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Navisbach

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Navisbach
Klammbach (Oberlauf)
Datei:Navisbach (IMG 20231028 112410).jpg
Der Navisbach oberhalb von Mühlen

Der Navisbach oberhalb von Mühlen

Daten
Gewässerkennzahl AT: 2-8-153-25
Lage Tirol, Österreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Sill → Inn → Donau → Schwarzes Meer
Quelle in der Knappenkuchl am Naviser Reckner
47° 8′ 49,7″ N, 11° 36′ 31,3″ O
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Quellhöhe 2199 m ü. A.<ref name="tiris" />
Mündung zwischen Matrei und Steinach am Brenner bei Statz in die SillKoordinaten: 47° 6′ 57″ N, 11° 27′ 17″ O
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Mündungshöhe 1007 m ü. A.<ref name="tiris" />
Höhenunterschied 1192 m
Sohlgefälle 83 ‰
Länge 14,4 km<ref name="tiris">TIRIS – Tiroler Raumordnungs‐ und Informationssystem</ref>
Einzugsgebiet 61,8 km²
Abfluss am Pegel Mühlen<ref>Vorlage:HydrographischesJahrbuchOesterreich</ref>
AEo: 61,5 km²
Lage: 310 m oberhalb der Mündung
NNQ (17.02.2005)
MNQ 1971–2009
MQ 1971–2009
Mq 1971–2009
MHQ 1971–2009
HHQ (19.07.1975)
170 l/s
550 l/s
1,65 m³/s
26,8 l/(s km²)
12,1 m³/s
23 m³/s
Gemeinden Navis, Steinach am Brenner (Mndg.)
Datei:Rechte Nebenflüsse der Sill.png
Karte

Der Navisbach entspringt in den Tuxer Alpen, fließt – am Oberlauf im hinteren Navistal auch Klammbach genannt – durch das Navistal und erreicht eine Länge von ca. 14 km. Er mündet in westlicher Richtung nördlich von Steinach am Brenner in die Sill. Dabei passiert er in der Mitte des Tales den Ort Navis.

Das Gewässer ist durchwegs sauber und erreicht die Gewässergüteklasse I–II.<ref>Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Saprobiologische Gewässergüte der Fließgewässer Österreichs. Stand 2005. (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />bmlfuw.gv.at (Memento vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive; PDF; 1 MB))</ref> Der Bach versorgt Navis mit Trinkwasser aus einem Reservoir am Ortsrand.

Der Navisbach ist vom Aufbau her ein Wildbach. Das Wasser fließt jedoch ruhiger und ist damit ungefährlicher. Unterschätzen sollte man den Bach nicht, denn es kam schon vor, dass er bei Hochwasser über die Ufer trat.

Der Name könnte sich von vorrömisch *nava mit der Bedeutung „Ebene, die von Geländeerhebungen gesäumt ist“ ableiten.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Einzelnachweise

<references />