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Castelsardo

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Castelsardo
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Staat Italien
Region Sardinien
Metropolitanstadt Sassari (SS)
Lokale Bezeichnung Calteddu
Castheddu Sardhu
Koordinaten 40° 55′ N, 8° 43′ OKoordinaten: 40° 55′ 0″ N, 8° 43′ 0″ O
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Höhe 114 m s.l.m.
Fläche 45,48 km²
Einwohner 5.577 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Postleitzahl 07031 - 07030
Vorwahl 079
ISTAT-Nummer 090023
Bezeichnung der Bewohner Castellanesi (sass. Casthiddani, lokal Caltiddani)
Schutzpatron Sant'Antonio (Sant'Antoni) Abate
Website Castelsardo

Castelsardo, auf Sassarisch Castheddu Sardhu (auch Caltheddu Saldhu, lokal einfach kurz Calteddu) ist eine italienische Gemeinde mit 5577 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) in der Metropolitanstadt Sassari auf Sardinien und gehört zur Vereinigung I borghi più belli d’Italia<ref>I borghi più belli d’Italia. Borghipiubelliditalia.it, abgerufen am 30. Mai 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Die schönsten Orte Italiens).

Zu dem Ort gehören die Ortsteile Lu Bagnu, Multeddu, San Giovanni (sass. Santu Juanni) und Terra Bianca. Die Nachbargemeinden sind Sedini, Sossu, Tergu und Valledoria.

Im Ort und in Lu Bagnu wird der Castelsardodialekt gesprochen.

Geschichte

Castelsardo wurde 1102 von der genuesischen Familie Doria als „Castel Genovese“ oder „Castrum Januae“ gegründet und 1448 in Castel Aragonese umgetauft.

Sehenswürdigkeiten

Der von der Burg Castelsardo beherrschte Ort liegt an einem kurzen, felsigen Kap und hat dank des guterhaltenen Mauerringes und der kleinen Treppengassen seinen typischen Charakter erhalten. Die stark renovierte Kathedrale Sant’Antonio Abate weist noch Teile ihres Originalbaues aus dem 16. Jahrhundert auf und hat bedeutende Holzaltäre und Bildtafeln, die teilweise dem bisher noch nicht genauer bestimmbaren Meister von Castelsardo zugeordnet werden.

Eine kurze Strecke außerhalb der Stadt findet sich der von Domus de Janas durchlöcherte, wegen seiner Form so genannte Elefantenfels. Unweit von Castelsardo, in der Nachbargemeinde Tergu, steht die romanische Kirche im pisanisch-provenzalischen Stil Nostra Signora di Tergu (12. Jahrhundert), deren Fassade aus kleinen Bögen und weißen, mit Einlegarbeiten geschmückten Säulen besteht.

Weblinks

Commons: Castelsardo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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