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Tsuruga

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Tsuruga-shi
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Datei:150228 Kehi-matsubara Tsuruga Fukui prefecture Japan02s3.jpg
Tsuruga
Geographische Lage in Japan
Region: Chūbu
Präfektur: Fukui
Koordinaten: 35° 39′ N, 136° 3′ OKoordinaten: 35° 38′ 43″ N, 136° 3′ 20″ O
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Basisdaten
Fläche: 250,98 km²
Einwohner: 63.724
(1. März 2021)
Bevölkerungsdichte: 254 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 18202-8
Symbole
Flagge/Wappen:
Baum: Kiefer
Blume: Hagi-Strauch
Vogel: Lachmöwe
Rathaus
Adresse: Tsuruga City Hall
2-1-1, Chūō-machi
Tsuruga-shi
Fukui-ken 914-8501 Japan
Webadresse: https://www.ton21.ne.jp/
Lage der Gemeinde Tsuruga in der Präfektur Fukui
Lage Tsurugas in der Präfektur
Lage Tsurugas in der Präfektur

Tsuruga ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Fukui in Japan.

Geographie

Geographische Lage

Tsuruga liegt südlich der Präfekturhauptstadt Fukui und nördlich von Kyōto an der Wakasa-Bucht. Sie ist die größte Stadt in der Provinz Wakasa.

Angrenzende Städte und Gemeinden

Präfektur Fukui

Präfektur Shiga

Geschichte

Tsuruga war früher ein wichtiger Ort in der historischen Provinz Echizen und ein bedeutender Standort japanischer Fürsten, allen voran in der Sengoku-Zeit. 1899 etablierte man Tsuruga als offenen Handelshafen für Schiffe aus den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich. Die Ernennung zur Stadt, also Shi, erfolgte am 1. April 1937 mit dem Zusammenschluss der gleichnamigen Chō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), -chō) und dem Mura Matsubara ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), -mura) zur Gun ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Zu Anfang des Zweiten Weltkrieges spielte Tsuruga trotz der Kollaboration des japanischen Kaiserreiches mit dem NS-Staat eine wichtige Rolle bei der Rettung polnischer Juden. Nach dem Überfall Deutschlands auf Polen flohen 1939 ungefähr 10.000 polnische Juden in das zunächst neutrale Litauen. Dem japanischen Konsul in Litauen, Chiune Sugihara, gelang es mittels ausgestellter Visa und weiterer Bemühungen insgesamt 3.500 der polnischen Juden eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn bis an die Pazifikküste nach Nachodka zu ermöglichen, von wo sie schließlich mit dem Schiff nach Tsuruga übersetzen konnten. Der Hafen von Tsuruga erhielt später aus diesem Grund den Namen „Port of Humanity“ (dt. Hafen der Menschlichkeit) verliehen. Ein Museum in Tsugura erinnert an die Rettung der polnischen Juden.

Datei:Kehi Jingu Torii.jpg
Großtorii ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ō-Torii) des Kehi-jingū

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist der Shintō-Schrein Kehi-jingū ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

In Tsuruga befinden sich etwa 20 Bronzestatuen von Charakteren und Szenen aus bekannten 1970er-Jahre Anime-Serien Uchū Senkan Yamato und Galaxy Express 999. Obwohl deren Schöpfer Leiji Matsumoto woanders geboren wurde, wurden sie im Rahmen einer Ausstellung seines Werkes im Jahre 1999 hier errichtet.

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

In Tsuruga liegen im Ortsteil Myōjinchō auch das Kernkraftwerk Tsuruga, aus dem wiederholt Radioaktivität ausgetreten ist, und der stillgelegte ATR-Prototyp Fugen sowie im Ortsteil Shiraki der Brutreaktor Monju.

Bildung

Im Jahr 2014 wurde die Städtische Universität für Pflegewissenschaft Tsuruga gegründet. Zudem existiert die Tsuruga-Highschool.

Verkehr

Straßen

Züge

Söhne und Töchter der Stadt

Städtepartnerschaften

Literatur

  • S. Noma (Hrsg.): Tsuruga. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1633.

Weblinks

Commons: Tsuruga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Datei:Tsuruga city-office.jpg
Rathaus von Tsuruga

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