<ref name=":0" /> Riga<ref name=":0" /> und Vilnius<ref name=":0" /> von einem arabischen Großgrundbesitzer 30.000<ref name=":0" /> Dunam sumpfiges Land. 1905 hatte der Ort 173<ref name=":0" /> Einwohner, bis 1914 stieg die Zahl auf 410.<ref name=":0" /> Der Schriftsteller Josef Chaim Brenner<ref name=":0" /> lebte zeitweise hier. 1912 bis 1914 finanzierte der Kölner Jüdische Nationalfonds<ref name=":2" /> mit Hilfe des Palestine Office<ref name=":2" /> den Bau der Häusergruppe Nachliʾel,<ref name=":2">Gershon Shafir: Land, labor and the origins of the Israeli-Palestinian Conflict, 1882–1914. In: Roger Owen et al. (Hrsg.): Cambridge Middle East Library. Nr. 20. Cambridge University Press, Cambridge 1989, ISBN 0-521-35300-9, S. 105.</ref> eine von Chadera abgetrennte Arbeiterwohnsiedlung für die jemenitischen Juden.

Die Siedler kämpften in den ersten Jahren gegen die Malaria und versuchten, die umliegenden Sumpfgebiete trockenzulegen; dafür wurden erstmals die heute weit verbreiteten Eukalyptusbäume eingeführt und angepflanzt. Unterstützung erhielten die ersten Siedler von Baron Edmond de Rothschild, der auch viele weitere Siedlungsprojekte förderte. Bei einem großen Anteil der angebauten Produkte handelt es sich um Zitrusfrüchte. Das Stadtwappen besagt: „Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten.“ (Psalm 126,5)

Datei:HaderaWald.jpg
Sumpfiger Wald bei Chadera

Bis in die 1950er Jahre war Chadera der Hauptort der Scharonebene. Chadera hat seit dem Jahr 1952 den Status einer Stadtverwaltung. Allerdings wuchsen nach der Staatsgründung andere Städte in der Umgebung, vor allem Netanja, wesentlich schneller und haben heute eine größere Bedeutung. In Chadera wurde 1987 die erste Demokratische Schule Israels gegründet, die Democratic School in Hadera.

Terroranschläge

  • Am 28. Oktober 2001 haben in Chadera zum ersten Mal von der Palästinensischen Autonomiebehörde angestellte Sicherheitskräfte ein Attentat auf Israelis verübt. Die beiden Attentäter fuhren mit ihrem Fahrzeug durch die Stadt und schossen mit M-16-Schnellfeuergewehren wahllos auf Passanten auf dem Bürgersteig. Sie töteten vier Frauen: Lidia Marco (63 Jahre), Ayala Levy (39 Jahre), Sima Menachem (30 Jahre) und Smadar Levy (23 Jahre) und verletzten 44 Menschen zum Teil schwer, bevor sie von der Polizei getötet werden konnten.<ref>Trotz Attentaten: Armee schliesst Rückzug aus Bethlehem und Beit Jala ab. In: Israelnetz. 29. Oktober 2001, abgerufen am 27. Juli 2018.</ref>
  • Am 29. November 2001 zündete ein palästinensischer Selbstmordattentäter eine Bombe in einem Linienbus, als dieser ein Ausbildungscamp der israelischen Armee nahe Chadera passierte. Dabei wurden drei Israelis, darunter Inbal Weiss (22 Jahre) und Ichiav Alshayd (28 Jahre), getötet und mindestens neun teils schwer verletzt.<ref>Drei Tote bei Selbstmordanschlag-Tausende Palästinenser feiern. In: Israelnetz. 30. November 2001, abgerufen am 31. Juli 2018.</ref>
  • Am 17. Januar 2002 überfiel ein bewaffneter Palästinenser eine Bat-Mizwa-Gesellschaft in einem Tanzsaal der Stadt Chadera. Er tötete sechs Menschen und verletzte 33. Bei dem Attentat starben Aharon Ben Yisrael-Alis (32), Dina Binayaw (48), Edward (48) und Antoli Bakschayaw (63), Avi Yazadi (25) und Boris Melihow (56). Die al-Aqsa-Märtyrerbrigaden bekannten sich zu dem Anschlag.<ref>Blutbad in Hadera: Die Opfer waren Bat-Mizva-Gäste (3. Update). In: Israelnetz. 18. Januar 2002, abgerufen am 27. Januar 2019.</ref>

Einwohnerentwicklung

Die Ergebnisse der Volkszählungen siehe unter: Tabelle der Stadtverwaltungen.

Wirtschaft

An der Mittelmeerküste Chaderas liegt das wichtige Elektrizitätswerk Orot Rabin (hebräisch für „Rabins Lichter“), benannt nach dem ermordeten israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin. Das Kraftwerk verbrennt Importkohle, die direkt an einem anliegenden Pier von den Schiffen gelöscht wird. Es ist wegen der vier hohen Schornsteine von weither sichtbar und gilt deswegen als ein bekannter Orientierungspunkt im nördlichen Zentralisrael.

Für Touristen sind vor allem das nahe Karmelgebirge und die ausgegrabenen Ruinen des wenige Kilometer nordwestlich liegenden Caesarea mit vielen Überresten aus römischer Zeit interessant. Noch heute befindet sich südlich von Chadera ein größeres sumpfiges Waldgebiet.

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Commons: Hadera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Chadera – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />

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