Zum Inhalt springen

Leskovec

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. Februar 2021 um 20:09 Uhr durch imported>Aka (https, Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Leskovec
Wappen von Leskovec
Basisdaten
Staat: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Region: Zlínský kraj
Bezirk: Vsetín
Fläche: 986 ha
Geographische Lage: 49° 17′ N, 18° 0′ OKoordinaten: 49° 17′ 21″ N, 18° 0′ 12″ O
 {{#coordinates:49,289166666667|18,003333333333|primary
dim=10000 globe= name= region=CZ-72 type=city
  }}
Höhe: 375 m n.m.
Einwohner: 661 (1. Jan. 2023)<ref>Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB) </ref>
Postleitzahl: 756 11
Verkehr
Bahnanschluss: Bylnice–Vsetín
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Miroslav Holubec (Stand: 2006)
Adresse: Leskovec 67
756 11 Valašská Polanka
Gemeindenummer: 544264
Website: www.leskovec.cz

Leskovec (deutsch Leskawetz) ist eine Gemeinde mit 668 Einwohnern (3. Juli 2006) in der Region Zlínský kraj (Tschechien).

Lage

Leskovec liegt im Tal des Flusses Senice, etwa sechs Kilometer südlich der Stadt Vsetín. Im Westen erstreckt sich das Gebirge Vizovické vrchy, im Osten der Kamm des Javorník-Gebirge. Leskovec ist am touristischen Verein Hornolidečsko beteiligt sowie an der Mikroregion Polanecko.

Geschichte

Leskovec wurde erstmals 1361 erwähnt, als es zu Auseinandersetzungen des Zisterzienserklosters Smilheim in Wisowitz mit seinen Nachbarn kam. Nachdem das Kloster 1584 aufgelöst worden war, kam Leskovec in die Hände von Zdeňek Kavkov z Říčan. Während des Dreißigjährigen Krieges trieb der Räuberhauptmann Macek Ondra Jedlička sein Unwesen in der Gegend. 1638 wurde er schließlich in Olmütz gefangen genommen und hingerichtet. Während des Einfalls tatarischer und türkischer Armeen wurde der Ort 1663 gebrandschatzt. Nach der Ratifizierung des Toleranzpatents durch Joseph II. schloss sich ein Großteil der Bevölkerung der protestantischen Bewegung an.

Die Bewohner des landwirtschaftlich geprägten Dorfes fanden zu Anfang des 20. Jahrhunderts meist Arbeit in der damaligen Industrie- und Bezirksstadt Vsetín.

Im Laufe der Jahre trug der Ort auch die Namen Lestzna, Lescowecz, Leschow, Leskovec, Lijskowecz, Leskowecz, Leskowetz, Leskowietz.

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang Branky | Bystřička | Dolní Bečva | Francova Lhota | Halenkov | Horní Bečva | Horní Lideč | Hošťálková | Hovězí | Huslenky | Hutisko-Solanec | Choryně | Jablůnka | Janová | Jarcová | Karolinka | Kateřinice | Kelč | Kladeruby | Krhová | Kunovice | Lačnov | Leskovec | Lešná | Lhota u Vsetína | Lidečko | Liptál | Loučka | Lužná | Malá Bystřice | Mikulůvka | Nový Hrozenkov | Oznice | Podolí | Police | Poličná | Pozděchov | Prlov | Prostřední Bečva | Pržno | Ratiboř | Rožnov pod Radhoštěm | Růžďka | Seninka | Střelná | Střítež nad Bečvou | Ústí | Valašská Bystřice | Valašská Polanka | Valašská Senice | Valašské Meziříčí | Velká Lhota | Velké Karlovice | Vidče | Vigantice | Vsetín | Zašová | Zděchov | Zubří Vorlage:Klappleiste/Ende