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Barbara Senator

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Barbara Senator (2008)

Barbara Senator, zuvor Barbara Heising,<ref name=":0"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />STAATSOPER HANNOVER – Künsterisches Personal (Memento vom 4. Januar 2022 im Internet Archive)</ref> (* in Leipzig) ist eine deutsche Opernsängerin (Sopran).

Leben

Barbara Senator studierte an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig bei Jitka Kovařiková-Richter sowie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Hannerose Katterfeld, wo sie außerdem Mitglied der Opernklasse von Júlia Várady und der Liedklasse von Wolfram Rieger war.<ref name=":1">Bayerische Staatsoper: Biografie Barbara Senator. Abgerufen am 4. Januar 2022.</ref> Meisterkurse besuchte sie unter anderem bei Dietrich Fischer-Dieskau.<ref name=":1" /> Nach ihrem Studium wurde sie in das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper aufgenommen,<ref name=":1" /> wo sie ihre Karriere mit kleinen und mittleren Mezzosopran-Rollen begann.

Senator war anschließend festes Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und der Staatsoper Dresden und setzt seitdem ihre Studien bei KS Irmgard Boas fort.<ref name=":2">Semperoper Dresden: Barbara Senator. Abgerufen am 28. Februar 2023.</ref> In Dresden sang sie unter anderem Rosina in Il barbiere di Siviglia und Angelina in La Cenerentola sowie nach ihrem Fachwechsel zum Sopran auch die Gänsemagd in Königskinder, Gräfin Almaviva in Le nozze di Figaro und Pamina in Die Zauberflöte.<ref name=":2" /> Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie freischaffend tätig.<ref name="Bonn" />

2010 sang sie beim Glyndebourne-Festival die Dorabella in Così fan tutte unter Charles Mackerras’ letztem Dirigat.<ref>Cosi Fan Tutte, 17 July 2010. Besetzungsliste. Abgerufen am 28. Februar 2025</ref> Im Juni 2012 debütierte sie am Royal Opera House Covent Garden in London als Ascagne in einer Neuproduktion von Berlioz’ Les Troyens unter der Leitung von Antonio Pappano.<ref>Performance Database Royal Opera House: Welcome to Royal Opera House Collections. In: In: Suche nach Barbara Senator. Abgerufen am 28. Februar 2023.</ref> Von 2012 bis 2014 war sie als Wellgunde und 2. Norn in einer von Hartmut Haenchen dirigierten Ring-Wiederaufnahme an der Dutch National Opera in Amsterdam besetzt.<ref name=":2" /><ref>Abstract and compelling: Audi's Götterdämmerung in Amsterdam. Aufführungskritik und Besetzung bei Bachtrack.com. Abgerufen am 28. Februar 2025</ref>

Weitere Engagements als freischaffende Opernsängerin führten sie in den folgenden Jahren mit Partien des lyrischen, des lyrisch-dramatischen und des jugendlich-dramatischen Sopran-Repertoires unter anderem an die Staatsoperette Dresden, an das Theater Bonn, an das Staatstheater Kassel, an das Aalto-Theater Essen, an das Theater Dortmund, an die Oper Leipzig, an das Opernhaus Halle und an das Opernhaus Zürich.<ref name=":2" /> Sie sang im Verlauf ihrer Karriere auch an der Staatsoper Berlin, am Theater Basel, am Theater Erfurt, am Théâtre du Capitole Toulouse und am Opernhaus von Bordeaux.<ref name=":2" /> Sie gastierte zudem beim Opernfestival Engadin, bei den Wiener Festwochen, bei den Münchner Opernfestspielen, im Konzerthaus Berlin und beim Festival d’Aix-en-Provence.<ref name=":3">Oper Leipzig: Barbara Senator. Abgerufen am 28. Februar 2023.</ref>

In der Spielzeit 2021/22 gastierte sie am Opernhaus Bonn als Arabella und als Yvette in Leonore 40/45.<ref name="Bonn">Barbara Senator. Vita. Offizielle Internetpräsenz Opernhaus Bonn. Abgerufen am 28. Februar 2025</ref> In der Spielzeit 2022/23 folgte am Theater Dortmund ihr erfolgreiches Rollendebüt als Rachel in La Juive.<ref>La Juive. Produktionsdetails, Besetzung und Pressekritiken. Abgerufen am 28. Februar 2025</ref><ref>(K)eine Liebe in Zeiten des Fanatismus. Aufführungskritik bei Concerti.de. Abgerufen am 28. Februar 2025</ref><ref>Bernd Aulich: Dortmund: Die Jüdin wird zum Spielball. Aufführungskritik bei DasOrchester.de. Abgerufen am 28. Februar 2025</ref> 2023 gastierte sie an der Oper Leipzig als Donna Elvira in Don Giovanni und an der Oper Bonn als Hanna Glawari in der Operette Die lustige Witwe.<ref>Joachim Lange: Krach im Treppenhaus. Aufführungskritik im OnlineMusikMagazin (omm). Abgerufen am 28. Februar 2025</ref><ref>DIE LUSTIGE WITWE – Ein frech-frivoles Vergnügen. Aufführungskritik. Abgerufen am 28. Februar 2025</ref><ref>Oper Bonn: „Die lustige Witwe“ – Premierenbericht. Aufführungskritik. Abgerufen am 28. Februar 2025</ref> In der Saison 2024/25 debütierte sie als Cio-Cio-San in Madama Butterfly am Opernhaus Halle.<ref>Madama Butterfly. Produktionsdetails, Besetzung und Pressekritiken. Offizielle Internetpräsenz Opernhaus Halle. Abgerufen am 28. Februar 2025</ref> Ab März 2025 übernahm sie am Theater Dortmund die Rolle der Sieglinde in Wagners Die Walküre.<ref>Die Walküre. Produktionsdetails und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz Theater Dortmund. Abgerufen am 28. Februar 2025</ref>

Sie arbeitete u. a. auch mit den Dirigenten Zubin Mehta, Fabio Luisi, Riccardo Frizza, Stefan Soltesz, Ádám Fischer, Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Lothar Zagrosek, Cornelius Meister, Daniel Harding, Enoch zu Guttenberg und Dirk Kaftan zusammen.<ref name="Bonn" />

Repertoire (Auswahl)

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Diskografie

CD

DVD

Auszeichnungen

Literatur

  • Ingrid Bigler-Marschall: Senator, Barbara. In: Deutsches Theater-Lexikon. Nachtragsband 6: Schae – Sr. De Gruyter, Berlin 2018, ISBN 978-3-11-044283-0, S. 312.

Weblinks

Commons: Barbara Senator – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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