Zum Inhalt springen

Phenoxazin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. Januar 2026 um 02:05 Uhr durch imported>ChemoBot (Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Strukturformel
Strukturformel von Phenoxazin
Allgemeines
Name Phenoxazin
Andere Namen
  • 10H-Phenoxazin
  • Dibenzo[1,4]oxazin
Summenformel C12H9NO
Kurzbeschreibung

farblose Blättchen<ref name=roempp>Eintrag zu Phenoxazin. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 205-210-8
ECHA-InfoCard 100.004.737
PubChem 67278
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 183,21 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

156 °C<ref name="MERCK_Index">The Merck Index: An Encyclopedia of Chemicals, Drugs, and Biologicals, 14. Auflage (Merck & Co., Inc.), Whitehouse Station, NJ, USA, 2006; S. 1252–1253, ISBN 978-0-911910-00-1.</ref>

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Phenoxazin ist eine heterocyclische Kohlenstoffverbindung. Das Gerüst des Phenoxazins, ein Oxazin, an das zwei Benzolringe kondensiert sind, tritt als Grundkörper einiger natürlich vorkommender Stoffe, z. B. der Actinomycin-Antibiotika und der Indaminfarbstoffe<ref>Ingo Klöckl: Chemie der Farbstoffe und Pigmente - synthetische organische Farbmittel, abgerufen am 31. März 2013.</ref>, auf. So sind Lackmus und Orcein Phenoxazinfarbstoffe.<ref>Andreas Martens, TU Braunschweig: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Indikatoren (Memento vom 22. April 2016 im Internet Archive) (PDF; 1,4 MB), abgerufen am 31. März 2013.</ref>

Verwendung

Phenoxazinderivate (wie Oxonin und Capriblau GN) wurden früher zur Seidenfärberei eingesetzt, aufgrund ihrer mangelnden Lichtechtheit verschwanden sie jedoch im Laufe der Zeit vom Markt. Da ihre Lichtbeständigkeit auf Acrylfasern deutlich besser ist, erlebten diese Farbstoffe eine Renaissance.

Einzelnachweise

<references />