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Werner Pokorny

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Haus mit durchbrochener Form. Skulpturen-Rundgang Schorndorf (1997)
Datei:Turm I, 2012 - Werner Pokorny.jpg
Turm I. Stadtpark Ettlingen (2012)
Datei:Neun Pfeiler, kopfüber - Werner Pokorny, 1994.jpg
Neun Pfeiler, kopfüber. ZKM Karlsruhe (1994)

Werner Pokorny (* 11. Oktober 1949<ref>[1]</ref> in Mosbach; † 31. Dezember 2022 in Ettlingen<ref>Julius Fritsch: Bildhauer Werner Pokorny ist in seinem Wohnort Ettlingen gestorben: Seine Werke prägen den öffentlichen Raum. In: bnn.de, 2. Januar 2022, abgerufen am 2. Januar 2022.</ref>) war ein deutscher Bildhauer.

Leben

Nach dem Abitur am Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim studierte Pokorny von 1971 bis 1976 Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Hans Baschang, Horst Egon Kalinowski und Günter Neusel. 1974 bis 1976 studierte er zudem Kunstgeschichte an der Universität Karlsruhe und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Nach dem Studium unterrichtete Pokorny als Kunsterzieher. 1988 verbrachte er einen Gastaufenthalt an der Villa Romana in Florenz, von 1989 bis 1990 lehrte er als Gastprofessor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. 1989 erhielt er ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. Von 1998 bis 2013 war Pokorny Professor für Allgemeine Künstlerische Ausbildung mit dem Schwerpunkt Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Pokorny war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes<ref>kuenstlerbund.de: Mitglieder "P" / Werner Pokorny (abgerufen am 12. November 2015)</ref> und des Künstlerbundes Baden-Württemberg.<ref>Information zu Vita und Ausstellungen</ref> Seine vierjährige Tätigkeit als 1. Vorsitzender des Künstlerbundes Baden-Württemberg beendete er 2011, wurde aber bereits 2012 erneut in dieses Amt gewählt. Er war außerdem Vorsitzender des Kunstvereins Wilhelmshöhe in Ettlingen<ref>https://www.kunstverein-wilhelmshoehe.de/kontakt.html, abger. 7. März 2015, 12:00 Uhr</ref> und Mitglied der Kunstkommission Baden-Württemberg.<ref>Ein besonderer Glücksfall. In: suedkurier.de. 1. August 2013, abgerufen am 21. Februar 2024.</ref>

Pokorny lebte und arbeitete in Ettlingen, wo er an Silvester 2022 starb.

Auszeichnungen

Werk

Pokorny verarbeitete in seinen Werken ausschließlich die Materialien Holz oder, für Arbeiten im Außenbereich, bevorzugt Cortenstahl. Dieser ermöglicht die Erstellung von wetterbeständigen Skulpturen jeder Form und Größe. Häufig benutzte Pokorny einfache, archetypische Grundelemente wie Schale, Vase, Gefäß, Haus, Rippe oder Kugel.

„Eine Möglichkeit ist es, davon auszugehen, dass diese wesentlichen Dinge im Leben immer gleich bleiben und sich nicht verändern.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Werner Pokorny<ref>Werner Pokorny im Hospitalhof Stuttgart. Edition Hospitalhof Stuttgart, 2008, Im Gespräch mit Helmut A. Müller, Seite 24</ref>

Aushöhlungen oder Durchbrechungen, Zusammenspiel von Innen und Außen, Gegenständlichkeit und Abstraktion kennzeichnen sein gesamtes Werk. Bei den Arbeiten mit Cortenstahl können kantige und harte Formen präzise verschweißt werden. Durch die Verbindung mit der oxydierten, angerosteten Oberfläche entstehen neue, eigenständige plastische Formen. Damit hat Pokorny einen ganz eigenständigen Stil entwickelt, in dem man eine intensive Spannung zwischen Komplexität und Einfachheit entdecken kann.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.schlichtenmaier.deGalerie Schlichtenmaier: vgl. Text Seite 9 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 546 kB)</ref>

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

In der BRD, Dänemark, Frankreich, Portugal, Italien, Schweiz, Tschechien und Ungarn

Neuere Ausstellungen (Auswahl)

Skulpturen im öffentlichen Raum (Auswahl)

Galerie

Literatur

  • Hans-Thoma-Kunstmuseum (Bernau im Schwarzwald), Johann Holten (Hrsg.): Werner Pokorny. play it again ..., Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-88423-446-4
  • Kunstsammlungen und Museen Augsburg, H2-Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast Augsburg (Hrsg.): „Werner Pokorny“, – Kerber Verlag, 2011, ISBN 978-3-86678-610-3
  • Margit Biedermann Foundation (Hrsg.): BACK TO THE ROOTS – David Nash, Werner Pokorny, Jinmo Kang, Unen Enkh, – Donaueschingen, 2011, ISBN 978-3-86833-070-0
  • Helmut A. Müller (Hrsg.): Werner Pokorny im Hospitalhof Stuttgart, – Edition Hospitalhof Stuttgart, 2008, ISBN 978-3-934320-37-6
  • Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Britta E. Buhlmann – Städtisches Kunstmuseum Singen, Christoph Bauer – Kunsthalle Darmstadt, Peter Joch (Hrsg.): Pokorny – Die Stahlplastiken, 2007, ISBN 3-89422-146-1
  • SüdWestGalerie, Niederalfingen/Aalen (Hrsg.): Werner Pokorny – Zeichnung 2005, 2005, ISBN 3-937295-44-5
  • Städtische Museen Heilbronn, Andreas Pfeiffer – Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft Freiburg i.Br., Franz Armin Morat – Saarland Museum Saarbrücken, Ernest W. Uthemann (Hrsg.): Pokorny – Die Holzskulpturen, 2002, ISBN 3-930811-92-8

Weblinks

Commons: Werner Pokorny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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