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Edit (Zeitschrift)

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Edit

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Beschreibung Literaturzeitschrift
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Erstausgabe 1993
Erscheinungsweise 3 Ausgaben / Jahr
Verkaufte Auflage 1.800 Exemplare
Chefredakteur Giorgio Ferretti
Herausgeber Literaturverein EDIT e. V. Theresa Luserke, Alexandra Zysset
Geschäftsführerin Linn Penelope Rieger, Mari Molle,
Weblink www.editonline.de
ISSN (Print)

Edit ist eine 1993 in Leipzig gegründete Literaturzeitschrift, die sich als ein Magazin für junge, deutschsprachige Prosa, Lyrik, Essayistik und Kritik versteht. Sie nennt sich im Untertitel Papier für neue Texte.

Sie erscheint zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst (anfangs dreimal jährlich) und veröffentlicht literarische Texte von noch unbekannten wie auch von bereits etablierten Autoren sowie Rezensionen und Essays. Autoren wie Sibylle Berg, Uwe Tellkamp, Clemens Meyer, Georg Klein, Albert Ostermaier, Jan Peter Bremer, Saša Stanišić, Franziska Gerstenberg, Thomas Lang, Tobias Hülswitt und Julia Franck veröffentlichten bereits lange vor ihrem Durchbruch in Edit.

Neben deutschsprachiger Literatur stellt Edit in jeder Ausgabe auch fremdsprachige Literatur in Übersetzung vor. Im Bildteil werden die Arbeiten bildender Künstler vorgestellt.

2002 wurde Edit mit dem Calwer Hermann-Hesse-Preis für Literaturzeitschriften ausgezeichnet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Preisträger Hermann-Hesse-Preis (Memento vom 9. September 2021 im Internet Archive), abgerufen am 4. Januar 2018.</ref>

Die Redaktion besteht aus Giorgio Ferretti (Chefredakteur), Theresa Luserke, Mari Molle, Alexandra Zysset, Constantin Heller, Carla Hermann, Greta Jebens, Louise Kenn und Hannes Fuhrmann. Für die Gestaltung zeichnen Ann Richter und Pia Christmann von Studio Pandan verantwortlich. (Stand März 2026)<ref name="ueberedit">Über Edit. In: editonline.de. Edit (Zeitschrift), abgerufen am 26. März 2026.</ref>

Edit Essaypreis

Seit 2012 schreibt die Zeitschrift einen Preis für literarische Essays aus. Der Preis wird nach einer offenen Ausschreibung durch eine Jury vergeben. 2025 wurde keine Shortlist aufgestellt, sondern drei Preise mit unterschiedlicher Ausrichtung vergeben: Der Deutschlandfunk-Edit-Preis beinhaltete eine Produktion in der Sendung Essay und Diskurs beim Deutschlandfunk, der Rohstoff-Edit-Preis eine Publikation im Matthes & Seitz Berlin, Imprint Rohstoff Verlag, und der Rotorbooks-Edit-Preis eine Dotierung von 1.500 €, gestiftet von der gleichnamigen Buchhandlung in Leipzig. Bisherige Preisträger des Edit Essaypreises waren:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Edit Essaypreis (Memento vom 15. Oktober 2017 im Internet Archive), abgerufen am 4. Januar 2018.</ref><ref name="ueberedit" />

  • 2012 Simone Schröder (1. Preis, für “Manchmal wie ein großer schwarzer Kasten”), Francis Nenik (2. Preis, für “Vom Wunder der doppelten Biografieführung”) und Bruno Preisendörfer (3. Preis, für “Zeitsprünge”)
  • 2013 Noemi Schneider (1. Preis, für „Oh Boy, ich hasse Rot“) und Sebastian Koth (2. Preis, für „Du berührst die Erde, dass sie deine Zeugin werde“)
  • 2016 Max Wallenhorst (1. Preis, für "Polyamory FAQ"), Pascal Richmann (2. Preis, für "Rauch der Welt") und Isabelle Lehn (3. Preis, für "Frühlingserwachen")
  • 2017 Lilian Peter (1. Preis, für "Diebinnen im Paradies"), Juliane Zöllner (2. Preis, für "Brief an Demetriusz") und Jonas Mölzer (3. Preis, für "Virt. Reality/Transrealität")
  • 2019 wurden zwei Essaypreise vergeben an Sophia Eisenhut und Mazlum Nergiz sowie ein Radio-Essaypreis an Lisa Krusche.
  • 2021 Mari Molle "Die Stunde zwischen Hund und Wolf"
  • 2023 Pascal Tarris "The Age of Awkwardness"
  • 2025 Nastasja Penzar (Deutschlandfunk-Edit-Preis), Silke Scheffel (Rohstoff-Edit-Preis), Yasmin Sibai (Rotorbooks-Edit-Preis)

Literatur

  • Sandra Uschtrin und Heribert Hinrichs (Hrsg.): Handbuch für Autorinnen und Autoren. 8. Auflage. Uschtrin Verlag, Inning am Ammersee 2015, ISBN 978-3-932522-16-1, S. 276.

Einzelnachweise

<references />